Ich habe es gewagt…

Diese Woche war der Tag der Streichresultate. Wir hatten ja eine Personalstruktur geplant, die echt schön wäre. Natürlich war uns klar, dass bekommen wir niemals! Doch wünschen wird man sich das eine oder andere ja wohl noch dürfen…

Nach der ersten Präsentation hatten wir eine Woche Zeit zu überlegen, welchen unserer Arbeitsplätze wir mit welcher Priorität streichen könnten – unter Beibehaltung des angebotenen Portfolios. Wie das gehen soll? Ganz „einfach“. Wir sollten prüfen wo Arbeiten möglicherweise seriell erledigt werden können, bzw. würde die Bearbeitung einfach ein wenig länger dauern. Weiterlesen

Jason Bourne

Matt Damon ist zurück! Sehr schön! Und auch sehr schön für ihn, dass er nicht pro gesprochenem Satz bezahlt wird! Viel spricht Jason Bourne ja wirklich nicht. Hat er noch nie. Dafür ist er einfach nicht zu fassen. Glitschig wie ein Aal entkommt er seinem ehemaligen Arbeitgeber der CIA immer wieder.

Über die halbe Erde jagen sie ihn, doch keine Chance. Auch wenn sie alle ein wenig alt geworden sind. Jason ist nicht mehr so knackig wie im ersten Teil, aber ohne Shirt ist er trotzdem eine Augenweide… Weiterlesen

Doch ein wenig müde…

Die letzten Wochen habe ich mir ein straffes Programm geleistet. Nicht nur im Büro. Auch in meiner Freizeit war ich irgendwie dauernd unterwegs. Mich hatte es noch gewundert, dass ich das alles so mühelos geschafft habe. So ganz ohne Ermüdungserscheinungen.

Und dann habe ich am Samstag doch tatsächlich den See-Tag verschlafen! Obwohl ich war zeitig in der Früh munter. Aber der Nebel hing tief und sah so überhaupt nicht nach See aus. Und als es dann doch tatsächlich ein wenig schöner und wärmer geworden war, war ich eingeschlafen! Weiterlesen

Man lernt nie aus

Am Samstag war ich mit der Frau Doktor beim Sommerkino in Laxenburg. Zwei Wochen läuft das Sommerkino vorm Schloss. Herrliche Kulisse also. Dazu hatte ich noch schönes, trockenes Wetter bestellt – und bekommen. Eigentlich wollten wir vor dem Film noch essen gehen, aber die Frau Doktor ist ein wenig eine Chaotin… Sie wollte mir viel lieber das Haus ihres Sohnes zeigen, der aber sowieso nicht zu Hause war – ich habe das Haus also von außen betrachtet – dann zeigte sie mir noch das Lokal wo wir hätten wollen essen gehen… Ein wenig sprunghaft ist sie schon. Manchmal erzählt sie mir zwei Geschichten parallel. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ihr viele Menschen folgen können… Ich meine, ich schaffe das schon und wenn ich wirklich mal den Faden verliere, bei welcher Geschichte wir gerade sind, frage ich einfach nach. Weiterlesen

Träumen, leben, Träume leben

In letzter Zeit war es immer wieder Thema. Nicht bei mir persönlich, sondern in meinem Umfeld. Ich habe ja irgendwann damit angefangen, mir meine Träume bzw. Wünsche einfach zu erfüllen. Im Großen, wie im Kleinen. Ich will ein Eis, dann hole ich mir eines. Ich will in eine Therme, dann fahre ich. Ich will an die frische Luft, dann gehe ich raus. Ich will auf einen Berg, dann ziehe ich mir meine Bergschuhe an und gehe auf den Berg. Usw. Egal ob jemand Zeit hat mich zu begleiten, oder nicht. Das war zwar anfangs nicht allzu leicht für mich, doch ich habe mich daran gewöhnt und gemerkt, wie viel glücklicher ich gleich mal war, nachdem ich mir all meine Wünsche erfüllt hatte.

Mein größter Traum war eine eigene Wohnung. Die habe ich seit über zwei Jahren. Das einzige was bisher nicht funktioniert hat, ist der Wunsch nach einer funktionierenden Beziehung. Aber so sehr ich mich auch bemühe, alleine bekomme ich das einfach nicht hin…;-)

Irgendwann lernte ich meinen Nachbarn kennen. Der hatte eine unglaublich lange Wunschliste. Viele kleine und ein paar größere. Die kleinen haben wir in den letzten Monaten schon fleißig abgearbeitet. Neue sind zwar dazugekommen, aber es tut sich etwas. Und ihr solltet mal sehen wie der sich freut, wenn ich mit ihm was unternehme, was er schon seit Jahren machen wollte! Bei manchen Menschen ist es echt leicht zu erkennen wofür sie in das eigene Leben getreten sind. Also wofür er mich gebraucht hat, ist absolut offensichtlich. Natürlich freue ich mich mit ihm, doch vieles hätte er schon längst alleine erledigen können! Weiterlesen

Donauturm und -park

Nachdem der Donnerstag weit erfreulicher war als gedacht, brauchte er auch einen krönenden Abschluss. Dazu fuhr ich mit meinem persönlichen Wien-Führer zum Donauturm. Mein Wien-Führer ist ja mein Nachbar, ein gebürtiger Wiener, der auch gerne meinen persönlichen Chauffeur in Wien macht. Doch zuerst musste ich erstmal zu ihm in die Arbeit finden! Ich und Öffis. Aber immer noch besser als in einem mir weitgehend unbekannten Bezirk Parkplatz zu suchen – von der Kurzparkzone mal ganz abgesehen!

Da lasse ich das Auto lieber in der Arbeit stehen und fahre öffentlich. Allerdings bin ich nicht wirklich gut darin… Mein lieber Herr Nachbar hatte mir gesagt, dass bei ihm die Badner Bahn vor der Türe hält und mein Bus fährt genau bis Meidling, wo die Badner Bahn ebenfalls einen Halt hat. Und so beschloss ich Bus und Badner Bahn zu nehmen. Ich fuhr also mit dem Bus nach Meidling, ging dann durch die U-Bahn zum Bahnhof Schedifkaplatz und wartete auf die Badner Bahn. Die kam auch bald, ich stieg ein und fuhr genau wieder dahin zurück, wo ich kurz zuvor aus dem Bus ausgestiegen war! Mega-Peinlich, aber typisch ich! Weiterlesen

Wie beim Tennis

Seit zwei Jahren geht dieser eine Arbeitsplatz immer wieder hin und her. Lange Zeit dachte ich, dass der Bereich wo der Arbeitsplatz meiner Meinung nach hingehören würde, bald nicht mehr zu mir gehören würde. In dieser Zeit habe ich mich lautstark dafür eingesetzt, dass der Arbeitsplatz von Mr. Wichtig wegkommt.

Aber niemand gibt gern altbewährtes auf – auch wenn es prozessorientiert und ressourcenschonend wo anders mehr Sinn machen würde. Schon gar nicht wenn es sich dabei um einen vermeintlichen Machtverlust handelt. Wobei ich der Meinung bin, dass dies eine eingebildete Macht ist. Aber andere sehen das offensichtlich anders…

Als mein Chef mir den Bereich wieder übereignete, stand ich natürlich auch weiterhin zu meiner Meinung, vermied sie aber ungefragt jedem zu erzählen. Mr. Wichtig mag mich sowieso schon nicht, wozu ihn noch provozieren… Weiterlesen