Der Buchtitel meines Lebens

Ich habe mich letztens mit einer Kollegin getroffen die Journalismus studiert hat – sie hat immer ein paar gute Anregungen, die ich dann auch hier verwende, wovon sie natürlich keine Ahnung hat. Diesmal erzählte sie mir, dass bei Interviewschulungen oftmals – um das Profil zu schärfen – gefragt wird „Was wollen sie eigentlich sagen?“ Bei einem Unternehmen könnte das zum Beispiel sein. „Wir sind kompetent“ dann hat das Unternehmen 2 Möglichkeiten. Entweder stellt es sich hin und sagt „Wir sind kompetent“ oder es wählt den nicht ganz so überheblichen Weg und sagt lauter Dinge, die in Summe aber wieder ergeben „Wir sind kompetent“.

So weit so gut. Doch dann sagte sie, das funktioniert auch bei Menschen. Es gibt so etwas wie einen Masterplan. Ein Leitziel sozusagen. Und alles was einem so im Leben unterkommt, hat etwas damit zu tun. Und irgendetwas in mir sagte mir, dass sie damit vielleicht Recht haben könnte. Doch was das bei mir sein könnte, erschloss sich mir nicht gleich. Doch ein paar Tage später schoss mir plötzlich ein Gedanke durch den Kopf und dann versuchte ich herauszufinden ob es aufgeht.

Und das kam raus:

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Akzeptanz

Die interessantesten Erkenntnisse habe ich oft unbewusst. Da denke ich gar nicht darüber nach. Die kommen einfach so aus meinem Mund und erst dann wird mir klar was ich gerade gesagt habe. Letztens war ich mit Aretha unterwegs und wir plauderten so vor uns hin. Keine Ahnung wie sie darauf kam, aber plötzlich meinte sie „Auch wenn du mich nicht immer verstehst.“ Und ich meinte nur „Ich muss nicht alles verstehen, ich muss dich nur mögen.“ Am nach Hause Weg dachte ich dann darüber nach. Gibt es wirklich Dinge die ich nicht an ihr verstehe? Also schon irgendwie, aber nicht wirklich… Weiterlesen

Wenn die Vergangenheit wieder auftaucht…

Vor ein paar Monaten hatte ich mal einen Termin bei einer anderen Dienststelle. Ich traf mich mit einem Bekannten, doch der verwies mich gleich mal an seine Mitarbeiterin. Diese begrüßte mich wie eine längst verschollene Freundin. Und tatsächlich hatte ich sie bereits vor Jahren kennen gelernt. Auf einem Kurs vor 10 Jahren genauer gesagt. Wir hatten uns immer gut verstanden, auch wenn wir uns nicht wirklich anfreundeten damals. Im Gegensatz zu anderen Mädels, mit denen ich mich auch danach immer wieder mal traf und den Kontakt hielt. Wir tauschten bei diesem Treffen unsere dienstlichen Telefonnummern aus und das war es dann auch wieder.

Gestern dann kam ein Anruf von ihr – nennen wir sie einfach K. An meinem letzten Arbeitstag erreichte sie mich gerade noch im Büro. Ich beantwortete ihre dienstliche Frage und sagte ihr, dass sie Glück gehabt hatte, da ich ab heute 3 Wochen Urlaub habe. Sie selbst hat noch eine Arbeitswoche und dann Urlaub. Sie ist kurz nach mir dann wieder in Arbeit. Und warum auch immer – ist normalerweise gar nicht so meine Art – schlug ich vor, dass wir uns danach ja mal auf einen Kaffee treffen könnten. Sie freute sich sichtlich über die Frage und stimmte sofort zu. Weiterlesen

Mangelorientiert

Ich weiß nicht wieso sie im Büro so viele sind. In meinem privaten Umfeld kenne ich das gar nicht und auch nicht hier in meiner Blogwelt. Klar ich habe mir die Blogs denen ich folge selbst ausgesucht. Und das sind nun mal keine Jammerblogs.

Sicher gibt es auch bei mir Dinge die ich nicht habe. Ich könnte mich zum Beispiel den ganzen Tag in Selbstmitleid suhlen weil das mit einer eigenen Familie nicht geklappt hat. Oder auch darüber, dass es keinen Mann in meinem Leben gibt. Natürlich könnte ich dafür auch irgendjemand verantwortlich machen, aber was bringt es? Was bringt es mir, wenn ich mit meinem Schicksal hadere? Gar nichts! Weiterlesen