Mein Weg

In den letzten Monaten hat sich mein eingeschlagener Weg für mich bewährt. Manch einer hier wird sich vielleicht fragen, was ich da tue und warum. Für mich ist es klar, aber vielleicht nicht für jeden hier….

Ich war ein unglückliches Kind. Ich war eine unglückliche Jugendliche mit depressiven Tendenzen. Ich war im WorstCase zu Hause, wie es eine Freundin von mir heute noch ist. Ich flüchtete mich in die Arbeit und verdrängte meine Probleme. Doch sie sind nicht verschwunden, im Gegenteil, als mich meine große Lieben fallen gelassen hat, haben mich auch alle meine nicht verarbeiteten Probleme der Kindheit, als ich bereits am Boden lag, noch zusätzlich in den Hintern gebissen! Weiterlesen

Was Nettes sagen!

Ich mag keine Kettenbriefe. Echt nicht. Schick das unbedingt weiter! Du wirst unglücklich wenn du es nicht tust… Dir wird gutes passieren wenn du es tust… Ich halte mich da nie dran. Absichtlich.

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder einen bekommen. Von einer ganz lieben Freundin, die nur leider dazu neigt auf Fake-Geschichten anzuspringen. Als ich las „MUSST DU UNBEDINGT LESEN, REGT ZUM NACHDENKEN AN“ befürchtete ich eine neue Fake- oder Echt-News die Wahl betreffend. Da gehen die Emotionen ja gerade recht hoch….. Doch als ich weiter las, war ich extrem positiv überrascht. Ich überlegte sogar, die Nachricht tatsächlich weiter zu schicken. Doch dann beschloss ich sie hier zu teilen. Warum? Weil sie wirklich sehr schön ist! Und hier kann ich sie mit mehr Leuten teilen als auf WhatsApp!

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. „Wirklich?“, hörte man flüstern. „Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!“ und „Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen“, waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen. Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: „Waren Sie Marks Mathelehrerin?“ Sie nickte: „Ja“. Dann sagte er: „Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.“ Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. „Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. „Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.“ Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. „Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben“, sagte Marks Mutter. „Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.“ Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch“. Die Frau von Heinz sagte: „Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben. „Ich habe meine auch noch“, sagte Monika. „Sie istin meinem Tagebuch.“ Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. „Ich trage sie immer bei mir“, sagte Irene und meinte dann: „Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.“ Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden. Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist. Du kannst es auch tun, indem Du diese Nachricht weiterleitest. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun. Wenn Du Diese Mail bekommen hast, Dann deshalb, weil sich jemand um Dich sorgt und es bedeutet, dass es zumindest einen Menschen gibt, dem Du etwas bedeutest. Denk daran, Du erntest, was Du säst. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. Dieser Tag soll ein gesegneter Tag sein und GENAU SO ETWAS BESONDERES WIE DU ES BIST!!! (Autor nicht bekannt)

Den Teil mit schicke ihn an so und so viele weiter spare ich mir hier an dieser Stelle. Aber vielleicht wollt ihr sie liken oder teilen….

© Libellchen, 2017

Echte Glücksgefühle

„Wenn es deinen inneren Frieden kostet, ist es zu teuer!“

Ich liebe diese Facebook-Sprüche! Auch wenn man es, wenn man gerade drin steckt, vielleicht nicht wahr haben will. Aber es stimmt, wenn dich etwas/jemand unglücklich macht, dann kann es/er/sie dich nicht gleichzeitig glücklich machen!

Nach meinem Tief, nach dem süßen Typen, habe ich beschlossen ein glückliches Leben zu führen. Und ich habe einen Weg gefunden dies auch als Single zu schaffen. Ich mit mir, kann sehr glücklich und entspannt sein. Blöderweise lebe ich nicht auf einer einsamen Insel… Die Menschen in unserer Umgebung haben unweigerlich Einfluss auf mich. Der muss nicht negativ sein um einen aus der glücklichen Bahn zu werfen. Auch postitiver Einfluss kann uns aus der Bahn werfen. Vor allem wenn man ihn dann wieder verliert! Weiterlesen

Auf oder zu

Ich kenne nicht wirklich einen emotionalen Mittelweg. Entweder mache ich dicht oder auf. Entweder lasse ich jemanden an mich ran oder nicht. Wenn ich dichtmache, dann ist alles gut. Dann bin ich emotional auf Distanz und mir kann nichts passieren. Nicht, dass ich dann glücklich wäre, aber unglücklich bin auch nicht. Ich bin eigentlich gar nichts, aber ich funktioniere wunderbar.

