Wieder da!

So schnell kann es gehen und schon bin ich wieder von der Kur retour!

Ich kann euch sagen, dass ist eine tolle Einrichtung. Kann ich nur jedem empfehlen! Drei Wochen lang ging es nur um die Wehwechen meines Körpers und darum ihn wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Er war es nämlich nicht….

Zusätzlich war ich noch in einer Wandergegend und wir hatten sehr viel, sehr schönes Wetter.

Ich war alles in allem sehr zufrieden und werde sicher wieder gehen, wenn ich eine Kur bewilligt bekomme. Wobei das Bundesland Salzburg sich auch als tolles Urlaubsland anbietet!

Gestartet ist meine Kur am Mittwoch 27.3.19 um 6 Uhr morgens. Da ich vier Stunden Anreise hatte, ging es zeitig los. Ich sollte schließlich bis 10 Uhr 30 vor Ort sein. Der Tag begann also mit einer Koffer und Taschen Schlepperei. Ich hatte wirklich alles mitgenommen was mir eingefallen war, bei den Klamotten hätte die Hälfte auch gereicht, dafür hätte ich die doppelte Anzahl an Sport-BH und Sport-Shirts gebraucht! Weiterlesen

Mittelweg

Ich glaube im Mittelweg liegt das persönliche Glück versteckt. Alles was man zu exzessiv betreibt, macht einen auf Dauer unglücklich.

Sich nur kasteien führt genauso wenig zum Glück wie maßloses schlemmen. Nur Sport und keine Ruhe kann einen fertigmachen. Nur unter Leute gehen und keine Zeit für Selbstreflektion zu nehmen kann auf Dauer nicht gutgehen. Nur denken und den Körper nicht spüren, führt nur zu Gedankenkarusellen ohne Ausweg. Sich nur ablenken und nicht über seine Bedürfnisse nachdenken, kann einen nicht glücklich machen, wenn man nicht weiß was einen glücklich macht. Nur über sich selber nachdenken und sich nicht mit anderen austauschen, führt unweigerlich zur Bestätigung seiner eigenen Gedanken, macht aber nicht unbedingt glücklich. Nur wegwollen und das „ist“ nicht schätzen, ist wie die Karotte vor dem Maul des Esels. Enthaltsam leben macht genauso wenig glücklich wie oberflächlicher Sex mit jedem der einem über den Weg läuft. Weiterlesen

Grundhaltung

Jeder Mensch hat in sich eine gewisse Grundhaltung. Und ich meine jetzt mehr als Optimist oder Pessimist. Ich meine Ehrlichkeit, Angst, Betrug, Negativität, uvm.

Ich fange mal mit mir damit es klarer wird was ich meine. Wenn jemand zu mir etwas sagt, dann gehe ich im ersten Ansatz davon aus, dass er oder sie auch genau das so meint. Das liegt daran, dass ich umgekehrt genau das sage was ich meine! Wenn ich etwas nicht weiß, dann sage ich, dass ich das nicht weiß. Wenn ich etwas eher nicht will, sage ich, dass ich darüber noch nachdenken muss, weil ich noch nicht weiß ob ich das will. Wenn ich etwas will, sage ich, dass ich das will. Manchmal sage ich auch nichts des lieben Frieden willens. Man kann aber bei mir davon ausgehen, dass ich nicht Ja sage und Nein meine. Ein Nein fällt mir zwar schwer, aber dann kommt erstmal ein Vielleicht, bis ich mich zum Nein durchringe. Ich sage aber nicht Ja! Weiterlesen

Gute Menschen

Seit der Flüchtlingskrise 2015 ist das Wort „Gutmensch“ bei uns ein Schimpfwort. Was ich total wiedersinnig finde. Wie kann es ein Schimpfwort sein ein guter Mensch zu sein?

Ich war damals nicht an vorderster Front – oder an irgendeiner Front. Ich engagierte mich nicht, verfolgte aber was da passierte. Und im Herzen war ich auf der Seite der Helfer. Im Herzen war ich also ein Gutmensch, auch wenn ich nichts dafür tat. Und dann war es plötzlich etwas schlechtes Menschen zu helfen. Ja, es lief damals vieles schief. Leute wurden nicht registriert, der Menschenstrom war unkontrolliert und so sollte es wirklich nicht sein. Ich kann trotzdem nichts verwerfliches daran finden, dass man frierenden und hungernden Menschen hilft. Weiterlesen

9-1-1

Und noch eine neue tolle Serie! Und diesmal sogar mit zum Teil bereits bekannten Schauspielern.

