Lange, stressige Woche

Ich befürchte das war nur eine von vielen noch folgenden. Wobei ich versuchen werde, den privaten Teil ein wenig einzuschränken. Keine Ahnung ob ich es auch schaffe. Diese Woche war mir aber auf jeden Fall zu heftig.

Montag nach der Arbeit trainieren, Dienstag Spätdienst und danach nach Sopron zum Zahnarzt, Mittwoch Blind Date, Donnerstag nach der Arbeit mit Aretha und Freund am See getroffen und Freitag wieder Spätdienst und danach nochmal zum Training. Weiterlesen

Teddy – Kapitel 15

Als Teddy gerade dabei war den Tisch zu decken, hörte sie die Autos näher kommen. Ihre Freunde kamen zurück und sie versprühten extrem gute Laune. Sie hatten sogar einen unbekannten Besucher dabei. Doch bevor sich Teddy nach ihm erkundigen konnte, fiel ihr Catasis um den Hals und fragte sie wo sie abgeblieben war. Und so erzählte Teddy erstmal von ihrer Woche. Ihren kleinen Testlauf, bezüglich die Realität mit ihren Gedanken zu verändern, behielt sie aber vorerst für sich. Sie wollte das erst noch ein wenig austesten, bevor sie jemanden davon erzählen wollte.

Als sie mit ihrer Erzählung geendet hatte, waren dann auch erstmal ihre Freunde dran. Catasis legte nur zu gern los. Sie erzählte ihr von Menschen, die sie getroffen hatten, von verlassenen Städten die von der Natur zurück erobert worden waren, von neuen Freunden, ja sogar von einer neuen Liebe. Romasek war gleich gar nicht mehr mit zurück gekommen. Er hatte sich unterwegs verliebt und war bei seiner neuen Liebe geblieben.

Dafür war nun Berasi ein Teil ihrer Gemeinschaft. Er würde in Romasek´s Haus einziehen und von nun an unter ihnen leben. Teddy war verwirrt. Sie hatte mit viel gerechnet, doch nicht das jemand einfach ihre Gemeinschaft verlassen könnte. Und auch nicht, dass jemand anderer einfach ein Haus übernehmen würde. Und doch war es geschehen. Das Leben ging oftmals schon sehr eigene, unvorhersehbare Wege. Teddy musterte ihren neuen Nachbarn erstmal ausgiebig. Er wirkte nett und offen. Aber er hatte so eine Art sie anzusehen, dass sie das Gefühl hatte, er würde direkt in ihre Seele sehen. Doch wenn es wirklich so war, gefiel ihm war er sah, denn er lächelte sie herzlich an. Er hatte eine total positive, warme Ausstrahlung. Teddy war sich sicher, dass er eine Bereicherung für ihre Gemeinschaft sein würde. Weiterlesen

Teddy – Kapitel 12

…Fortsetzung von

Teddy wiederholte diesen Tag auch die restliche Woche. Jeden Tag las sie ein anderes Buch. Sie war total fasziniert. Viel neues Wissen wurde ihr offenbart, aber auch Dinge die sie bereits wusste, wurden ihr in einer neuen Form präsentiert. Einiges wurde dadurch klarer für sie. Die neuen Ansätze, brachten viele neue Ideen mit. Am 5. Tag saß Teddy abends wieder auf dem Balkon und blickte gedankenverloren auf den Sonnenuntergang und dabei schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf

„Kann ich tatsächlich alleine glücklich sein?“

Und ihr Körper gab ihr die Antwort. Ein wohliges, warmes Gefühl erfasste sie und ihr wurde klar, dass sie es schaffen konnte. Sie hatte wirklich alles was sie brauchte um glücklich sein zu können. Sie brauchte keinen Partner dazu. Das war ihr dank der vielen neuen Ansätzen in den Büchern ganz klar geworden. Alles was sie brauchte um sich glücklich und zufrieden zu fühlen, hatte sie in sich. Und diese Erkenntnis stellte ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf. Ihr Leben lang, hatte sie ihr Glück von ihren Mitmenschen abhängig gemacht und plötzlich war ihr klar, dass sie nur sich selbst brauchte für ihr Glück. Sie musste nur ihr Innerstes akzeptieren und lieben lernen. Weiterlesen

Sri Lanka 2012 – Tag 5

20. 1. 2012

Unser Ausflug dauerte zwar nur 2 Tagen, aber es fühlte sich nach einer Woche an. Was wir alles gesehen haben in den 2 Tagen war nicht nur ur viel, sondern auch sehr abwechslungsreich. Und wir haben ein paar hundert Fotos in den beiden Tagen verschossen.

Begonnen hat alles wie gesagt um 04:30 Uhr vor dem Hotel. Wir wurden von einem Kleinbus abgeholt, der sogar ein neueres Modell war. Ein Gast war bereits an Bord. Wir stiegen zu, suchten uns einen Platz und schliefen erstmal weiter. Unterwegs lasen wir dann noch 2 Gäste auf, und dann ging es erst richtig los.

