Achtet unsere Erde!

In meinem Urlaub war es heiß. Sehr heiß. Fast drei Wochen hatten wir mehr als 30 Grad und das brachte mich zum Nachdenken. Wie war das früher?

Als ich noch ein Kind war, waren wir jeden Sommer auf einem Campingplatz mit einem See. Damals lag ich den ganzen Tag in der Sonne und las. Nur drei oder vier Mal im Sommer war es mir zu heiß dazu. Das waren die Tage wo es damals 30 Grad erreichte. Das ist meine persönliche Schmerzgrenze. Ab da suche ich den Schatten und für mich wird es unangenehm. Weiterlesen

Waldviertel – Wirtex

Aretha und ich gönnten uns mal eine kleine Auszeit. Diesmal ging es für ein paar Tage ins Waldviertel.

Angeblich war ich schon öfter dort, doch ich kann mich eigentlich nicht wirklich erinnern. Mein Großvater hatte nicht viel für das Waldviertel übrig – zu wenig Berge. Doch ich finde es schön. Schön hügelig, waldig und voller Felder in den schönsten Farben. Weiterlesen

Soziale Auszeit

Letztens habe ich einen Beitrag gelesen wo es darum ging dass introvertierte Menschen oftmals eine soziale Auszeit brauchen. Zu viele sozialen Treffen hintereinander sind ihnen oftmals zu viel. Sie müssen dann die Gespräche verarbeiten, denke oftmals über die Gespräche vom Vortag nach, zerlege die Gespräche in ihre Einzelteile und überlegen ob sie wann und wo was falsches gesagt haben…. Ich habe mein altes Ich defintiv wiedererkannt!

Früher ging es mir auch so. Wenn ich in Gesellschaft war dachte ich danach immer über alles nach. Ich hatte immer das Gefühl dass ich was falsches gesagt hatte und überlegte wann und wo und wie ich es besser machen könnte. Damals konnte ich auch überhaupt nichts mit Small Talk anfangen. Und zu viele Menschen laugten mich aus. Weiterlesen

Mannersdorfer Wüste – 04 06 15

Endlich hab ich mal wieder ein wenig Auslauf bekommen. Am Feiertag suchte ich mir eine Strecke, wo ich hoffte dass sie nicht von Menschen wimmeln würde. Und ich hatte Glück. Ich fuhr in die Wüste.

Ich muss sagen, ich hatte ganz was anderes erwartet, als ich vorfand. Ich meine – Wüste! Und dann stapfe ich 6 Stunden durch den Wald. Tja, ist halt doch keine richtige Wüste, sondern nur ein kleiner Übersetzungsfehler. Was solls. Schön war es allemal. Vor allem die Gegend rund ums Kloster hat mir ausgesprochen gut gefallen! Dort könnte ich echt leben. Weiterlesen

Grippe oder Nebenwirkungen?

Die Woche begann relativ unspektakulär. Ich hatte am Montag mein Mitarbeitergespräch, das wie immer ohne Überraschungen blieb. Und abends sahen wir uns „Der Medicus“ im Kino an. Ein Film der mir mal wieder deutlich vor Augen geführt hat, wie froh ich bin HEUTE zu leben. Barbara und ich rätselten die ganze Zeit über was das für eine dubiose Seitenkrankheit wohl sei, an der die Menschen damals gestorben sind. Schlussendliche konnten wir das Rätsel dann gegen Ende des Filmes lösen. Es war dasselbe worunter Daniela voriges Jahr litt – DAMALS hätte sie nicht überlebt. HEUTE war sie drei Wochen nach der Operation wieder wohlauf.

Am Dienstag holte ich mir dann meine Zeckenauffrischungsimpfung. Netterweise lies mich der Sanitäter den Impfstoff aufwärmen, bevor mir der Arzt die Spritze in den Oberarm rammte – ich HASSE Spritzen. Aber Zecken ist für jemand wie mich, der dauernd im Wald herumläuft, bei uns sehr wichtig. Von daher – Augen zu und durch! Besser alle 5 Jahre eine Impfung, als eine Infektion von einem Zecken. Weiterlesen

Ochsenheid – Kitzberg – 09 06 13

Back to the roots! Hier bin ich „aufgewachsen“. Also nicht auf dem Berg, sondern im Tal, aber mein Großvater war so oft mit mir diesen Weg unterwegs, dass ich ihn nach 25 Jahren, ohne Karte, problemlos gefunden habe. Sobald ich den Wald betreten hatte, fühlte ich mich zu Hause. Ich wurde von einem so friedlichen Gefühl durchströmt, wie ich es schon sehr lange nicht mehr gefühlt habe. Wieso hatte ich also so lange gezögert? Den Plan von der Ochsenheid auf den Kitzberg zu gehen, habe ich schon seit über einem Jahr, doch erst an diesem Sonntag wagte ich es. Weiterlesen

Luckerter Stein – 10 05 13

Libellchen allein im Wald. Wer hätte sich vor ein paar Jahren gedacht, dass ich mal regelmäßig, mutterseelenallein durch die Wälder stapfe. Ich nicht. Meine Großmutter auch nicht. Und ich denke auch sonst nicht viele Menschen. 🙂 Nach meinem Ausflug am Donnerstag, ging ich am Nachmittag noch in den Park und las eine Stunde in der Sonne die „Dornenvögel“. Ich muss sagen das Buch liest sich um einiges leichter als „Jenseits von Afrika“. Am Abend war ich dann tot und beschloss den Rest des Wochenendes auf der Couch zu verbringen.

Am Freitag wurde ich dann von Sonnenstrahlen geweckt und verwarf meinen Plan vom Vortag. Allerdings war ich immer noch ein wenig fertig und so beschloss ich diesmal nur einen kleinen Ausflug zu machen. Und da morgen Muttertag ist, beschloss ich meine Großmutter im Altersheim zu besuchen. Somit lag der „Luckerte Stein“ irgendwie auf der Hand. Als Kind war ich unzählige Male jedes Jahr mit meinem Großvater dort und ich dachte den Weg noch zu kennen. Zumindest den Anfang bekam ich hin. Doch irgendwann war es mit meinen Erinnerungen vorbei. Also probierte ich mehrere Wege aus. Zwischendurch landete ich zwar auf einem Dach, aber letztendlich schaffte ich es doch. Weiterlesen