Mein Jahr 2017 – Teil 4, Seele und Körper

Die waren heuer wieder gefordert!

Jänner:

Da war noch alles gut. Voller Zuversicht bin ich in das neue Jahr gestartet. Ich hatte das gemeinsame Leben mit meinem Liebsten und meinen selbst geschaffenen Job vor Augen. Es war nur noch eine Frage der Zeit. Damals hatte ich nicht geahnt, mich gleich doppelt zu täuschen….

Februar:

Da fing es im Job bereits an unrund zu laufen. Privat vergoss ich da bereits das eine oder andere Tränchen, weil wir bereits eine Zeitverzögerung hatten…. Ich begann mich zu fragen ob er denn das wirklich auch so sehr will, wie ich.

März:

Das war der berufliche Hammermonat. Hearing und das Nachtret-Gespräch. Ich war total fertig und schmiss den zukünftigen Job hin, bis mir ein Chef erklärte – Okay, dann nicht, aber jetzt arbeiten sie weiter und schaffen die Grundlagen trotzdem. Da lief ich schon extrem unrund. Und da sich auf privater Front ebenfalls noch immer nichts bewegte, vergoss ich schon mehr Tränchen. Weiterlesen

Arschloch-Ranking

Mein Kollege hätte ein Problem wenn er wüsste wie ich hier schreibe. Er ist der Meinung ich solle zum Letzt-Arschloch nicht Arschloch sagen. Das tue ihm (dem Arschloch) und mir nicht gut. Ganz ehrlich ob es ihm gut tut, geht mir sowieso irgendwo vorbei. Und mir tut es derzeit gut. Ich weiß schon dass ich das überwinden muss. Aber ich muss die Phasen der Trauer trotzdem durchmachen. Und Wut gehört da nun mal dazu!

Und wenn ich denke wie lange ich für jede Phase nach dem süßen Typen brauchte, bin ich diesmal eh mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Verdrängen habe ich erledigt. Trauer – heulen – habe ich erledigt. Jetzt bin ich bei Wut und wenn ich die erledigt habe kommt dann die Akzeptanz. Weiterlesen

Alles steht Kopf

Auf dem Seminar wurde uns auch ein Film empfohlen. Ein schön gezeichneter Disney-Pixar-Zeichentrickfilm. Ich habe ihn mir natürlich gleich mal organisiert und ich war begeistert!

Worum gehts:

Eigentlich um Emotionen, erwachsen werden, Erinnerungen, unser Gehirn,… Weiterlesen

Vom Frustesser zum Frustsportler

Wobei es nicht nur um Frust geht. Es geht um jegliche Verletzungen des Herzens und der Seele. Früher habe ich sie mit Alkohol und Essen unterdrückt, jetzt sportle ich sie mir raus. Das ist definitiv besser für meine Figur. Früher hing ich fest in einer Negativspirale.

Frust – Trinken – Kopfweh – Frust – Essen – zunehmen – Frust – Trinken ….. Weiterlesen

Naturpark Föhrenberge – 12 10 14

Eigentlich handelte es sich bei dem Ausflug am Sonntag um eine Trauma-Therapie. Start war der Parkplatz Gießhübl, Ziel war das Gasthof Seewiese. Vor 4 Jahren, kurz nach der Trennung vom süßen Typen, waren wir dort bei unserer Weihnachtsfeier. Ich war physisch und psychisch damals am Ende, abgesehen davon brachte ich 30 Kilo mehr auf die Waage. Der Anstieg war somit die reinste Qual. Ich konnte nicht, ich wollte nicht. Niemand wartete und so schleppte ich mich mit letzter Kraft irgendwie zur Feier, wo sich alle schön das Maul zerrissen dass ich so spät komme. Gut, nicht alle, aber einige. Damals war ich so fertig, dass ich unseren Chef schimpfte dass niemand gewartet hatte. Woraufhin er dem süßen Typen gegenüber äußerte ich sei eine „unguided cruise missile“ – also eine ausser Kontrolle geratene Langstreckenrakete. Und genauso fühlte ich mich auch. Ein Blick, ein Wort und ich brach in Tränen aus. Was ich natürlich bei der Weihnachtsfeier vermeiden wollte, also flüchtete ich mich in Wut. Weiterlesen

Brief an Moni

Liebe Moni!

Alles was ich dir hier schreibe, könnte ich dir auch sagen. Wenn ich es denn könnte. Das gesprochene Wort ist nicht meines. Außerdem bin ich immer noch sauer auf dich, deshalb schreibe ich dir – damit ich nicht mehr sauer bin.

Du hast eine Gabe, mich auf die Palme zu bringen, wie es nur ganz wenige Menschen können. Was wahrscheinlich daran liegt dass du ein Teil meines Lebens bist und ich dich liebe. Die meisten Menschen kommen gar nicht so weit, von daher können sie mich auch nicht so oft nerven, reizen und auf die Palme bringen.

Wir haben uns schon immer gerne aneinander aufgerieben – wahrscheinlich weil wir uns zu ähnlich sind. Andererseits helfen wir uns dadurch auch immer wieder recht gut. Wo ich früher vorgezogen habe, nicht mehr mit dir zu sprechen, denke ich jetzt darüber nach, was ich von dir lernen soll. Doch nicht immer kann ich etwas lernen. Weiterlesen

Ätsch!

Als der süße Typ bei mir war, haben wir noch über etwas anderes gesprochen. Barbara. Sie ist ja eine Mitarbeiterin von mir und meiner Meinung nach, hoffnungslos in ihn verknallt. Und als ich aus dem Spiel war, hat sie versucht ihn sich zu krallen. Allerdings erfolglos. Und ich habe mir Sorgen wegen ihr gemacht. Ich wollte nicht, dass sie so verletzt wird, wie ich. Also habe ich ihn gebeten, nicht mit ihren Gefühlen zu spielen. Er wollte es mir ein Jahr lang nicht glauben, bis sie mal von einem heißen Date erzählt hatte. Der Typ sei zwar vergeben, aber sie meinte, dass sei nur eine Frage der Zeit. Sie würden sich so toll verstehen und er fühle sich offensichtlich zu ihr hingezogen. Und jetzt ratet mal mit wem sie sich getroffen hatte. Weiterlesen