Erster Auftrag erledigt

Nach einer gemütlichen Eingewöhnungsphase habe ich vorige Woche meinen ersten Auftrag erhalten. Der Chef gab den Rahmen vor, aber keine Details. Es ging darum Rechnungshofberichte auf Relevanz für unsere Abteilung zu durchforsten und dann die entsprechenden Stellen in einer Tabelle zusammenzufassen.

Das mit der Tabelle haute aber nicht so hin. Jeder der schon mal einen Rechnungshofbericht in der Hand hatte weiß, die sind sehr umfangreich. Da werden Inhalte in ganzen Absätzen erklärt. Nicht das richtige Format also für Tabellen. Also begann ich mal einfach die Inhalte in ein Word-Dokument zu kopieren und dabei markierte ich auch gleich die relevanten Stellen. War zwar nicht konkret der Auftrag, aber was solls. Weiterlesen

Notfall-Notfall-Plan

Eigentlich plane ich ja nicht mehr. Oder zumindest fast nicht mehr. Früher hatte ich immer einen Plan und fünf Notfallpläne. Den ganzen Tag war ich nur am denken was alles schief gehen könnte und was ich dann tun könnte. Man hat das viel Energie gekostet! Mittlerweile vertraue ich darauf dass ich alles schaffen kann und daher keinen Detailplan mehr brauche. In etwa die Richtung reicht mir vollkommen. Ein Schritt nach dem anderen erledigt den Rest. Und jetzt wo ich es eigentlich gar nicht mehr so brauche, jetzt kommt es von außen!

Zumindest im Job. Ich habe ja bereits ein Angebot und auch ein Schriftstück wo drinsteht, dass ich ab 1. Juni wo anders meiner Arbeit nachgehe. Und dort haben sie für mich – ungefragt – einen Interims-Arbeitsplatz, einen Zielarbeitsplatz und sogar einen Notfallarbeitsplatz geschaffen. Und sollten wir wirklich heuer noch wählen und der neue Organisationsplan dadurch nicht kommen, brauche ich den Notfallarbeitsplatz auch. Wobei er sich für mich nicht wirklich wie ein Notfallarbeitsplatz anfühlt. Mir würde er genauso gut gefallen wie der Zielarbeitsplatz. Weiterlesen

Wie war das eigentlich früher?

Am Montag lag ich ganz entspannt – und schmerzfrei – mit Aretha am See. Sie hatte sich frei genommen und wir genossen einfach den bisher heißesten Tag des Jahres an unserem Schattenplatz am See. Und wir versicherten uns wie schön das Leben nicht ist und wie toll wir es nicht getroffen hatten! Und dann stellte mir Aretha eine eigentlich recht einfache Frage „Was hast du eigentlich früher in deinem Urlaub gemacht?“

Tja, was nur? Ich musste echt ein wenig überlegen. Wie war das noch mal in der Zeit vor meinem Tief?

Nun, zum einen war ich keine 3 Wochen durchgehend in Urlaub. Wenn der Stress im Büro zu viel wurde, habe ich mir eine Woche freigenommen. In der habe ich mich ausgeschlafen, habe vorm Fernseher und vorm PC rumgehangen und Party gemacht. So richtig schön unspektakulär. Weiterlesen

Neue Technik

Ich gehöre zu den Menschen die sich mit neuen Techniken nicht gerne auseinandersetzen. Ich bin meistens mit dem was ich habe zufrieden. Meistens bekomme ich dann von jemand – meistens Männern – irgendetwas geschenkt und gewöhne mich daran. Und wenn ich mich dann daran gewöhnt habe, will ich es auch nicht mehr missen! Dazu gehörte unter anderem ein I-Pod und ein W-Lan Router. Wenn solche liebegewonnenen Dinge irgendwann kaputtgehen, dann werden sie von mir schon ersetzt, ich hätte sie aber nie gehabt, wenn sie mir nicht jemand geschenkt hätte.

Mein neues Auto hat auch die eine oder andere neue Technik. Und da sie nun mal schon da sind, habe ich auch vor sie alle auszuprobieren. Als erstes habe ich mein Handy mittels Bluetooth mit meinem Auto vernetzt. So kann ich jetzt mittels Freisprecheinrichtung – bedienbar über das Lenkrad – bequem telefonieren. Die Technik ist ja meistens wirklich sehr hilfreich, aber ich bin halt einfach zu faul mich darum zu kümmern. Weiterlesen

A rauschiger Abend

Also wenn ich mit viel gerechnet hatte, aber sicher nicht damit, dass ich am Montagabend rauschig schlafen gehe!

Angefangen hat der Tag ja ganz solide. Meine Mutter hat mich abgeholt und wir sind massieren gefahren. Danach gab es noch ein leckeres Mittagessen am Chinesen-Buffet und einen Kurzabstecher zu einem „alten“ Bekannten. Kurz nach 18 Uhr war ich wieder zu Hause. Zufrieden und satt.

Kaum zu Hause meldeten sich meine Nachbarn. Sie würden einen Abendrunde machen, ob ich mitkommen will. Klar, warum nicht dachte ich. So ein bisschen durch die Nachbarschaft flanieren, wird meinem angegessenen Bauch guttun. Weiterlesen