Sollte man machen…

Ich muss mir echt abgewöhnen auf das Wort „man“ anzuspringen….

Vorige Woche habe ich mich schon wieder mal um etwas angenommen, was mich eigentlich nichts angeht… Einfach weil ich auf das Wort „man“ anspringe.

Wenn das jemand in den Raum stellt und niemand hier schreit, dann mache ich es. Warum auch immer, ich gewöhne mir das jetzt ab! Weiterlesen

Die Geister die ich rief…

Manchmal bin ich einfach nur müde und will nicht mehr persönlich wachsen. Ich will nicht mehr dauernd eine in die Fresse bekommen um gestärkt daraus hervor gehen zu können. Ich bin schon stark genug! Das würde ich dem Universum gerne sagen, leider ist es auf diesem Ohr offensichtlich taub. Als ich 20 war wurde mir schon gesagt, dass ich schwer einen Partner finden werde, da ich als starke Frau, wenig „Auswahl“ haben werde. Dabei kamen die wirklichen Herausforderungen erst danach….

Im Moment habe ich meinen Geist bei mir im Büro. Er stößt mich immer wieder auf Themen die mich belasten. Wie die Tatsache dass ich ein absolut mieses Händchen bei Männern habe! Aber ich das geht natürlich auch in die andere Richtung. Auch ich bin manchmal eine Herausforderung für ihn. Wir wissen aber wenigstens was wir da „tun“. Weiterlesen

Hoffnung

Ein ganz schwieriges Thema. Ich weiß dass ich alles schaffen kann, wo es nur auf mich ankommt. So bald andere Menschen im Spiel sind, wird meine Zuversicht, aufgrund meiner Erfahrungen, eher schnell enden wollend.

Es gibt nicht viel was ich von Menschen die mir nahe stehen, nicht schon erlebt habe…. Zurückweisung, Enttäuschung, Verrat, Neid, Missgunst, Angriffe, ausnutzen,….

Freunde, Familie, Beziehungen. Ich habe nicht viel ausgelassen. Und mit jeder zwischenmenschlichen Enttäuschung, wurde meine Zuversicht kleiner.

Meine Kollege meinte letztens „Na aber die Hoffnung ist ja jetzt wieder größer geworden, nicht?“ Und ich nur „Wie genau sollte die Hoffnung auf mein persönliches Happy End nach der letzten Enttäuschung gewachsen sein?“ Da eine Kollegin ins Büro platzte, weiß ich bis jetzt nicht, wie er sich das vorstellt… Weiterlesen

Fort-/Rück-/Fortschritt

Die letzte Trennung war die bisher für mich schlimmste. Aus welchen Gründen auch immer, tut mein Umfeld so als wäre es nicht weiter schlimm. Ein Achselzucken, das wird schon wieder, etc.

Ja, ich weiß dass es schon wieder wird, nichts desto trotz ist mir mehrmals die Woche nach heulen zu Mute! Ich hatte jemand gefunden der perfekt zu mir gepasst hätte. Also er. Nicht sein Umfeld. Und er hat das ein paar Monate genauso gesehen. Hat mir von der gemeinsamen Zukunft vorgeschwärmt und mir viele erstrebenswerte Bilder in den Kopf gepflanzt. Weiterlesen

Die Zukunft beginnt heute!

Eigentlich hat sie schon vor einem Monat begonnen, doch ich brauche immer ein wenig Zeit um mich auf veränderte Gegebenheiten einzustellen. Doch sobald ich es geschafft habe, ist es so und das neue Kapitel meines Lebens kann starten.

Dieses Wochenende habe ich mehr geschlafen als an jedem anderen Wochenende heuer! Und dabei war es kein verlängertes Wochenende. Es waren nur zwei Tage, doch die habe ich ausgiebigst im Bett verbracht. Mein Kopf grübelt nicht mehr. Es ist wie es ist. Ich habe es akzeptiert. Ich werde damit leben können. Ich habe schon sehr vieles er- und überlebt, Rückschläge werfen mich nicht nachhaltig aus der Bahn.

