Freitag in der Stadt

Der Freitag begann mit einem Spaziergang. Die U4 hatte eine Betriebsstörung – die übrigens den ganzen Tag dauerte – und fuhr nicht. Also ging ich die eine U-Bahn Station zu Fuß. Habe ich ja in letzter Zeit schon öfter gemacht, aber noch nie in der Früh. Aber danach war ich auf jeden Fall munter und holte mir erstmal ein Frühstück beim Bäcker.

Im Büro arbeitete ich die Rechnungen ab und besprach mit meiner Kollegin/Chefin – Chef war nicht da – dass wir gegen Mittag zum Heldenplatz gehen. Dort war die Leistungsschau des Bundesheeres im Gange. Und es war ein guter Ort und Zeitpunkt zum Netzwerken. Ist ja meinem neuen Bereich enorm wichtig!

Wir gingen also kurz nach 11 Uhr los und wollten eigentlich mit der Strassenbahn fahren. Auf die hätten wir aber 7 Minuten warten müssen. Wir beschlossen einfach weiter zu gehen. Es hatte herrliche 22 Grad und die Sonne strahlte vor sich hin. Ein schöner Tag um am Wiener Ring zu flanieren. Weiterlesen

Negativer Filter

Am Donnerstag traf ich mich mit einem ehemaligen Kollegen. Und ich war nicht gerade erfreut darüber, da er mich zuvor über Social Media ein wenig genervt hat. Aber hin und wieder muss beim Netzwerken auch Kontakte pflegen die keine reine Freude sind! Und so machte ich mich am Donnerstag auf zu unserem Treffpunkt. Da das Wetter recht angenehm war, ging ich zu Fuß. War ja nur eine U-Bahn Station.

Da wir beide planlos waren, suchten wir uns ein Plätzchen direkt an der Donau. Dort bestellte ich mir einen Kaffee und er sich ein kleines Bier. Und dann ging es auch schon los. Er erzählte mir, was alles schief läuft in seinem Leben. Zuerst kam die Arbeit dran. Er war ja ein halbes Jahr nach mir bei der alten Dienststelle weggegangen und ist seit über einem Jahr versetzt, da seine Schwester wichtig ist und er den richtigen Namen hat. Ich hänge seit zweieinhalb Jahren in der Luft, habe vor kurzem den Job wieder gewechselt und sehe positiv in die Zukunft. Er hat was er wollte und regt sich über soooooo viele Kleinigkeiten auf! Unter anderem über etwas das ich genauso machen muss wie er und ich bis zu dem Zeitpunkt keinen Gedanken verschwendet hatte! Er hat aber offenbar irgendwann beschlossen „Ich bin doch keine Schreibkraft, die das alles abmalt“ und hat einfach eine Formulierung genommen, die halt an der Stelle – aus vertragsrechtlichen Gründen – nicht optimal war. Wofür er eine Rüge bekommen hat. Weiterlesen

Umstieg auf Öffis

Die erste Woche mit den Öffis ist ebenfalls erledigt. Und erstmal geht es mir recht gut damit. Zeitaufwand ist ca. eine halbe Stunde mehr täglich. Dafür brauche ich mich nicht zu konzentrieren. In Wien Auto fahren ist ja manchmal auch nicht ohne.

Der Morgen beginnt mit einem Kaffee. Den trinke ich, während ich mich anziehe. Zwischen aufstehen und aus dem Haus gehen, habe ich 40 Minuten Zeit. Früher habe ich bereits nach 30 Minuten das Haus verlassen. Wenn ich fertig war, bin ich losgefahren. Das geht jetzt nicht mehr. Ich muss warten bis der Bus fährt. Also trinke ich einen Kaffee. In meiner Handy-App schaue ich ob mein Bus rechtzeitig kommt oder Verspätung hat. Er kommt ja aus dem Burgenland und hat bis zu mir schon einen weiten Weg hinter sich. Die Angaben in der App waren bisher immer sehr zuverlässig und ich kann die Wartezeit kurz halten. Weiterlesen

Totale Umstellung

Am Montag läutete der Wecker gleich mal später. Da ich erst um 9 Uhr im Büro sein musste, konnte ich länger schlafen. Oder hätte ich länger schlafen können, hätte mich nicht der Sturm geweckt!

Ich quälte mich aus dem Bett und machte mir erstmal einen Kaffee. Und da ich wirklich viel Zeit hatte, machte ich dann auch noch eine halbe Stunde meine Rückenübungen am frühen morgen. Danach duschen und anziehen und nebenbei mit meiner neuen App checken wie „mein“ Bus in der Zeit liegt. Und er kam mit 8 Minuten Verspätung, zeitgleich mit dem nächsten. Ich machte mich rechtzeitig auf den Weg und dann ging es mal nach Wien. Weiterlesen

Therme Med

Vorige Woche Donnerstag begann mein Tag in der Therma Oberlaa. Das letzte Mal war ich dort vor ca. 30 Jahren. Als Kind mit den Grosis. Damals fuhren wir immer mit dem Seniorenbus aus unserem Ort in die Großstadt Wien.

Seit die U-Bahn verlängert worden ist, habe ich am Park+Ride gegenüber geparkt, aber bei der Therma war ich schon ewig nicht mehr.

In einem Nebengebäude der Therme, ist die Vertragseinrichtung meiner Krankenkasse für physikalische Behandlungen. Am Plan schaute das alles ganz einfach aus. Und es war dann auch alles gar nicht so schwer zu finden. Das Parkdeck fand ich gleich, doch den Ausgang zur Therme Med sah ich nicht. Nur zur Therme selbst. Also ging ich mal dorthin. Und der Eingang den ich suchte, war gleich daneben. Ich orientierte mich und las die angeschriebenen Hinweise. Trotzdem zog ich zuerst die falsche Zahl. Weiterlesen

Prüfungstag

Am Dienstag war mein Prüfungstag. Ganz ehrlich, bin ich froh dass das vorbei ist!!!!!

Der Tag begann mit „Hmmm. Heute habe ich gar nichts besonderes vor!“ Der zweite Gedanke war dann „Sch….. Zertifizierung!!!!!“ Und der dritte Gedanke „Mist, ich spüre alle meine Muskeln vom Training!“ Da ich meinen Wecker nicht umgestellt hatte, konnte ich mir eine Stunde Zeit mit dem Aufstehen lassen – was ich absichtlich so gemacht hatte. Nach der Stunde konnte ich noch in Ruhe frühstücken und mit dem Kaffee kamen die Lebensgeister zurück.

Ich kam pünktlich aus dem Haus und konnte erstmal im Auto warten, da gerade als ich losfahren wollte, die Müllabfuhr zurückschob. Als sie von dem hinteren Müllplatz zum vorderen vor fuhren, dachte ich wie üblich rechts zu überholen, leider parkte dort illegalerweise jemand…. Weiterlesen

Und schon wieder das Timing…

Am Mittwoch hatte mein Auto seinen Wohlfühltag – neuer Reifensensor, Service, Ölwechsel. Das Wellnessprogramm für Autos.

Ich fuhr am Morgen also nicht in die Arbeit sondern in die Werkstatt. Dort musste ich erstmal warten, da bereits drei Kunden vor mir waren. Als ich das Auto abgegeben hatte, fuhr ich mit Öffis weiter. Den ersten Bus versäumte ich, doch der zweite kam sechs Minuten später. Ich fuhr zur U-Bahn wo ich am Steig auf die Bahn wartete, als sich ein Mann neben mich stellten. Relativ nah sogar. Ich blickte nach links, schaute weg und plötzlich kam mir die Erkenntnis. Den kenne ich! Weiterlesen