Es war einmal…

…eine junge Frau. Sie ging hin und wieder fort und hin und wieder traf sie sich mit Freunden auf einen Kaffee. Die meiste Freizeit verbrachte sie aber alleine. Meistens zu Hause.

Fünf Jahre später….

Die junge Frau ist ein wenig älter und ein „wenig“ mehr unterwegs. Konkret ist die ganze Woche dicht. Weiterlesen

Lebensweg

Wenn ich meinem jüngeren Ich sagen könnte, wie sich mein Leben noch entwickelt hat, sie würde es nicht glauben. Es ist in den letzten 30 Jahren so vieles passiert, dass ich weder gewollt, noch geplant hatte.

Als ich noch ein Kind war, habe ich täglich mitbekommen wie mein Großvater total verbissen an seinem Traum festgehalten hat. Er war total fixiert darauf, seine Erlebnisse aufzuschreiben um sie mit der Welt zu teilen und reich und berühmt zu werden. Sein Lebenswerk war unvollständig, so lange er nicht alles veröffentlich habe. Also starb er mit einem unvollständigen Lebenswerk. Denn ganz ehrlich, seine Bücher waren über weite Stellen einfach nicht lesbar! Weiterlesen

Und schon wieder um das WE…

Am Freitag war ich mit ein paar Mädels bei einer Benefizveranstaltung. Eigentlich dachte ich, es ist ein Kabarett, aber es war vielmehr eine Mischung aus Kabarett und Karaoke….

Doch bevor es losging, waren wir noch was trinken. Gleich neben der Veranstaltungshalle ist nämlich eine kleine gemütliche Bar. Dort machten wir es uns gemütlich und tranken was. Danach ging es rüber zur Veranstaltung und dort wurden wir überrascht. Mit mitsingen hatte ich nicht gerechnet!

Es war aber total lustig. Er hat viele Hits gespielt, wo sowieso jeder den Text kennt. Wir haben wirklich brav mitgemacht und bekamen auch genug zum Lachen. Am Ende des Tages war ich müde, glücklich, taten mir meine Wangen vor Lachen weh und ein wenig heiserig war auch! Weiterlesen

Bereit für Veränderung

Als vor ein paar Monaten die Reform des Ministeriums mal wieder gestoppt worden ist, habe ich beschlossen etwas an der Situation zu verändern. Nachdem ich zweieinhalb Jahre darauf gewartet hatte, dass mein ehemaliger Chef tut was er versprach, nahm ich die Sache selber in die Hand. Gut, ich habe es noch nicht vollständig gelöst, bin aber dabei.

Ich LIEBE den neuen Job! Ich kann TOTAL OFFEN mit meinem Chef und meiner Kollegin reden. Sie TICKEN genau so wie ich! Mein neuer Chef ist noch penibler als ich, was eine echte Leistung ist und mich fordert – aber in gutem Sinne!

Und ich strahle offenbar eine Grundgelassenheit aus, die ich erst in der letzten Dienststelle gelernt habe. Und ich kommuniziere was ich kann. Ich kenne meine Stärken und bin mittlerweile auch so weit – hat eh nur 41 Jahre gedauert – zu sagen „Ja, das kann ich!“ aber auch „Das ist echt nicht meine Kernkompetenz, da solltest schaun das du jemand anderen dafür findest.“ Beides war ein echt langer Weg. Selbstwertgefühl haben und zu kommunizieren ist – für mich – mindestens genauso schwer wie zuzugeben, etwas nicht zu können und vermeintlich das Gegenüber zu enttäuschen! Aber niemand kann alles, also wieso hatte ich so hohe Ansprüche an mich selber? Ist doch Bullshit. Weiterlesen

Herausforderung

Ich finde meinen neuen Job total geil! Endlich kann ich mal wieder zeigen was ich kann!

Der Montag begann mit einer Überraschung.

Chef: „Magst deinen ersten Akt machen?“

Ich: „Klar doch!“

Und schon ging es los. Er zeigte mir einen Referenzakt und dann legte ich los. Oder besser gesagt ich versuchte es. Technisch ging dann einiges nicht so wie erwartet, doch die Hotline konnte weiter helfen. Weiterlesen

Distanz

Die neue Arbeitswoche begann mit Telefonaten mit den Mädels der vorherigen Dienstelle.

Zuerst war Mrs. Wichtig dran. Sie hatte mir ein Abschiedsgeschenk zukommen lassen, wofür ich mich bedankt habe. Wir plauderten ein wenig und dabei erfuhr ich auch dass mein Ex-Kollege nach knapp vier Wochen wieder im Dienst ist. Die Mädels erzählten mir übrigens alle, dass er überall den sterbenden Schwan gibt und sich offenbar keine überwinden konnte, ihn zu fragen wie es ihm gehe. Das Gespräch mit Mrs. Wichtig war nett, aber auch ein wenig oberflächlich. Da merkte ich bereits die räumliche Distanz.

Dann kam meine Freundin S. dran. Auch sie schilderte mir den sterbenden Schwan und dann die Krankheiten ihrer Kinder und von ihr selber. So kenne ich das von früher. Wenn man mit ihr telefoniert, könnte man den Eindruck bekommen dass die ganze Last der Welt auf ihren Schulter lastet. Auflegen zu können, war eine enorme Erleichterung! Und mit dem auflegen, schüttelte ich auch gleich die ganze Negativität ab. Weiterlesen

„Faules“ Wochenende

Voriges Wochenende hatte ich keinen Dienst. Weder rotes Kreuz, noch Gemeinde. Ich habe mich überall geschraubt!

Ich hatte NICHTS vor. Also zumindest nichts vor der Wohnungstür. Einkaufen war ich am Freitag, Paket habe ich am Freitag geholt und so konnte ich mich zu Hause einigeln. Da ich die letzten zwei Monate jedes Wochenende mindestens ein Event, wenn nicht zwei hatte, war das wirklich enorm angenehm!

Gemacht habe ich trotzdem genug. Als erstes habe ich am Samstag mal eine To Do Liste fürs Wochenende geschrieben: Weiterlesen