Kundenorientierung

Ich habe mich ja schon mehrfach, ausgiebig ausgelassen über die nicht vorhandene Kundenorientierung meines Ex-Handy-Anbieters. Doch ich bin nicht die Einzige die da derzeit Probleme hat. Auch eine Kollegin hat letztens erzählt dass sie bei einem Möbelhaus – wo sie sehr viel Geld gelassen hat – auch ähnlich behandelt worden ist. Und da stellte sich mir dann schon die Frage „Was ist denn mit denen allen los?“

Als ich vor 20 Jahren an der HAK maturiert habe, hatte ich fünf Jahre gelernt dass ein Unternehmen nur überleben kann wenn sein Produkt/seine Dienstleistung auch gekauft wird. Ohne Kunden – keine Kohle, ohne Kohle – kein Gewinn, ohne Gewinn – Bankrott. Und ich glaube ehrlich gesagt nicht dass sich daran etwas geändert hat…. Weiterlesen

Wie, nicht nur wer….

Nach einem tollen Nachmittag auf der Buchmesse, gingen Aretha und ich noch essen und plauderten ein wenig. Ich erzählte ihr vom Vorabend und vom Vormittag. Und mit ihr, ging ich noch den letzten Punkt in diesem Zusammenhang an.

Wie soll denn eine optimale Beziehung für mich eigentlich aussehen? Und zwar aktuell. Ich habe ein sehr altes Bild von einer optimalen Beziehung mit mir herumgetragen. Doch war das heute noch gültig? Ich bin fast 40 Jahre und war die meiste Zeit davon Single. Ich bin es gewohnt alleine zu sein. Ja, ich geniesse die Nähe einer Beziehung. Die Körperlichkeit. Das gemeinsam etwas unternehmen. Aber brauche ich

  • zusammen leben?
  • jeden Tag sehen?

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Träumen, leben, Träume leben

In letzter Zeit war es immer wieder Thema. Nicht bei mir persönlich, sondern in meinem Umfeld. Ich habe ja irgendwann damit angefangen, mir meine Träume bzw. Wünsche einfach zu erfüllen. Im Großen, wie im Kleinen. Ich will ein Eis, dann hole ich mir eines. Ich will in eine Therme, dann fahre ich. Ich will an die frische Luft, dann gehe ich raus. Ich will auf einen Berg, dann ziehe ich mir meine Bergschuhe an und gehe auf den Berg. Usw. Egal ob jemand Zeit hat mich zu begleiten, oder nicht. Das war zwar anfangs nicht allzu leicht für mich, doch ich habe mich daran gewöhnt und gemerkt, wie viel glücklicher ich gleich mal war, nachdem ich mir all meine Wünsche erfüllt hatte.

Mein größter Traum war eine eigene Wohnung. Die habe ich seit über zwei Jahren. Das einzige was bisher nicht funktioniert hat, ist der Wunsch nach einer funktionierenden Beziehung. Aber so sehr ich mich auch bemühe, alleine bekomme ich das einfach nicht hin…;-)

Irgendwann lernte ich meinen Nachbarn kennen. Der hatte eine unglaublich lange Wunschliste. Viele kleine und ein paar größere. Die kleinen haben wir in den letzten Monaten schon fleißig abgearbeitet. Neue sind zwar dazugekommen, aber es tut sich etwas. Und ihr solltet mal sehen wie der sich freut, wenn ich mit ihm was unternehme, was er schon seit Jahren machen wollte! Bei manchen Menschen ist es echt leicht zu erkennen wofür sie in das eigene Leben getreten sind. Also wofür er mich gebraucht hat, ist absolut offensichtlich. Natürlich freue ich mich mit ihm, doch vieles hätte er schon längst alleine erledigen können! Weiterlesen

Montagabend

Also früher waren meine Montage irgendwie auch anders…. Ich kann mich noch gut erinnern an Montag nach der Arbeit nach Hause und zu Hause vorm Fernseher rumgammeln. Letzten Montag bin ich nach der Arbeit zum See, wo ich mich mit Aretha getroffen habe. Ein wenig schwimmen, ein wenig plaudern und danach gemütlich nach Hause. Dort eine Kleinigkeit gegessen und anschließend ein wenig trainiert. Und als ich fertig war mit dem Training, haben meine Nachbarn gefragt ob ich mitkomme auf eine Siedlungs-Pokemon-Runde. Früher sind wir einfache Siedlungsrunden gegangen, mittlerweile haben wir bestimmte Ziele… Weiterlesen

Ein langsamer Abschied

Lieber Schatz!