Am 9-1-1 Telefon wird man von Abby (Connie Britton – Nashville) betreut. Und je nach Notfall an Polizei oder Feuerwehr (+ Sanitäter) vermittelt. Und dann kümmern sich die Ersthelfer um einen.

Polizisten Athena (Angela Bassett -London und Olympus has fallen) ist eine taffe Polizistin mit einer schwierigen Familiensituation. Ihr Mann hat sich vor kurzem geoutet und trotzdem versucht sie die Familie zu retten. Bis sie drauf kommt, dass ihr Mann eine Beziehung mit einem anderen Mann hat. Sie ist der Typ super coole, korrekte Polizistin.

Bei der Feuerwehr haben wir ein tolles Team auch wenn die auch alle so ihre Problemchen haben. Ein schreckliches Geheimnis hat der Captain Bobby (Peter Krause). Ein toller Chef. Kompetent und gelassen in Stresssituationen, doch sehr abgegrenzt von seinen Mitarbeitern. Doch mit der Zeit erfährt nicht nur sein Priester sein Geheimnis, sondern auch seine Mitarbeiter. Dann gibt es natürlich auch den jungen Draufgänger Buck (Oliver Stark), der Dank seiner Uniform und seines Aussehens halb L.A. flachlegt. Bis er Abby näher kennenlernt. Zum Team gehören auch noch Hen (Aisha Hinds) und Chimney (Kenneth Choi). Natürlich auch mit eigenen Problemen.

Leider verlässt Abby nach Staffel 1 die Show, doch dafür gibt es einen tollen Neuzugang. Bucks Schwester (Jennifer Love Hewitt – Ghost Whisperer, Criminal Minds und für die Älteren hier Party of Five) kommt in die Stadt. Natürlich auch mit einem Rucksack voller privater Probleme. Und da Abby nicht mehr da ist, heuert sie in der Notrufzentrale an.

Was mir an der Serie wirklich gut gefällt, es werden nicht nur die Hintergründe und Probleme der Ersthelfer behandelt, sondern auch bei den Menschen in Not wird ein kurz vorher und auch manchmal nachher gezeigt. Und so reihen sich viele kleine Geschichten aneinander. Ich finde die Serie super-spannend und warte schon ganz aufgeregt auf Staffel 3.

© Libellchen, 2019

Rollen im Leben

Ich weiß nicht mehr wann und wo mir der Begriff das erste Mal unter kam, ich weiß aber noch dass ich das System anfangs nicht verstanden habe. Bei Rollen dachte ich immer an Schauspieler und ihre fiktiven Rollen und deshalb lehnte ich die Idee anfangs auch ab! Ich spiele doch keine Rollen, ich bin doch immer nur ich. Halt unterschiedliche Seiten meines Ichs, aber immer Ich. Aber genau das ist es.

Selbst die besten Freunde und Familienmitglieder kennen nicht jede einzelne Facette von uns. Und das ist auch gar nicht notwendig. Mal überlegen welche Rollen alle zu mir gehören/gehörten: Weiterlesen

Umfangreiches Wissen

Eines meiner Lebensthemen. Als Kind wurde mein Wissen von meinen Großeltern vorgegeben. Was sie meinten dass ich wissen muss, sagten sie mir. Was sie befanden dass ich nicht wissen muss, verschwiegen sie mir. So weit, so normal. Als ich älter wurde, lernte ich dass Kinder ganz schön nerven können mit ihren Fragen. Was mich total irritierte. Vor allem die Reaktion der Eltern. Die nahmen das nämlich als selbstverständlich hin und antworteten. So war das bei mir nicht. Mir wurde das Fragen schon sehr früh abgewöhnt. Kinder haben nicht zu fragen. Die (Groß-)Eltern sagen ihnen was sie wissen müssen, den Rest müssen sie nicht wissen.

Da ich zu Hause nicht fragen durfte, hielt ich mich auch in der Schule mit Fragen zurück. Ich lernte durch beobachten. Ich hielt mich zurück, blieb stumm und beobachtete. Wie Leute miteinander redeten, was sie wie taten, etc. Weiterlesen