Der Schmerz kommt nicht alleine

So. Jetzt habe ich die Zahnschmerzen so weit im Griff. Ich habe zwar ein Loch im Zahn und bin den ganzen Tag nur am Zähne reinigen, aber zumindest schmerzt der Zahn nicht mehr! Und so ging es zum Wellness-Familien-Wochenende!

Total schön. Auch wenn es am ersten Tag recht windig war, machten wir es uns in der Sonne gemütlich. Als Dank erbte ich einen schmerzhaften Sonnenbrand und hab mir meinen oberen Rücken beleidigt. Zug, Verspannung, Entzündung…? Keine Ahnung was genau. Schmerzhaft auf jeden Fall. Ich schaffte es also, vom Wellness-Urlaub mit einer schmerzenden linken Seite retour zu kommen. Weiterlesen

Reichraming – OÖ

Eine Woche habe ich das Wetter im Auge behalten und es wurde immer schlimmer. Und ich wollte immer weniger wandern gehen. Ich wollte wirklich überhaupt nicht! Aber natürlich habe ich nicht gekniffen. Ausgemacht, ist ausgemacht! Das Zimmer war reserviert und meine Begleiter freuten sich trotz des schlechten Wetters total.

Blöderweise hatte ich auch keine Regenbekleidung auf die Schnelle auftreiben können. Und so fuhr ich ganz mutig, einfach ohne! Ein wenig mehr als zwei Stunden waren wir unterwegs. Mein neues Auto lief dabei zur Höchstleistung auf. Drei Personen, plus Gepäck und er ließ sich nicht wirklich etwas anmerken. Ach ja, ich wollte immer noch nicht. Doch ich machte gute Miene zu „bösem“ Spiel. Weiterlesen

Stress pur

Heftiger Mittwoch. Noch heftiger allerdings der Donnerstag! Besprechung, Info-Veranstaltung, kurze Mittagspause, Besprechung, tanken, einkaufen, Auto ausräumen, Winterklamotten suchen und Reisetasche packen!

Und das Ganze noch total unmotiviert.

Es war mal eine tolle Idee! In Oberösterreich gibt es den Naturpark Kalkalpen. „Wunderschön“ haben alle gesagt die ihn kennen. Sicher toll zum Wandern! Aber bei zwölf Grad? Ich bin ja nicht gerade der Herbst-/Winterwanderer. Ich bin der Schönwetterwanderer. Am liebsten mag ich es mit 24 Grad und Sonnenschein. Weiterlesen

Eigentlich…

…. sollte es hier ein paar tolle Fotos vom Anninger geben. Eigentlich!

Könnt ihr euch noch an den Wanderer erinnern den ich vor 2 Jahren getroffen habe? Zufällig beim Wandern sind wir uns über den Weg gelaufen. Dabei kamen wir ins Plaudern und verstanden uns prächtig. Als wir allerdings eine Wanderung vereinbarten, scheiterten wir an seinen Launen. Er wollte damals zu Mittag am heißesten Tag des Jahres – mit meinem alten Auto, ohne Klima – zum Schneeberg fahren und wandern. Als ich meinte, das wäre zu heiß, wir sollten uns eine Alternative überlegen, wurde er trotzig. Ich sei so dominant. Wohl eher vernünftig!

Für letzten Samstag hatte ich eine kleine Wanderung auf den Anninger mit meinem Nachbarn geplant. Als er allerdings am Freitag meinte, Aufbruch um 11 Uhr, erinnerte er mich total an den Wanderer von damals. Wer bitte geht zu Mittag wandern? Aber gut. Anninger ist nicht so weit und die Temperaturen würden auch unter 30 Grad bleiben. Weiterlesen

Neue Freunde?