Es tut mir wirklich leid! Echt jetzt! Ich hätte noch sehr gerne, noch viel mehr Zeit zusammen verbracht. Aber… Was soll ich sagen… Du bist einfach viel zu zickig! Ich weiß nicht ob es das Alter ist, aber ich kann so einfach nicht leben! Ich brauche einen zuverlässigen Partner an meiner Seite. Und so leid mir das tut, das bist du nicht mehr…. Immer wieder versuche ich dich glücklich zu machen. Ich schicke dich zur Kur und was machst du? Kommst genauso mies gelaunt zurück, wie du weggefahren bist! Ich meine was willst du von mir? Was kann ich noch tun?

Wenn ich dich zu einem Doktor schicke sprichst du nicht mit ihm. Mir erzählst du dann wieder was dir weh tut, aber wie soll ich dir helfen? Ich bin doch kein Arzt!!!! Wieso sprichst du nicht mit Menschen die dir helfen können? Ja ein Abschied ist schwer. Aber du willst es ja offensichtlich so…. Und da brauchst du jetzt auch gar nicht noch extra zicken. Wenn du den Weg nicht mehr mit mir gehen willst. Bitte! Wer nicht will, der hat schon. Aber dann lass mich auch in Ruhe, wenn ich mich nach einem Nachfolger umsehe! Ein kleiner Aufstand auf dem Parkplatz ist da echt nicht angebracht. Im Gegenteil. Stur kann ich selber sein. Wenn du mir das Leben extra schwermachen willst. Bitte. Dann werde ich den Suchvorgang noch beschleunigen…. Weiterlesen

Geschützt: Sommergrippe

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Drehbuch der Liebe – Teil 45

Und so folgte auf Cammy und Tobey, voriges Jahr auch noch Tommy. Doch trotz der Kinderschar, sind sie glücklich und entspannt. Es wirkt auf mich immer, als ob die beiden zusammen alles schaffen können. Sie sind nicht nur ein Paar, sie sind auch ein Team. Beste Freunde. Seelenverwandte. Etwas dass ich für mich selbst auch gerne hätte. Doch so einfach war das einfach nicht. Die Seelenverwandte zu finden, stellte sich für mich als unlösbare Lebensaufgabe dar. Ich merkte, dass ich wieder traurig wurde, doch das konnte ich jetzt gar nicht gebrauchen. Es war Weihnachten und ich war auf dem Weg zu den Menschen die ich liebte. Ich würde mich von meinen trüben Gedanken ablenken müssen. Am liebsten mit der Blondine neben mir.
„Wieso warst du nicht bei der Hochzeit der beiden, du bist doch eine Freundin von Dina, oder?“
„Eigentlich bin ich das Kindermädchen. Sie haben mich angestellt nach Tommys Geburt.“
„Das Kindermädchen? Dina lässt so eine heiße Braut ihre Kinder hüten? Also ich an ihrer Stelle würde dich nicht mit Aksel alleine lassen!“
„Ach, das ist kein Problem. Ich bin definitiv keine Bedrohung für das Familienglück. Aksel ist nicht ganz mein Typ, weißt du.“
„Ach, der heißeste Typ Hollywoods ist nicht dein Typ?“
„Nein, mich interessieren eher die heißen Girls Hollywoods. Solche zu denen du auch gehörst!“ Dabei zwinkerte sie mir zu. Wie hatte ich das nicht merken können. Mein Lesbenradar war eingerostet. Vielleicht würde ich doch mal fortgehen wollen. Mit der Begleitung könnten es außerordentlich tolle Weihnachten werden!
„So wir sind da. Ich hoffe wir können uns in den nächsten Tagen mal unterhalten, bzw. was unternehmen.“
„Auf jeden Fall!“ Diese Schnitte würde ich mir nicht entgehen lassen. Weiterlesen