Auf oder zu

Ich kenne nicht wirklich einen emotionalen Mittelweg. Entweder mache ich dicht oder auf. Entweder lasse ich jemanden an mich ran oder nicht. Wenn ich dichtmache, dann ist alles gut. Dann bin ich emotional auf Distanz und mir kann nichts passieren. Nicht, dass ich dann glücklich wäre, aber unglücklich bin auch nicht. Ich bin eigentlich gar nichts, aber ich funktioniere wunderbar.

Wenn ich aufmache und jemand reinlasse – egal ob Familie, Freunde oder Männer – mache ich mich angreifbar. Menschen die ich reinlasse können mich verletzen – bewusst und unbewusst. Nicht jede Verletzung ist Absicht oder Vorsatz. Die meisten sind einfach, ohne böse Absicht. Sie tun aber trotzdem weh. Auch wenn keine Absicht dahintersteckt, ist der Schmerz groß. Nicht ganz so groß, wie eine absichtliche Verletzung, aber groß genug für Tränen. Ist das normal? Müsste ich nicht in meinem Alter da schon ein bisschen differenzierter agieren können? Wenn ich schon sehe, dass es keine Absicht ist, wieso heule ich dann trotzdem bei einer Enttäuschung. Weiterlesen

Verschwörungstheorien

Momentan sind sie wieder überall. Und ich habe ein echtes Problem damit. Ich kann den Hass und die haltlosen Unterstellungen einfach nicht mehr hören. Seit Jahren übe ich mich bereits in positivem Denken. Ich glaube an selbsterfüllende Prophezeiungen und versuche immer meinem Bauchgefühl zu folgen. Und es funktioniert ausgesprochen gut für mich. Doch dadurch entferne ich mich immer mehr, von der Haltung sehr vieler Menschen, die ausschließlich die Schuld an allem in ihrem Leben, irgendjemand anderem geben.

In Graz in Österreich gab es eine Amokfahrt eines Einzeltäters – zumindest saß einer alleine am Steuer und wurde auch verhaftet. Menschen sind gestorben und schwer verletzt worden. Ich finde so etwas immer schrecklich, vor allem wenn es im eigenen Land passiert. Natürlich habe ich zu Graz viel mehr Bezug als z.B. zu Bosten. Doch hier und dort, ist es einfach schrecklich was passiert. Angehörige leiden und ein ganzes Volk fragt sich – Warum? Weiterlesen

Geschützt: Fähig zu verzeihen

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Geschützt: Zickige Singleweiber

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100

Herzlich willkommen mein 100. Abonnement/in! Es gibt tatsächlich 100 Menschen die meinen Blog abonniert haben. Diese Zahl habe ich mir zwar schon länger gewünscht, aber es wollte einfach nicht dreistellig werden! Vorige Woche habe ich mir dann gewünscht, die runde Zahl doch bitte noch vor Weihnachten zu erreichen und voila – diese Woche war es dann tatsächlich so weit. Ich hoffe ich kann euch auch in Zukunft genug unterhalten, dass ihr mir als Leser erhalten bleibt! Ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben! Weiterlesen

Unangenehmes durchziehen

Schon als Kind habe ich gelernt, dass man Dinge tun muss, die man nicht will. Trotz hat bei meinen Großeltern nicht gewirkt. Wenn ich versuchte meinen Willen durchzusetzen, erpressten sie mich emotional. Ob sie denn nicht alles für mich tun würden. Ob es wirklich so schwer für mich sei, mal das zu tun was sie von mir wollten. Wieso ich sie mit meiner Undankbarkeit immer so verletzen müsse. Natürlich gab ich dann nach – Immer. Ich liebte meine Großeltern und stellte so meine Bedürfnisse zurück. Bis ich noch nicht mal trotzig wurde. Ich tat einfach was mir gesagt wurde, ob ich es wollte oder nicht. Weiterlesen

Hass

Ein Gefühl das ich nicht mag. Ich war zwar nicht davor gefeit, doch in den letzten Jahren blieb er mir fern. Als Jugendliche hatte ich doch hin und wieder Menschen gehasst. Doch das konnte ich – Gott sei Dank – abstellen. Hass hindert uns dabei glücklich zu sein. So lange wir etwas oder jemand hassen, können wir niemals vollkommen glücklich sein. Von daher übe ich mich eher im verzeihen, als im hassen. Menschen die ich früher gehasst habe, sehe ich jetzt – rückblickend – als Auslöser für mein Vorankommen. Natürlich enttäuschen mich Menschen. Bin ich traurig über das Verhalten anderer. Werde ich verletzt. Doch deshalb muss ich noch lange nicht hassen.

Umso schlimmer finde ich es wenn ich mir die Hassspiralen dieser Welt ansehe. Die Kriege auf der ganzen Welt. Auch wenn sich die Schauplätze teilweise verändern – manche bleiben ja über Jahrzehnte dieselben – so geht es doch immer wieder um dasselbe. Glaube und Brudermord. Christen gegen Muslime. Juden gegen Araber. Schiiten gegen Sunniten…. Diese Aufzählung ist leider noch lange nicht zu Ende. Sobald man in die Zeitung schaut, sieht man überall dasselbe. Es gibt Krieg weil Menschen sich hassen. Über Generationen, über Jahrtausende!!!! Weiterlesen