Ansichtssache

Ich muss gestehen, ich hab es nicht so mit den extremen Rändern. Ich fühle mich am wohlsten in der Mitte. Und damit meine ich jetzt nicht Politik, sondern auch Ansichten…

Es gibt Menschen die fühlen sich am wohlsten bei ihren Verschwörungstheorien und andere sind „Licht und Liebe-Tussis“ denen nichts was anhaben kann. Ich kann weder mit dem einen, noch mit dem anderen was anfangen. Ich bin ein Realist in der Mitte – so zumindest meine Selbsteinschätzung.

Je nachdem wen man fragt, wird man eine andere Sicht von mir erzählt bekommen. Meine Freundin S. steht ja eher auf der rechten Seite des Universum und fühlt sich total wohl mit Verschwörungstheorien. Für sie bin ich ein klassischer Gutmensch, der gerade noch so etwas mit ihrem Universum zu tun hat. Aretha würde sich selbst wahrscheinlich auch eher in der Mitte ansiedeln und mich – da wir in vielen Dingen gleich ticken – auch. Und manch ein „Linker“ würde mich schon aufgrund meines Arbeitgebers, eher rechts der Mitte ansiedeln. Weiterlesen

Fürs Leben lernen

Als Kind fühlte ich mich dumm, weil ich vieles nicht wusste. Da ich nicht sehr selbständig erzogen worden bin bzw. viele Dinge auch gar nicht ausprobieren durfte, kam ich mir immer dumm vor. Die anderen Kinder wussten so vieles und ich so wenig….Vor allem im Hinblick auf das echten Leben kam ich mir immer zurückgeblieben vor. Ich versuchte dieses Manko mit beobachten auszugleichen. Ich lernte durch zuschauen. Wie auch andere Kinder. Die lernen es halt als Kleinkind, ich fing damit halt erst mit 12+ an….

Das ist sicher auch einer der Gründe warum ich immer schon wissbegierig war. Ich habe mich nie auf dem Schulwissen ausgeruht, habe immer versucht mich weiter zu entwickeln. Gut, manche Dinge haben mich nie wirklich interessiert. Technik zum Beispiel. Doch auch wenn es mich heute noch immer nicht interessiert, habe ich mir doch relativ viel Wissen angeeignet mittlerweile – Bei meine neuen Handy habe ich ganz alleine meinen E-Mail Account eingerichtet! Und ich musste ihn nur ca. 5 Mal löschen bevor Eingang und Ausgang funktioniert hat! Weiterlesen

Kronen Zeitung Leser

Was gibt es schlimmeres? Heute-Leser! Und ganz schlimm Österreich-Leser! Wobei das lesen noch nicht das Problem ist. Das Problem ist wenn Menschen alles was sie lesen glauben, ohne darüber nachzudenken und sich eine eigene Meinung zu bilden. Und extrem mühsam finde ich, wenn Menschen dann auf Facebook dann noch Beiträge teilen, die nicht nur total unvollständig, sondern auch noch zeitlich überholt sind!

Leider kommen hetzende Beiträge einfach besser an bei der breiten Masse, als fundiert ermittelte Beiträge, wo noch 3 bis 4 Spezialisten ihre durchaus differenzierte Meinung abgeben und man für sich selbst entscheiden muss, was jetzt für das eigene Weltbild stimmig ist. Ich bin in der glücklichen Lage im Büro online Zugang zu allen möglichen Printmedien zu haben. Über Facebook bekomme ich die Presse-Beiträge und am Sonntag liegt das Profil in meinem Briefkasten. Und so lese ich quer Beet. Österreich, Heute, Krone, Kurier, Presse, Standard, News, Profil, NÖN, Tiroler Tageszeitung, Salzburger Nachrichten, Vorarlberger Nachrichten,…… Weiterlesen

Mein Weg

Wolfgang hat mir bei unserer Diskussion ja einiges vorgeworfen, worüber ich auch nachgedacht habe. Das tue ich eigentlich immer, auch wenn ich es nicht immer kommuniziere. Ich habe noch immer über Input von Außen nachgedacht. Manchmal hat mich so ein Input auch zum Umdenken bewegt, aber halt nicht immer. Ich weiß ziemlich genau wer ich bin. Ich kenne meine Stärken, aber auch meine Schwächen. Da ich Schwäche nicht mag, habe ich in den letzten Jahren einen Weg gesucht und auch gefunden, wie ich mit meinen Schwächen leben kann. Ich trickse mich dabei selbst aus und bin mir dessen auch voll bewusst.

