Mädelsabend

Am Freitag habe ich es endlich mal geschafft! Lange bevor ich mich in der Bürgerliste engagiert habe, gab es schon den Ladies Talk bei uns im Ort. Immer am ersten Freitag im Montag gab es ein Treffen von Frauen im Ort – wer halt will. Ich habe es gesehen und überlegt hinzugehen.

Letztendlich habe ich es aber nie gemacht. Einfach weil ich entweder keine Lust hatte oder halt einfach Hemmungen. Jeden Monat bin ich zu Hause gesessen und habe überlegt „Trau ich mich dort alleine hin?“ Und jedes Monat war die Antwort „Ich bleibe lieber zu Hause.“ Weiterlesen

Dicht an dicht

In der Vorweihnachtszeit wollen sich alle nochmal treffen, die man schon seit einem Jahr nicht gesehen hat…..

Als ich am Mittwoch Besuch hatte meinte Mrs. Wichtig „Wir müssen noch punschen gehen!“ und ich so „Ich wüsste nicht wann! Mein Terminkalender ist bereits komplett dicht.“ Dann hat sie mal überlegt wann es ihr gut passen würde und genau in der Woche habe ich sowieso keinen freien Tag mehr. Also werden wir das bleiben lassen mit dem Treffen vor Weihnachten. Nächstes Jahr dann. Ab Februar! Weiterlesen

Was man nicht alles tut

Im Bus habe ich diese Woche gelernt. Den Text von „Do they know it´s christmas?”. Am Sonntag zeichnet die Bürgerbewegung nämlich ein Weihnachtsvideo auf. Natürlich mit Playback. Aber ein wenig stimmen sollten die Lippenbewegungen schon…

Und dann habe ich vielleicht noch einen Termin reinbekommen diese Woche. Wobei ich sagen muss, diese Woche ist terminmäßig harmlos! Der Mittwochsstammtisch ist für mich ausgefallen da mein Chef auf einer Konferenz war. Ich hätte zwar alle gehen können, aber halt nicht wollen. Weiterlesen

Neue Woche, neuer Typ

Ich treffe mich jetzt jede Woche mit einem anderen Ex-Kollegen. Und jeder ist so ganz anders als der andere!

Vorige Woche Mister Negativität pur. Alles Idioten, alles Mist, uuuuuuurrrrrrr arm!!!!! Sei froh dass du nicht so arm bist wie ich. Dass dein Leben so easy ist und dir niemand, nie Steine in den Weg legt! Ich habe nur Steine. So weit ich sehe. Überall sind sie. Damit ich mich heute überhaupt mit dir treffen kann, musste ich auch erstmal ein paar Steine aus dem Weg räumen!!!!!! Jetzt bin ich müde deswegen!!!! Und sooooooooooo aaaaaaaaarm!!!!!!

Da kann man das nächste Treffen kaum mehr erwarten….. Weiterlesen

Inoffizielles Treffen

Am Freitag war ich groggy und das Wetter war mies. Ich blieb also auf der Couch und war dankbar dass die Sonne nicht schien. Da ich in der Nacht recht wenig geschlafen hatte, legte ich mich um 14 Uhr zu einem Power Nap ins Bett und erwachte wieder um 18 Uhr.

Ab 18 Uhr 30 war unsere Chefin vom Roten Kreuz bei mir im Ort im Rettungsdienst eingeteilt. Nachdem ich ein wenig brauchte um munter zu werden, machte ich mich erst um dreiviertel acht auf den Weg zu ihr. Eigentlich wollte ich gar nicht mehr raus, doch ich wollte die Chance auch nicht ungenutzt verstreichen lassen. Also zwang ich mich vor die Tür. Und gerade als ich bei der Dienststelle ankam, rückten sie aus. Ich beschloss eine Runde über die Felder zu drehen und war nach einer knappen Stunde retour. Ich wartete auf einer Bank und sah sie auch bald danach zurückkommen. Ich ging mit ihnen hinein und wir machten es uns im Aufenthaltsraum gemütlich. Weiterlesen

Schicksalsfäden

Ich hatte einen Plan. Doch dann bekam ich einen Anruf. Ich wurde gebraucht an einem Tag wo ich bereits etwas anderes geplant hatte. Ich konnte das geplante Treffen aber verschieben.

Am Sonntag traf ich mich dann früher als geplant mit meiner Mutter. Eine genaue Zeit hatten wir nicht ausgemacht, da ich zuvor noch in eine Ausstellung wollte. Am Sonntagmorgen war ich allerdings eigentlich tot und zu gar nichts motiviert. Ein Kaffee setzte dann aber doch ein paar Energiereserven frei. Ich überlegte allerdings sicher eine Viertelstunde ob ich zur Ausstellung fahre oder nur zum Mittagessen. Schließlich beschloss ich zu fahren und meine NÖ-Card gleich wieder zu nutzen.

Ich konnte es ja gemütlich angehen. Eine Uhrzeit hatten wir ja nicht ausgemacht. Ich fuhr also gemütlich raus und hielt auch unerwartet bei der Tankstelle, da der Sprit um einiges günstiger als bei mir war. Ich fuhr weiter, parkte mein Auto und schlenderte zur Ausstellung. Ich ging meine Runde, schaute mir an was mich interessierte und hatte alle Zeit der Welt. Bevor ich zum zweiten Standort weiterging rief ich meine Mutter an. Wir vereinbarten wann wir uns wo treffen würden und ich gönnte mir den zweiten Teil der Ausstellung. Weiterlesen

Bedürfnisse

Rückblickend betrachtet habe ich mir immer viel zu viel gefallen lassen von meinen „Partnern“. Ich habe mich viel zu sehr nach ihren Bedürfnissen gerichtet und viel zu wenig nachhaltig meine eingefordert! Ich habe zwar mittlerweile gelernt meine Bedürfnisse zu kommunizieren und auch einzufordern doch, wenn ich nicht bekommen habe was ich brauchte, hielt ich trotzdem viel zu lange still.

Der Ex versteckte mich eineinhalb Jahre vor Freunden und Familie. Das war insofern leicht, da sie in einem anderen Bundesland, am anderen Ende von Österreich wohnten. Doch nicht nur, dass er mich nie mitnahm, wenn er nach Hause fuhr, er schickte mich sogar in meine Wohnung, wenn mal jemand nach Wien kam. Und ich habe es ihm durchgehen lassen obwohl es mir nach einer Zeit komisch vorkam. Weiterlesen