Standpunkt

Ist ja immer so eine Sache. Auf der einen Seite soll man wissen was man will, auf der anderen offen sein für andere Sichtweisen. Manchmal geht das halt nicht ganz zusammen.

Vielleicht mag ich deshalb Zahlen so gern. Eine reine Zahlenreihe – nicht eine aufbereitete Statistik – ist einfach klar. Plus ist plus. Minus ist minus. Da ich die Fähigkeit habe Zahlen zu lesen, mag ich Zahlenkolonnen. Sie sind das ehrlichste was ich kenne! Doch dann geht die Interpretation los. Statistiken und Berichte werden erstellt und jeder der das schon mal selber gemacht hat weiß, je nachdem was man aussagen will, kann man die Zahlen entsprechend aufbereiten. So dass sie gut ausschauen oder eben nicht. Je nachdem was man braucht. Mit dem selben Grundmaterial wohlgemerkt! Weiterlesen

Adressänderung empfohlen

Als ich nach vier Wochen Abwesenheit, wieder im Dienst ankam, erwartete mich viel Post. Die galt es erstmal abzuarbeiten. Es dauerte daher auch ca. einen halben Tag bis ich die Mail entdeckte!

Die Absenderin sagte mir nichts, der Betreff war sehr kurz „Post“.

Ich öffnete die Mail und las sie. Und las sie nochmal und nochmal. Dann hielt ich den Kopf schief in der Hoffnung vielleicht zu verstehen was die Dame von mir wollte!

Und tatsächlich begann es schön langsam es zu dämmern. Weiterlesen

Der Buchtitel meines Lebens

Ich habe mich letztens mit einer Kollegin getroffen die Journalismus studiert hat – sie hat immer ein paar gute Anregungen, die ich dann auch hier verwende, wovon sie natürlich keine Ahnung hat. Diesmal erzählte sie mir, dass bei Interviewschulungen oftmals – um das Profil zu schärfen – gefragt wird „Was wollen sie eigentlich sagen?“ Bei einem Unternehmen könnte das zum Beispiel sein. „Wir sind kompetent“ dann hat das Unternehmen 2 Möglichkeiten. Entweder stellt es sich hin und sagt „Wir sind kompetent“ oder es wählt den nicht ganz so überheblichen Weg und sagt lauter Dinge, die in Summe aber wieder ergeben „Wir sind kompetent“.

So weit so gut. Doch dann sagte sie, das funktioniert auch bei Menschen. Es gibt so etwas wie einen Masterplan. Ein Leitziel sozusagen. Und alles was einem so im Leben unterkommt, hat etwas damit zu tun. Und irgendetwas in mir sagte mir, dass sie damit vielleicht Recht haben könnte. Doch was das bei mir sein könnte, erschloss sich mir nicht gleich. Doch ein paar Tage später schoss mir plötzlich ein Gedanke durch den Kopf und dann versuchte ich herauszufinden ob es aufgeht.

Und das kam raus:

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Akzeptanz

Die interessantesten Erkenntnisse habe ich oft unbewusst. Da denke ich gar nicht darüber nach. Die kommen einfach so aus meinem Mund und erst dann wird mir klar was ich gerade gesagt habe. Letztens war ich mit Aretha unterwegs und wir plauderten so vor uns hin. Keine Ahnung wie sie darauf kam, aber plötzlich meinte sie „Auch wenn du mich nicht immer verstehst.“ Und ich meinte nur „Ich muss nicht alles verstehen, ich muss dich nur mögen.“ Am nach Hause Weg dachte ich dann darüber nach. Gibt es wirklich Dinge die ich nicht an ihr verstehe? Also schon irgendwie, aber nicht wirklich… Weiterlesen