Therapiestart

Hach, so zärtliche, junge Männerhände am frühen Morgen sind doch was Schönes! Ich liebe ja meinen Masseur. Ich genieße seine Massagen, knuddel ihn immer wenn ich bei ihm bin und fühle mich rundum wohl bei ihm. Und ich würde ihn auch nicht hergeben wollen, doch er ist halt auch nicht mehr der Jüngste. Mein Masseur ist mehr als 20 Jahre älter als ich. Mein Masseur im Therapiezentrum, war fast um 20 Jahre jünger als ich! Na gut, vielleicht nicht ganz so viel, aber älter als 25 war der sicher nicht!

Und er hat seine Sache echt gut gemacht. Ich meine das eine Mal hat noch keine Wirkung gezeigt, aber es ist auch nicht schlimmer geworden! Das ist ja immerhin etwas. Die Massage war sehr angenehm, die Stromtherapie hab ich fast verschlafen und die Moorpackung war nicht so heiß wie befürchtet. Wobei ich mich nicht lange gefürchtet hatte, da ich ja gar nicht mit einer Moorpackung gerechnet hatte. Als ich das Mädel beim Empfang gefragt hatte, hatte sie Moor nicht erwähnt gehabt… Egal. Ich nehme was ich kriege. Weiterlesen

05:22 Uhr

Ich mutiere noch zum Frühaufsteher – sehr komisch. Früher konnte ich 12 Stunden, oder auch mehr am Wochenende schlafen. Ich war von der Arbeitswoche immer so geschlaucht, dass ich die Wochenenden durchschlafen hätte können. Natürlich hab ich es nicht getan. Ich bin fort gegangen und hab Party gemacht, doch wenn die Party vorbei war, hab ich geschlafen. Und zwar das ganze Wochenende. Doch die Zeiten sind vorbei. Ich hab keine Lust mehr auf Party. Jedes Mal wenn ich fort bin und was trinke, hab ich tagelang Probleme wieder in die Spur zu kommen. Ich bin geschlaucht und zu nichts zu gebrauchen.

Also keine Party mehr. So weit so gut. Doch deshalb muss ich noch lange nicht zum Frühaufsteher mutieren! Ist aber trotzdem passiert. Am Freitag hat mein Wecker nicht geläutet, und ich hab verschlafen. Der erste Blick fiel um 05:22 Uhr auf mein nicht läutendes Handy. Hä? Ich hab verschlafen und werde um diese Zeit von selbst munter? Ich bin irgendwie komisch. Aber zumindest habe ich mir so den Stress erspart, doch noch rechtzeitig ins Büro zu kommen. Nach einem langen Freitag war dann endlich Freitagabend ich ging mit dem guten Gefühl schlafen, dass ich mich am nächsten Tag ausschlafen kann. Weiterlesen

Teddy – Kapitel 10

Fortsetzung zu Kapitel 9

Teddy lag ganz entspannt in ihrer Hängematte und ließ sich die letzten Monate noch mal durch den Kopf gehen. Sie dachte über ihr Leben nach und stellte fest, sie war glücklich wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Gut sie hatte hier in Sindames ja auch alles was man brauchte! Ihre Freunde, ein schönes Haus, einen See vor der Terrasse und einen Berg an dem sie sich austoben konnte. Gerade in den letzten Wochen war sie immer mal wieder auf den Domitak gestiegen. Sie genoss die Ruhe und die Natur und sie hatte sich auch schon einen Lieblingsplatz am Berg gefunden. Ein kleiner Vorsprung von dem aus sie direkt auf Sindames runter schauen konnte.

Sie sah zwar von diesem Platz aus nicht ihre Freunde, aber sie konnte die Freunde und ihr Glück trotzdem spüren. Sindames strahlte so viel positive Engergy aus, doch es gab Tage da genoss sie das alles lieber von hier oben. An manchen Tagen zog sie die Einsamkeit des Berges, der Gesellschaft ihrer Freunde vor. Es war nur hin und wieder wo sie diese Unruhe in sich spürte und sie konnte auch nicht benennen woher diese Unruhe kam. Die Welt hatte sich eindeutig zum Besseren verändert. Auf der Welt herrschte Frieden und die Menschen waren glücklicher als noch vor einem Jahr. Und zwar nicht einzelne, sondern alle. Auch sie selbst. Früher hatte sie viel gegrübelt und war oft unzufrieden, doch jetzt ging es ihr gut. Sie war glücklich, wenn auch nicht wunschlos. Weiterlesen

Teddy – Kapitel 9

…Fortsetzung von

Als Teddy in ihrer Hängematte erwachte, stellte sie fest, dass sie fast den ganzen Tag verschlafen hatte. Doch sie wusste nun, was zu tun war. Sie brauchte einen Ausgleich. Sie hatte die letzten Wochen fast nur mit Schreiben verbracht. Es wurde Zeit, dass sie auch wieder etwas ganz anderes tat. Sie würden den Domitak besteigen. Der Berg ragte direkt vor ihr auf und schien sie herauszufordern. Nun, diese Herausforderung würde sie annehmen.

Doch erstmal brauchte sie eine Abkühlung. Und so zog sie sich ihren Bikini an und schmiss sich in den See. Sie durchquerte den See 2x und hatte anschließend das Gefühl, den Kopf total freibekommen zu haben. Ihr Weg lag auf einmal klar vor ihr. Sie brauchte einen körperlichen Ausgleich. Mit diesem Vorsatz fuhr sie erstmal in die nächstgelegene Stadt und holte sich eine Wanderausrüstung. Milka war mit ihr gekommen, da sie selbst auch neue Sportsachen brauchte.

Als die Mädels fertig waren mit „shoppen“ im Sportgeschäft, holten sie noch ein paar Konserven. Eigentlich schade, dass so viele Nahrungsmittel nicht mehr gegessen wurden und somit schlecht wurden und verfaulten. Soviel unnötig produzierte Waren. Gott sei Dank hatte schon jemand die leicht verderblichen Lebensmittel wie Obst und Gemüse schon entsorgt, sonst hätten sie in das Geschäft nicht gehen können. Übrig geblieben waren in dem Supermarkt nur mehr ein paar Tiefkühlprodukte und einige wenige Fertiggerichte. Weiterlesen