Also ich weiß ja nicht. Ich bin da ja immer hin- und hergerissen. Ich bin ein Eigenbrötler der schon mal gern auch was mit anderen machen möchte. Vorzugsweise mit Menschen die auf einer ähnlichen Welle schwimmen. Mit Gleichgesinnten wandern, kann schon was. Andererseits steh ich aber nicht so drauf, wenn dauernd wer vor meiner Tür steht, wenn ich gerade total entspannt mit einem Buch auf der Couch herumlümmel…

Mein neues Zuhause ist offener und heller und es ist vor allem tagsüber ur viel los. Dauernd fährt einer mit dem Rad weg, jemand geht spazieren und natürlich sind auch etliche Läufer unterwegs. Es ist ein ständiges kommen und gehen. Da ich aber tagsüber sowieso arbeiten bin, bekomme ich davon nur hin und wieder etwas mit. An schönen Wochenenden zum Beispiel. Und irgendetwas trieb mich in die Siedlungs-Facebook-Gruppe und in weiterer Folge zu dem ersten Stammtisch-Treffen. Und wie das nun mal so ist mit mir, habe ich überwiegend beobachtet und zugehört. Weiterlesen

Ausgelaugt

Am Wochenende war ich extrem fertig. Ich machte nur das notwendigste und schlief viel. Sogar tagsüber! Das ist ungewöhnlich für mich. Ich weiß nicht ob ich etwas ausbrüte oder ob es einfach nur Erschöpfung war, aber ich habe nicht wirklich viel gemacht am Wochenende. Noch weniger als normal eigentlich.

Andererseits mache ich unter Woche zurzeit auch extrem viel. Ein Durchhänger am Wochenende ist also nicht allzu ungewöhnlich. Und ich habe die letzte Woche ja sehr viel mein Gehirn benutzt und wie wir gelernt haben, braucht das Gehirn ja schon beim Nichtstun 20 % unserer Energie, von daher…

Beim Durchhängen ließ ich auch mal wieder mein Leben ein wenig Revue passieren. Ich hatte ja immer schon unterschiedliche Phasen. Manche Lebensphasen waren eher faul angesetzt, andere extrem aktiv. Als Kind war ich fast immer zu Hause, hatte meinen Kopf in Bücher gesteckt, hab entweder gelernt, gelesen oder mit mir selbst gespielt. Als Jugendliche war ich dauernd unterwegs und fast nie zu Hause. Weiterlesen

Krippenstein am Dachstein – 03 08 15

Während ich das hier schreibe, liegt ein Cool-Pack auf meinem mittlerweile blau geschwollenen Knöchel. Ich wollte euch mit diesem Hinweis nur eine kleine Vorwarnung geben, wie der Kurzurlaub für mich ausgegangen ist…. Details folgen!

Begonnen hat alles mit einem Ausflug in das Dachsteingebirge. Wie gesagt, ich hätte niemals einen Berg vorgeschlagen, da ja auch klar im Vorfeld kommuniziert worden ist „Aber wandern gemma net!“. Von daher hatte ich auch weder Wander- oder Turnschuhe mit. Ich also mit Leinenpatscherl!!! auf dem Krippenstein herumgeklettert – könnt mich in Grund und Boden schämen!

Der eigentliche Grund für den Krippenstein waren die Eis- und die Mammuthöhle, doch da wir schon vor Ort waren, merkte ich auch an, dass wir zumindest rauf fahren sollten auf die Bergstation – vielleicht bekommen wir ein paar schöne Aussichtsfotos. Das Wetter war herrlich und am Berg war es auch nicht so heiß wie im Tal. Schließlich bewegten wir uns bis auf 2.000 Meter Seehöhe – mit der Seilbahn.

Zuerst gings zur Mittelstation und von dort zu Fuß zur Eishöhle. Ein steiler Anstieg, den die Einheimischen gegenüber den Touristen, vor dem Ticketverkauf, natürlich nicht erwähnten. Und so sah man viele schnaufende Menschen und mittendrin ich mit meinen Leinenschühchen. Zumindest habe ich mittlerweile genug Kondition, dass ich nicht auch noch einen roten Kopf hatte! Bei der Eishöhle angekommen, mussten wir erstmal ein paar Minuten warten und dann gings los. Und dort wurde es dann erst richtig mühsam. Mit dem fast nicht vorhandenen Profil auf meinen Schuhen, musste ich durch die nasse Höhle wandern. Bei jedem Schritt trat ich sehr vorsichtig auf, um nur ja nicht auszurutschen. Weiterlesen