Als wir den ersten Stopp machten, war es bereits hell. Als erstes wurde uns eine Kautschukplantage gezeigt und als zweites eine Ziegelmacherei, der dritte Stop war dann bei einer Ananasplantage, wo wir auch frühstückten. Das Hotel hatte uns eine Lunchbox mitgegeben und dazu bekamen wir frische Ananas. Nach dem Frühstück ging es dann auch gleich weiter, über sehr unwegsame Straßen. Doch trotzdem schaffte ich es immer wieder einzunicken. Weiterlesen

Landung

Wenn dieser Blogeintrag online geht, bin ich wenn alles gut ging, bereits in Colombo/Sri Lanka gelandet. Und es ist damit auch schon der erste von 16 Tagen Urlaub vorbei. Wobei Urlaub hab ich 3 Wochen, doch für meine Reise nach Sri Lanka, haben wir 16 Tage geplant.

Wir sind eine Freundin und ich. 2 Mädels allein in Asien. Für mich sind das viele Neuerungen.

  1. Mein erster 3-wöchiger Urlaub
  2. Meine erste Asien Reise
  3. Meine erste Urlaubsreise die länger als eine Woche dauert
  4. Mein erster Flug mit Zwischenstop
  5. Mein erster Urlaub wo ich echt Probleme habe herauszufinden wie lange wir jetzt tatsächlich fliegen und was Zeitzonenverschiebungen sind
  6. Mein erster Urlaub (außerhalb von Österreich) alleine mit einer Freundin
  7. Mein erster Urlaub wo ich ein Visum brauche
  8. Mein erster Urlaub im Winter, in den Süden

Und ich freue mich riesig darauf! Und die Urlaubsvorbereitungen haben mich nicht gestresst. Vor allem auch deshalb weil ich Menschen in meinem Umfeld um Hilfe gebeten habe, und mir auch alle geholfen haben. Ich habe aufgehört alles selbst machen zu wollen. Und so bin ich nun hier, in einer mir unbekannten Welt. Die Eindrücke die ich gerade erlebe, werde ich für euch, und mich aufschreiben. Und wenn ich retour bin, habe ich hoffentlich viele tolle Fotos und noch mehr Eindrücke mitgenommen, aus dem angeblichen Tor zum Paradies.

© Libellchen, 2012

Ausgetrickst

Was tun wenn man nicht weiß wie man ein Problem lösen kann? Wenn man einfach nicht weiß woran es hakt? Man bestellt sich einfach die Lösung! So geschehen zum Jahreswechsel. Ich habe mir eigentlich bis Énde des Jahres einen Mann bestellt. Also nicht irgend einen, sondern DEN EINEN. Doch ich hatte auch die ganze Zeit Zweifel. Und natürlich kam er auch nicht. Und wenn doch, habe ich ihn nicht erkannt. Auf dem Heimweg von der Sylvesterfeier habe ich mit meinen Mädels darüber gesprochen, dass ich nicht weiß wie ich diese Zweifel wegkriegen soll. Und plötzlich hatte ich die Idee. Ich bestellte mir einfach die Lösung für mein Problem, bis nächsten Samstag.

Diese Woche wurde dann plötzlich der „Süße Typ“ wieder „aktiv“. Er hat mal wieder versucht bei mir zu landen. Was ich natürlich, wie auch schon die paar Mal davor, von mir rigoros abgelehnt worden ist. Nur, wieso kommt er eigentlich immer wieder an? Eines habe ich im letzten Jahr auch gelernt, wenn sich Situationen immer wieder wiederholen, dann wartet eine Botschaft auf mich, die wahr genommen werden will. Auf die Idee, dass diese neuerliche Anmache vom „süßen Typen“ zur Lösung meines Problems beitragen würde, auf die Idee kam ich erstmal nicht.

Aber ich überlegte, warum er immer wieder ankam. Wie oft muss ich ihn noch abblitzen lassen, dass er versteht, dass ich mich nicht mehr auf ihn einlasse. Wobei es mich schon reizen würde, also grundsätzlich. In der Situation natürlich nicht, doch er hat kein bisschen Reiz auf mich verloren. Also wenn die Dinge anders stünden, würde ich mich nicht dagegen wehren. Und heut morgen viel es mir plötzlich wie Schuppen von den Augen. Dass zwischen uns nichts mehr ist, ist eine reine Vernunftentscheidung von meinem Kopf. Es hat nichts mit meinem Bauchgefühl zu tun. Und auf einmal fielen die Puzzlesteine ineinander. Weiterlesen

Outing

Ich habs getan! Ich hab mich bei meinem Papa geoutet. Und seine Reaktion war in Ordnung. Natürlich war er überrascht und sprachlos, aber auch interessiert. Es ist kein einziges negatives Wort gefallen. Natürlich hat er die Bücher noch nicht gelesen, dafür war Weihnachten noch keine Zeit, aber zumindest auf den Brief hat er gut reagiert.

Und wenn er mit den Büchern nichts anfangen kann, hab ich ja auch kein Problem damit. Es muss ihm ja nicht gefallen, er muss es ja nur akzeptieren und das dürfte er tun. Und somit hat sich bei mir dann gestern eine tiefe Erleichterung eingestellt. Als ich heimgefahren bin war ich gelöst wie schon lange nicht. Der Mut hat sich definitiv ausgezahlt.

Und jetzt kann ich mich auf die anstehen Wochen im Büro konzentrieren. Ich habe auch das Gefühl, dass meine Energy dieses Wochenende wieder ein wenig zurück gekehrt ist. Wahrscheinlich hat mir die Nervosität auch ein wenig Kraft geraubt. Ich bin zwar eh dagegen angegangen, aber es hat halt doch auch ein wenig an meinen Nerven gezerrt, nicht zu wissen was Weihnachten auf mich zukommt. Weiterlesen