Mein Weg

In den letzten Monaten hat sich mein eingeschlagener Weg für mich bewährt. Manch einer hier wird sich vielleicht fragen, was ich da tue und warum. Für mich ist es klar, aber vielleicht nicht für jeden hier….

Ich war ein unglückliches Kind. Ich war eine unglückliche Jugendliche mit depressiven Tendenzen. Ich war im WorstCase zu Hause, wie es eine Freundin von mir heute noch ist. Ich flüchtete mich in die Arbeit und verdrängte meine Probleme. Doch sie sind nicht verschwunden, im Gegenteil, als mich meine große Lieben fallen gelassen hat, haben mich auch alle meine nicht verarbeiteten Probleme der Kindheit, als ich bereits am Boden lag, noch zusätzlich in den Hintern gebissen! Weiterlesen

Kopf in den Sand?

Da mich das hin und her in meinem Bekanntenkreis schon ein wenig mitgenommen hat und ich ehrlich gesagt keine Lust mehr habe auf gewisse Propaganda-Postings, habe ich beschlossen mal diverse Seiten auszublenden.

Ich habe lange überlegt was ich tun soll. Menschen die ich schon ewig kenne und eigentlich auch mag – löschen? Ignorieren ging nicht mehr, dazu sind sie zu nachhaltig. Doch so wie ich sie kenne, meinen sie es gar nicht so böse. Sie haben halt nur eine recht eingeschränkte Sichtweise in gewissen Dingen. Wenn ich sie lösche, kann ich daran nichts ändern. Weiterlesen

Ein langer Weg

Vor unserem Ausflug haben wir noch so gescherzt, dass in dem Bus wo ich mitfahre, wir sicher wieder viel Platz haben werden, da die meisten Mitarbeiter in unserer Abteilung ein Problem mit mir haben. Wobei eigentlich haben nur 2 ein Problem mit mir, doch die jammern alle anderen an wie böse ich bin und die glauben das natürlich. Und tatsächlich, Platzmangel herrschte nicht.

Und als wir so herumalberten und wieder mal feststellten wie wenig Freunde ich im Büro habe, wurde mir bewusst, dass es mir total egal ist, was die alle glauben. Ich bin endlich wirklich mit mir im reinen und die Ablehnung anderer interessiert mich überhaupt nicht mehr. Wow. Vom kleinen Hascherl dass um die Zuneigung anderer bettelte ist eine selbstbewusste Frau geworden, die sich sogar darüber freut, dass das Jammervolk nicht mit ihr spricht! Ich habe die Zeiträuber angebracht. Ich habe die Jammerlappen angebracht. Ich bin frei meine Arbeit zu tun und muss mich jeden Tag mit den vermeintlichen Wehwehchen anderer herumschlagen! Wie geil ist das denn? Und wann ist das passiert? Weiterlesen

Blockaden

Seit ich schreibe hab ich schon sehr viel weiter gebracht. Ich habe viele meiner Probleme gelöst. Doch worüber ich schreibe ist nicht immer frei von mir gewählt. Es gibt Dinge die wollen unbedingt raus und bei anderen Dingen fehlen mir irgendwie die Worte. Bei meinen Geschichten ist es genau so. Die fließen richtig raus und irgendwann ist dann Schluss. Bei den Teddy-Geschichten ging es im Urlaub total unerwartet weiter.

Als ich mit den Teddy-Geschichten begonnen habe, war in meinem Hinterkopf ein Happy End angedacht, doch mir fehlten die Worte dafür und so hörte ich nach Kapitel 9 einfach auf. Im Urlaub ging die Geschichte dann wie von selbst weiter. Doch ein Happy End war trotz allem nicht in Sicht. Ich war wie blockiert. Ich schrieb und schrieb, doch ich konnte einfach nicht auf den Punkt kommen. Erst als ich das Thema Eifersucht und Selbstliebe aufgeschrieben hatte, waren die Worte für das Happy End da. Weiterlesen

