Das tut man nicht!

Ich habe von Omi gelernt, dass man Geschenke nicht weiterverschenken darf. Das gehört sich nämlich nicht.

Man bekommt also etwas geschenkt was man nicht braucht und verräumt es in einem Kasten oder schmeisst es weg, weil man Geschenke nicht weiterschenken darf.

Jetzt gibt es unterschiedliche Arten von Geschenken und unterschiedliche Anlässe und Absender. Menschen die mich kennen, schenken mir Dinge die ich gebrauchen kann, da stellt sich diese Frage gar nicht. Im Büro bekommt man aber schon mal auch Sachen, die man nicht braucht. Weiterlesen

Kümmerer

Früher habe ich oft gefragt ob wohl „Kümmerer“ auf meiner Stirn steht, da alles wo sich jemand kümmern musste, an mich herangetragen wurde.

Zwischenzeitlich bin ich davon ausgegangen, dass ich offenbar selbst „Schuld“ sei, da ich mich immer allen Dingen annehme. Was ich aber sukzessive zurückgefahren haben in den letzten Jahren. Mein großer Lehrmeister war dabei mein Bürokollege. Er hat ja immer versucht dass ich mich um etwas kümmere, was er dann als sein Ergebnis verkaufen konnte. Ich habe es mir also mittlerweile recht gut angewöhnt mich allem anzunehmen. Und auch Nein gehört mittlerweile in meinen Sprachschatz!  Weiterlesen

Abstand

Gestern war mir nicht nach viel. Ich wollte keine Nachrichten lesen. Keine Diskussionen auf Facebook von Menschen lesen, die nur streiten wollen und kein Interesse an anderen Standpunkten haben. Ich wollte einfach nichts von der Welt und den Menschen wissen.

Gott sei Dank war das Wetter schlecht. Da kann man sich eingraben ohne dass sich jemand etwas denkt. Man braucht keine Fragen beantworten, die man nicht beantworten könnte. Ich wusste nicht konkret wo es herkam. Natürlich war das Begräbnis „mit Schuld“. Die Stimmung, die Vergänglichkeit des Seins, grundsätzliche Überlegungen zur Familie, zu meiner im Besonderen.

Das brauchte Zeit um es wieder loszuwerden. Gestern fühlte ich mich einfach nur müde und gönnte mir einen Tag Auszeit. Am Vormittag kümmerte ich mich ein wenig um meinen Haushalt. Dabei war mein Gehirn immer noch beim Thema. Weiterlesen

Ruhe in Frieden

Gestern war ich auf dem Begräbnis meines Onkels. Und jedes Begräbnis in meiner alten Heimat ist doppelt schwer für mich. Jedes Mal wenn ich in das Tal fahre, gehe ich durch ein Gefühlswirrwarr.

Bei Begräbnissen bin ich mittlerweile sattelfest. Ich weiß, worum man sich im Vorfeld zu kümmern hat – Blumenschmuck bzw. Spende. Am Weg zum Friedhof holte ich noch eine Grabbeigabe ab – weiße Rose, Schleierkraut, ein wenig grün und ein schwarzes Band. Über all das muss ich mittlerweile nicht mehr nachdenken. Leider.

Bei meinem ersten Begräbnis war ich noch total planlos. Mittlerweile kenne ich mich aus. Was auch daran liegt, dass die Verwandtschaft langsam wegstirbt. Und bis auf meine Großeltern, waren sie auch alle nicht wirklich alt. Weiterlesen

How to get away with murder

Hab beim Stöbern eine „neue“ Netflix-Serie entdeckt. Also neu ist sie nicht, aber für mich halt.

Ich muss gestehen ich hatte ganz was anderes erwartet….

Trailer

Ich habe keine Ahnung wie nahe die Serie am echten Justizsystem von Amerika ist und ehrlich gesagt will ich es gar nicht wissen. Sollte nämlich nur ein wenig davon stimmen, sollte man sich dort eher nicht blicken lassen.. Weiterlesen

Helfer oder Kunde?

Manchmal verzahnt es sich ein wenig…..

Auf einem Seminar lernte ich,dass man leichter Hilfe annehmen kann, wenn man selber anderen hilft. Und hin und wieder kommen mir Beispiele unter, wo sich das bestätigt.

Am Freitag beim Mitarbeiterfest fragte mich eine Kollegin aus einem anderen Team – eigentlich arbeitet sie sogar in zwei Teams mit, wobei sie in einem die Teamleitung hat – ob ich am Samstag im Dienst sein würde. Ich kenne sie bereits von zwei Ausbildungen wo wir die Gruppenarbeit gemeinsam gemacht haben. Sie ist eine ganz eine Liebe, mit einer echt heftigen Krankengeschichte aufgrund eines Gendefekts. Sie hat eine kleine dreistellige Pension, wo sie sich noch was dazu verdient. Dazu hat sie noch vier Kinder. Die zwar schon älter sind, aber alle immer noch in einem Mehr-Generationenhaushalt leben. Weiterlesen

soziales Wochenende

Am Freitag am Abend war ich bei meinem ersten Mitarbeiterfest des roten Kreuzes. Im Vorfeld hatten wir im Team darüber gesprochen und ich wusste, dass einige von uns dort sein würden. Das wir prozentuell aber so stark vertreten sein würden, war eine Überraschung. Überhaupt waren die sozialen Dienste viel stärker vertreten als der Rettungsdienst. Mittlerweile kenne ich schon einige – auch von anderen Teams – und so hatte ich echt einen tollen Abend.

Wir haben gescherzt, gelacht, fast das Tanzbein geschwungen und wurden wieder mit extrem leckeren Essen versorgt! Die Stimmung war einfach herrlich. Umgeben von sehr sozialen Menschen die alle gut drauf waren! Vor der Fete gab es aber noch eine Rede und ein paar Auszeichnungen. Bei einer Auszeichnung fragten wir uns alle wie das ging. Ein sehr jung aussehender Mann bekam eine Auszeichnung für 14.000 Einsatzstunden! Also entweder ist der schon im Mutterleib Einsätze gefahren, hat er sonst kein Leben – wie er nicht wirkte – oder ist älter als er aussieht. Weiterlesen