Dinge die gut tun

Wieso ist es nur soooo schwer Dinge zu tun, die einem gut tun? Da läuft doch echt was schief in meinem Gehirn. Es gibt Dinge die mein Wohlbefinden erhöhen und doch kann ich mich nur sehr schwer dazu überwinden.

Punkt 1: Sport

Wenn ich im Fitnessstudio beim vierten Gerät angekommen bin, schiessen mir regelmäßig die Endorphine ein. Ich habe ein Hoch und würde am liebsten gar nicht mehr aufhören zu trainieren. Danach noch schön ins Infrarot und wenn man dann zu Hause ankommt ist man auch schon geduscht und bereit für die Couch mit gutem Gewissen. So lange ich in einem bestimmten Rhythmus trainieren gehe, funktioniert es auch ohne mich überwinden zu müssen, aber wehe ich habe mal andere Termine und drei Tage keine Zeit, dann muss ich mich immer wieder aufs neue überwinden, obwohl ich vom Verstand her ja weiß, dass es mir gut tut! Doch trotz des Wissens ist das Training kein Selbstläufer. Weiterlesen

Die 4 Entscheider meines Lebens

Ich habe mich vor kurzem Mal wieder mit einem Mann getroffen, der vom Verstand her perfekt zu mir passen würde. Und meine Seele fühlt sich auch sehr wohl in seiner Gegenwart. Leider sind das erst 50 % die notwendig wären, dass ich eine Beziehung mit ihm eingehen würde. Und ich denke das ist der Grund warum ich immer noch Single bin. Ich bin zu wählerisch. Ein Mann muss nämlich alle 4 Entscheider für sich gewinnen.

1. Kopf: Er muss eine gewisse Grundintelligenz mitbringen. Schließlich will ich mich geistig mit meinem Partner austauschen können. Ich will mit ihm philosophieren und diskutieren können. Ich brauche weder einen Ja-Sager, noch einen beschränkten Geist in meiner Nähe. Außerdem muss mein Verstand der Meinung sein, dass es gut gehen könnte. Er sollte einen Job haben, mit beiden Beinen im Leben stehen, Single sein. Die Beziehung mit „Der Ex“ war eine reine Kopfentscheidung damals. Er hatte damals vom Lebensplan genau gepasst. Außer dem Kopf sprach „der Ex“ auch ein wenig den zweiten Entscheider an – allerdings nur ein wenig Weiterlesen

Reise in die Vergangenheit

Jedes Mal wenn ich zu meiner Großmutter fahre, muss ich durch den Ort durch, in dem ich meine Kindheit und meine Jugendzeit verbracht hatte. 19 sehr unterschiedliche Jahre. Manchmal kommen mir Teile meines Lebens vor, als wäre das in einem anderen Leben gewesen. Ich habe so viel in diesem kleinen Dorf erlebt. Damals hatten wir 2.400 Einwohner. Jeder kannte jeden. Es wurde getratscht, gelästert und über Leute hergezogen. Es gab die Coolen. Die Aufgeklärten. Die Selbständigen. Die Sportlichen. Cliquen. Und es gab mich. Ich passte nirgendwo rein und bekam das auch zu spüren. Ich war eine Außenseiterin. Ausgeschlossen aus allen sozialen Aktivitäten. Jedes Mal die letzte bei Teambildungen im Sportunterricht. Diejenige mir der niemand je sprach – außer es wurde eine Hausarbeit benötigt.

Mit 16 änderte ich dann mein Leben radikal. Ich tat alles um mich in das soziale Leben einzufügen. Da ich allerdings im Grunde meines Herzens sehr schüchtern bin, half ich mir damals exzessiv mit Alkohol. Und es wirkte. Ich wendete an was mir Omi beigebracht hatte – sei immer so, wie sie dich haben wollen, dann werden sie dich auch akzeptieren. Dabei verlor ich mich selbst…. Und ich verlor mich im Alkohol. Freunde verlor ich – kaum gewonnen – an Drogen. Meinen Verstand ertränkte ich, mein Herz durfte sich allerdings austoben. Es wurde damals nicht nur einmal gebrochen. Meine Seele wurde nicht gefragt was sie wollte, das kam erst ein Jahrzehnt später. Ich habe nicht viel ausgelassen damals. War viel unterwegs. Hab mehr durch Zufall, als durch Verstand überlebt. Weiterlesen

Geschützt: Ungeschminkt

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Verstand gegen Bauch

Ich habe ja schon vor längerem beschlossen im Zweifelsfall auf mein Bauchgefühl zu hören. Nun ja, so Vorsätze sind toll, man muss sie nur auch umsetzen. Meistens gelingt es mir, aber manchmal kommt mir dann doch auch noch meine Erziehung dazwischen. Es gibt einfach Dinge die mein Kopf von vornherein ausschließt. Dinge die man nach den Vorstellungen meiner Großeltern „nicht tut“ – obwohl sie selbst es auch getan haben!

Diese doppelte Moral in unserer Gesellschaft hat mich schon immer genervt. Mit dem Finger auf andere zeigen, doch selbst um nichts besser sein. Das war einer dieser Gründe warum ich beschlossen habe auf meine Intuition zu hören. Mein Kopf wurde als Kind relativ zugemüllt. Da wurden mir so viele Schwachsinnigkeiten beigebracht an die ich mich zu halten hatte, dass ich es gar nicht mehr zählen kann. Dinge an die ich mich zwar zu halten hatte, doch als Vorbild konnte meine Großeltern dabei nicht fungieren, auch wenn sie das nie so gesehen haben! Weiterlesen

Geschützt: Macht

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Milz

Ich habe also begonnen meine Kraft zu akzeptieren, mein offenes Wurzelzentrum und mein offenes Emotionalzentrum im Schach zu halten, und dabei ist mir etwas bewusst geworden. Wenn ich jemand kennen lernte, egal ob im Job oder im privaten, habe ich immer genau gewusst, ob die Person gut für mich ist, oder nicht. Mein erster Eindruck war immer richtig. Die Menschen wo sich bei mir alle Nackenhaare aufgestellt haben, waren immer die, welche mich letztendlich verletzt haben. Denn natürlich habe ich nie auf mein Gefühl gehört. Ich habe mich immer einwickeln lassen – Harmoniesucht. Ich dachte immer allen eine Chance geben zu müssen, auch wenn mein Bauchgefühl – Generator – ganz was anderes wollte. Und dann lernte ich mein definiertes Milzzentrum kennen und mein Leben veränderte sich schlagartig. Ab dem Moment wo mir klar war, dass es in mir eine Zentrum gibt, dass genau weiß was das Beste für mich ist, begann ich bei Entscheidungen meinen Kopf auszuschalten.

Ich habe alles in mir um zu spüren was mir gut tut, doch ich habe jahrzehntelang nicht darauf gehört. Ich habe einen definierten Generator, der auch für das Bauchgefühl verantwortlich ist, ich habe ein offenes Emotionalzentrum, wo ich spüren könnte wenn ein Lächeln nicht echt ist und ich habe eine definierte Milz, die ganz genau weiß was gut für mich ist. Also eigentlich müsste mich mein Körper anschreien wenn ich mich falsch entscheide. Was er ehrlich gesagt auch immer getan hat. Bloß ich hab fast nie gehört. Entscheidungen hat fast immer mein Kopf getroffen. Es gab nur 3 Ausnahmen an die ich mich erinnern kann. Über 2 hab ich bereits in Quatschi geschrieben, die 3. war die Entscheidung bei meinen Großeltern auszuziehen. Doch das waren die Ausnahmen, meistens hat mein Kopf für mich entschieden. Weiterlesen