Priorität 1

Schön langsam bin ich mir sicher eine Lernaufgabe dieses Lebens für mich herausgefunden zu haben!

„Mache niemanden zu deiner Priorität, für den du nur eine Option bist.“

Mein „Lieblingsspruch“! Weil er so wahr und doch so schwer für mich zu leben ist. Ich neige dazu andere Menschen an erste Stelle zu stellen. Das Wohl anderer, wenn ich sie mag, ist für mich wichtiger als meine eigenen Wünsche. Das tue ich nicht vorsätzlich, sondern automatisch. Ich richte mich nach anderen. Passe mich ihrer Geschwindigkeit an. Das wäre ja noch nicht so schlimm, doch wenn ich an die falschen Menschen gerate, dann reibt mich das auf. Meistens sitze ich dann irgendwann depressiv zu Hause rum und muss mich wieder hochrappeln. Weiterlesen

Entwicklungsschritte

Rückblickend tut man sich eher leicht, die wichtigen Änderungen im eigenen Leben zu erkennen. Dies können scheinbar kleine Entscheidungen sein, ebenso wie große Schicksalsschläge. Bei den großen Schicksalsschlägen vermutet man allerdings, dass sich das Leben radikal ändern wird, bei den kleinen Entscheidungen ist man sich – oftmals – der langfristigen Auswirkungen gar nicht bewusst.

Draußen ist es nasskalt, ich lümmele in meiner Wohnung rum, spiele am Computer rum, höre Musik und bin einfach faul. So weit so bekannt. Doch ich fühle mich anders. Es ist schwer in Worte zu fassen. Doch früher war der Alltag einfach anders.

Erstens einmal war die Umgebung eine andere. Bei diesen Temperaturen hätte ich in der alten Wohnung möglicherweise schon heizen müssen. In der neuen denke ich darüber nach, dieses Wochenende mal die Heizung zu entlüften, damit ich dann für den Winter gerüstet bin. Es ist ruhiger und heller. Meine Nachbarn sind angenehmer. Ich fühle mich gut aufgehoben in der neu eingerichteten Wohnung. Weiterlesen