Steht auf meiner Stirn eigentlich Vollidiot?

So oft habe ich mich das schon gefragt und nach wie vor, habe ich keine befriedigende Antwort darauf gefunden!

Zweieinhalb Jahre habe ich mein „Baby“ geplant. Habe viel Zeit und Energie investiert und mich voll reingekniet. Doch im Herbst habe ich die Notbremse gezogen. Mir wurde zugetragen dass die Personalvertretung kund getan haben soll, mich auf jeden Fall als Leiterin meines Babys verhindern zu wollen! Hm. Ich hatte also zwei Jahre etwas geplant und kurz vor Schluss ging das Gerücht um, dass ich bei der Bewerbung, eklatanten Gegenwind von der Personalvertretung bekommen werde. Warum eigentlich? Und bin ich eigentlich kein Personal, das vertreten werden will?

Also hörte ich auf – über die Vorgaben hinweg – zu planen. Ich machte nur mehr was angeordnet war und wartete auf konkrete Hinweise. Heuer ging es dann richtig los. Der Gegenwind wurde stärker und zwar schon zwei Monate bevor der Arbeitsplatz überhaupt ausgeschrieben war und ich mich bewerben konnte. Als er dann ausgeschrieben wurde, überlegte ich was ich tun sollte. Der Gegenwind war ein Orkan geworden und ich wusste nicht, ob ich mir das wirklich geben wollte. Aber es ist nun mal mein Baby und so entschied ich mich zu kämpfen. Und ich bekam drei Gegenspieler. Weiterlesen

Geschützt: Kindergarten mit 50

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Geschützt: Vertragen

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Stolz

Ich bin stolz auf mich. Auch meine Freunde sind stolz auf mich. Mit meiner Familie andererseits ist das so eine Sache. 33 Jahre lang, hab ich alles versucht, dass meine Familie einen Grund hat, auf mich stolz sein. Doch ab sofort ist es mir egal. Es reicht mir. Echt. Wenn man auf jemanden stolz ist, ist das ein Zeichen, dass man die Leistung des anderen anerkennt. Zumindest sehe ich das so. Wenn ich etwas Besonderes leiste und niemand sagt mir, dass er stolz auf mich ist, hab ich das Gefühl, dass meine Leistung einfach nicht wahr genommen wird. Meine Familie steht nicht so auf loben. Entweder wird alles was ich tue als selbstverständlich wahr genommen, oder es ist einfach nicht genug. Ehrlich gesagt, wundert es mich nicht, dass ich mich lange Zeit wertlos gefühlt habe, es wurde von meiner Familie auch lange Zeit nichts anerkannt, was ich geleistet habe.

Großeltern: Für die war nie etwas genug. Sobald ich ein Ziel erreicht habe, wurde das nächste einfach, kommentarlos, ein Stück höher gesetzt. Es wurde nie über das erreichte gesprochen. Wenn ich eine Hürde genommen habe, dann nur weil sie offensichtlich nicht hoch genug war. Im Gegenteil, wenn ich wieder mal eine Hürde genommen habe, erntete ich dann so Meldungen wie „Na Gott sei Dank, verhungern wirst wahrscheinlich nicht.“ Ich wurde immer als Vollidiot angesehen, jede Leistung meinerseits war in ihren Augen, wahrscheinlich purer Zufall. Heute verdiene ich netto mehr, als beide miteinander Pension haben. Genug ist es natürlich trotzdem nicht, weil ich hab weder einen reichen Mann, noch 5 Kinder. Wahrscheinlich glauben sie immer noch, dass ich früher oder später auf der Straße lande, aber das ist mir egal, wenn sie nicht fähig sind, mir zuzuhören, sollen sie es lassen. Weiterlesen