Teddy – Kapitel 18

Teddy saß wieder mal verwirrt in ihrem Bett. Sie hatte schon wieder geträumt, doch diesmal brauchte sie Berasi nicht für die Analyse. Diesmal war es um Eifersucht unter Freunden gegangen. In ihrem alten Leben hatte es einen Mann gegeben, der hatte in ihren Augen heller gestrahlt als andere. Doch seit sich die Welt verändert hatte, hatte sie nichts mehr von ihm gehört oder gesehen. Doch ihr Traum hatte sich auf ihr früheres Leben bezogen. Auf die Zeit, wo sie sich regelmäßig gesehen hatten und sie viel Zeit gemeinsam verbracht hatten. Sie hatte sich in seiner Nähe immer ausgesprochen wohl gefühlt. Hatte die gemeinsame Zeit sehr genossen. In ihrem Traum hatte er plötzlich keine Zeit mehr für sie gehabt. Hatte seine Zeit lieber mit anderen verbracht, nicht mit ihr. Und das hatte schrecklich weh getan.

Genau genommen tat es immer noch weh, obwohl sie mittlerweile munter in ihrem Bett saß. Sie wusste dass es nur ein Traum war, oder auch eine Erinnerung an eine längst vergangene Zeit. In der Vergangenheit hatte sie oftmals Situationen erlebt, wo sie sich zurückgewiesen gefühlt hatte. Dank Berasi´s gestriger Ansprache wusste sie allerdings bereits, dass diese Eifersucht daher kam, dass sie ein mangelhaftes Selbstbewusstsein und Angst vor Zurückweisung hatte. Es wurde echt Zeit, dass sie ihre Probleme lösen würde, sie wollte nämlich mal wieder länger schlafen. Diese Alpträume waren echt nicht lustig und sie belasteten sie noch lange nachdem sie wach war. Weiterlesen

Teddy – Kapitel 12

…Fortsetzung von

Teddy wiederholte diesen Tag auch die restliche Woche. Jeden Tag las sie ein anderes Buch. Sie war total fasziniert. Viel neues Wissen wurde ihr offenbart, aber auch Dinge die sie bereits wusste, wurden ihr in einer neuen Form präsentiert. Einiges wurde dadurch klarer für sie. Die neuen Ansätze, brachten viele neue Ideen mit. Am 5. Tag saß Teddy abends wieder auf dem Balkon und blickte gedankenverloren auf den Sonnenuntergang und dabei schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf

„Kann ich tatsächlich alleine glücklich sein?“

Und ihr Körper gab ihr die Antwort. Ein wohliges, warmes Gefühl erfasste sie und ihr wurde klar, dass sie es schaffen konnte. Sie hatte wirklich alles was sie brauchte um glücklich sein zu können. Sie brauchte keinen Partner dazu. Das war ihr dank der vielen neuen Ansätzen in den Büchern ganz klar geworden. Alles was sie brauchte um sich glücklich und zufrieden zu fühlen, hatte sie in sich. Und diese Erkenntnis stellte ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf. Ihr Leben lang, hatte sie ihr Glück von ihren Mitmenschen abhängig gemacht und plötzlich war ihr klar, dass sie nur sich selbst brauchte für ihr Glück. Sie musste nur ihr Innerstes akzeptieren und lieben lernen. Weiterlesen

Befragung

Ich habs getan. Ich hab meinen Bauch befragt, ob er noch was vom süßen Typen will. Und was soll ich sagen, keine Antwort ist auch eine Antwort. Absolutes Desinteresse kann ich nur sagen. Keine Schmetterlinge, keine Wehmut, keine Sehnsucht, einfach gar nichts. Ich hab mich umsonst verrückt gemacht! Ich habe monatelang meinen Bauch ignoriert, obwohl er mit meiner Kopfentscheidung eh einverstanden war.

Ich hab dann auch noch versucht herauszufinden, ob er an jemand anderen interessiert ist, aber auch da kam kein Impuls. Ein wohliges Grummeln war die einzige Antwort. Also mir geht’s gut. Ganz ohne Typen. Egal ob süß oder sonst was. Ich bin mir genug. Ein total herrliches Gefühl. Das getrieben sein, fällt dadurch komplett weg. Normalerweise habe ich meine Aufmerksamkeit immer auf andere konzentriert. War immer darauf aus, anderen zu gefallen. Vor allem bei Männern. Doch das ist, zumindest im Moment, ganz anders. Weiterlesen