Wenn ich aufmache und jemand reinlasse – egal ob Familie, Freunde oder Männer – mache ich mich angreifbar. Menschen die ich reinlasse können mich verletzen – bewusst und unbewusst. Nicht jede Verletzung ist Absicht oder Vorsatz. Die meisten sind einfach, ohne böse Absicht. Sie tun aber trotzdem weh. Auch wenn keine Absicht dahintersteckt, ist der Schmerz groß. Nicht ganz so groß, wie eine absichtliche Verletzung, aber groß genug für Tränen. Ist das normal? Müsste ich nicht in meinem Alter da schon ein bisschen differenzierter agieren können? Wenn ich schon sehe, dass es keine Absicht ist, wieso heule ich dann trotzdem bei einer Enttäuschung. Weiterlesen

Inselmänner

Fangen wir mal damit an, was genau ich damit meine…. Ein Inselmann ist ein Mann, wenn mich jemand vor die Wahl stellt – fang dir etwas mit diesem Mann oder gehe auf einen einsame Insel für den Rest deines Lebens – würde ich die Insel wählen!!!

Das „Problem“ ist, je älter und wählerischer ich werde, desto mehr Inselmänner gibt es… Ich hatte das immer für ein Gerücht gehalten, doch mittlerweile kann ich sagen, es ist wirklich so. Je länger ich alleine bin, desto größer die Ansprüche an die Männerwelt. Komisch oder? Sollte man nicht meinen, dass ich immer mehr verzweifelt werde… Schätze davon gehen die Männer aus. Oder wieso versucht es ein Typ seit 10 Jahren kontinuierlich bei mir zu landen, obwohl er schon sicher 20 Abfuhren erhalten hat….? Der wartet wahrscheinlich auf den Punkt, wo ich so richtig verzweifelt bin. Tja, da kann er lange warten! Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 35

Doch bisher hatte ich weder die Kraft, noch die Zeit mir darüber Gedanken zu machen. Es war so vieles passiert in den letzten Monaten. Ich hatte hin und wieder das Gefühl, mein eigenes Leben würde mich überrunden. Ich hatte versucht mich auf das wesentliche zu konzentrieren. Meine Mutter hatte mir, Gott sei Dank, den Rest abgenommen. Und gemeinsam hatten wir einiges geschafft. Ich hatte meinen Job gekündigt. Mein Buch war ein Bestseller in 30 Ländern und gerade dabei den amerikanischen Markt zu erobern. Und das Filmprojekt hatte genug abgeworfen um meine Wohnsituation zu verändern. Die Eigentumswohnung war verkauft, der Kredit war getilgt und ich hatte mir ein Haus im Grünen angeschafft.

Das Grundstück hat 4.000 m² und liegt nur 20 Minuten von Wien entfernt. Das Haus ist 4-geschoßig, mit jeweils 90 m² Wohnfläche. Im Keller haben wir ein Kellerstüberl eingerichtet und ein kleines Fitnessstudio. Im Erdgeschoß wohnt meine Mutter. Im Obergeschoß bin ich mit Cammy zu Hause und das Dachgeschoß ist für Gäste hergerichtet bzw. kann später Cammy, wenn sie größer ist, dort ihren eigenen Bereich haben. Mein erstes eigenes Haus. Es ist richtig schön verschnörkelt mit lauter unnötigen Erkern, die mir aber sehr gut gefallen haben. Von der Straße her gibt es eine kleine, unauffällige Zufahrt und hinter dem Haus haben wir eine uneinsehbare Terrasse. Dahinter hat meine Mutter, mit ihrem grünen Daume einen bunten Garten geschaffen, der direkt in den Wald über geht. Es war schön grün und friedlich hier und wir genossen die Abgeschiedenheit. Ich war froh meine Mutter zu haben, alleine hätte ich mich hier mit einem Kleinkind wahrscheinlich nicht wohnen getraut. Andererseits wäre ohne sie, das Haus auch nicht fertig geworden. Denn während ich mich den ganzen Tag lang übergeben hatte, hatte sie dafür gesorgt, dass das Haus nach unseren Vorstellungen eingerichtet wurde. Weiterlesen

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