Mein Problem ist die Zeit bis zu dem Punkt der Akzeptanz. Ich klammere mich immer sehr lange an etwas. Ich gebe nicht so schnell auf. Auch wenn mir schon klar ist, dass ich loslassen sollte. Doch das hat einen ganz einfachen Grund. Ich bin Steinbock. Wenn ich loslasse, dann richtig. Dann war es das für mich. Ich treffe eine Entscheidung und stehe dazu. Als ich meinem Chef erklärte – ich will nicht mehr – glaubte er an eine Trotzreaktion. Dass ich mich mit der Zeit schon beruhigen würde. Doch so bin ich nicht. Ich kämpfe und kämpfe und kämpfe, bis ich es nicht mehr tue. Und wenn ich aufhöre zu kämpfe, wenn ich mit etwas abgeschlossen habe, dann war es dass für mich. Weiterlesen

Neuanfang

Alle meinen Planungen und Überlegungen endeten vorige Woche am Mittwoch. Mein letzter Arbeitstag an der alten Dienststellen! Über das danach hatte ich mir keinerlei Gedanken gemacht! Hauptsache die letzten Tage durchstehen und dann nichts wie weg! Und sie zeigten mir nochmal genau warum ich weg will…. Margit war wie immer. Fragte mich Dinge über organisatorische Dinge für die Zukunft der alten Dienststelle – drei Tage bevor ich ging! Kollege TK druckste herum, weil er mich nicht bitten wollte den Schlüssel abzugeben, damit ihn mein designierter Nachfolger bekommen kann. Als er es endlich schaffte mich zu fragen, musste ich ihm leider sagen, dass ich ihn schon am Vortag bei Margit abgegeben hatte. Warum sie das in dem Gespräch dass sie geführt hatten, nicht erwähnt hatte, konnte ich nicht beantworten! Die neue supertolle mehrere tausend Euro teure Theke weihte Margit auch gleich ein indem sie darauf frühstückte! Kollege TK hatte fast einen Schlaganfall deswegen. Mein Projekt ist jetzt sein Projekt!

Ich bin emotional total raus. Ich habe es zwar zweieinhalb Jahre geplant und sehe jetzt wie sie jetzt alles tun damit es kolossal kracht, aber es ist mir egal! Ich weiß, dass ich meine Sache gut gemacht habe. Es hätte funktionieren können, doch es ist einfach nicht gewünscht! Effizienz, Kunden- und Serviceorientierung sind einfach nichts für meine alte Dienststelle! Und jetzt wo ich Störfaktor weg bin, können sie wieder alles schön ineffizient gestalten und sind glücklich damit. Und ich bin glücklich, dass ich es mir nicht mit anschauen muss! Weiterlesen

Weichen für die Zukunft gestellt

Hallo Leute! Und schon wieder war ich abwesend… Sorry! Aber bei mir ging es die letzten zwei Wochen drunter und drüber. Ich habe mich in meinem neuen Büro eingelebt und mit es mir mit PK im Büro gemütlich gemacht. Und als ich endlich in Ruhe telefonieren konnte, habe ich gleich mal zwei Gesprächstermine bezüglich einer beruflichen Veränderung ausgemacht. Der erste Kontakt war die Schwester eines Kollegen und der zweite, der Mann einer Kollegin. In zwei ganz unterschiedlichen Bereichen.

Dieser Montag war dann richtig heftig. Ich fuhr als erstes ins Büro, stellte mein Auto ab und fuhr in die Innenstadt. Dort traf ich mich mit der Schwester meines Kollegen. Wir plauderten ein wenig und sie versprach nachzuschauen, ob sie einen Job für mich habe. Dazu ist zu sagen, dass nicht nur bei uns alles umgeworfen wird. Sondern im ganzen Ministerium. Und sie hat das Problem, wenn ein Arbeitsplatz erstmal frei bleibt, bekommt sie jemand einfach eingeteilt. Und eingeteilt werden natürlich nur jene Menschen, die zuvor schon nicht zu gebrauchen waren. Die guten Mitarbeiter sind sowieso schon alle „versorgt“. Ihr wäre es also lieber, sie bekomme jemand engagierten wie mich, als jemand unbrauchbaren. Das konnte ich definitiv nachvollziehen! Weiterlesen