Ich habe ein Problem mit Druck von Außen. Mich können andere Menschen extrem stressen indem sie mir materiellen Druck machen. Geld haben oder nicht, ist ein großes Thema. Zumindest so lange, bis mir klar wurde, dass ich viel zu sehr auf die Meinung anderer gehört habe. Ängste von anderen haben mich oftmals emotional überrollt und ich habe mich dann wegen Probleme anderer selbst fertig gemacht. Ich weiß dass alles und habe mir mein Leben entsprechend eingerichtet. Ich lasse mich nicht mehr von anderen Menschen fertig machen, doch das geht nur, wenn ich mich abgrenze. Ich habe meine Grenzen kennen gelernt und gelernt, wie ich einfordere dass sie eingehalten werden. Seitdem geht es mir emotional bedeutend besser. Ich bin nicht mehr ein Spielball der Gefühle, Emotionen und Ängsten anderer. Und das gut so. Und dann kommt da Wolfgang daher und wirft mir vor, auf dem falschen Weg zu sein, denn so wie ich das mache, ist es falsch. Das Leben gehört anders gelebt. Nur wer spontan ist, ist glücklich. Nur wer keine Grenzen hat, ist frei.

Und ich versuche ihm zu sagen, dass das für ihn stimmen mag, doch ich da anders ticke. Doch das wollte er nicht einsehen. Er wollte mir sein Weltbild überstülpen. Doch die Zeiten wo das bei mir funktioniert hätte, sind vorbei. Vor ein paar Jahren wäre er allerdings erfolgreich gewesen. Da hätte ich mich ganz nach ihm gerichtet. Hätte meinen Instinkt unterdrückt und hätte ein Leben gelebt, dass nicht meines ist – auch das habe ich schon hinter mir! Doch heute weiß ich genau, wo meine Wünsche enden und die meiner Mitmenschen beginnen. Und ich bin da auch mittlerweile unbeugsam, was aber auch etwas mit meiner Erfahrung zu tun hat. Früher habe ich immer nachgegeben, auch wenn meine Intuition laut und deutlich „Nein“ geschrien hat. Doch ich wollte ja nicht egoistisch sein. Wollte nicht meinen Willen durchsetzen. Wollte von anderen geliebt werden. Doch genau diejenigen die mir immer ihren Willen aufzwangen, waren diejenigen die mich früher oder später – nachdem sie mich nicht mehr brauchten – sowieso fallen ließen. Weiterlesen

Geschützt: Das Fähnchen im Wind

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Shoppingtour

Das relativ erträgliche Wetter am Dienstag nutzte ich für eine Shoppingtour. Ich fuhr dazu in die Innenstadt von Wiener Neustadt und machte mich auf den Weg. Zuerst holte ich ein Geburtstagsgeschenk, dann stellte ich fest dass auch der Dritte Welt Laden vor allem Kleidung für kleine, schlanke Menschen anbietet, dafür gabs zur Belohnung bei Weltbild wieder ein paar Bücher, in der Drogerie Dinge die man halt so braucht, auf der Bank Bargeldnachschub und beim Optiker holte ich mir dann noch Kontaktlinsen und dazugehörige Reinigungsmittel. Als die Bankomatkarte dann so richtig schon glühte, entdeckte ich noch etwas ganz spezielles. Einen ganz speziellen Brunnen vor dem Wiener Neustädter Dom. Mir fiel er vor allem auf, weil er so farbenfroh ist.

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Da es seit Mittwoch wieder täglich wärmer wird, verbringe ich seitdem meine Tage wieder am/im See. 😀

© Libellchen, 2013