Umstieg auf Öffis

Die erste Woche mit den Öffis ist ebenfalls erledigt. Und erstmal geht es mir recht gut damit. Zeitaufwand ist ca. eine halbe Stunde mehr täglich. Dafür brauche ich mich nicht zu konzentrieren. In Wien Auto fahren ist ja manchmal auch nicht ohne.

Der Morgen beginnt mit einem Kaffee. Den trinke ich, während ich mich anziehe. Zwischen aufstehen und aus dem Haus gehen, habe ich 40 Minuten Zeit. Früher habe ich bereits nach 30 Minuten das Haus verlassen. Wenn ich fertig war, bin ich losgefahren. Das geht jetzt nicht mehr. Ich muss warten bis der Bus fährt. Also trinke ich einen Kaffee. In meiner Handy-App schaue ich ob mein Bus rechtzeitig kommt oder Verspätung hat. Er kommt ja aus dem Burgenland und hat bis zu mir schon einen weiten Weg hinter sich. Die Angaben in der App waren bisher immer sehr zuverlässig und ich kann die Wartezeit kurz halten. Weiterlesen

Behandlungen passiv

Diese Behandlungen waren toll. Da musste man nichts weiter machen als erscheinen!

Moor: Bei meiner ersten Moorbehandlung hatte ich noch Unterwäsche unter dem Bademantel an. Ich wollte nicht nackt ins Nachbargebäude gehen. Das gewöhnte ich mir aber rasch ab. Ins Moor geht man nun mal nackt. Obwohl wir nicht wirklich ins Moor gingen. Wir bekamen Moorpackungen dort hingepackt wo es schmerzte. Bei mir war das der Rücken – oben und unten. Also bekam ich zwei Packungen und wurde warm eingewickelt. Dann senkte sie irgendwie das Bett auf dem wir lagen und so war es als lägen wir in einem weichen, extrem warmen Bett. Natürlich liesen die Schnarchgeräusche nicht lange auf sich warten. 15 Minuten Powernap sollen ja sehr gesund sein. Ich lies in diesen 15 Minuten meine Gedanken schweifen und döste ein wenig vor mich hin.

Teilmassage: Leider nur 12 Minuten dafür sechs Mal in drei Wochen! Meine Masseurin war eine total Liebe und so plauderten wir jedes Mal miteinander während sie sich meiner Verspannungen annahm – die ich mir auch teilweise bei den aktiven Behandlungen geholt hatte! Sie überredete mich zu meinem einzigen verschieben einer Behandlung. Andere waren dauernd am verschieben, aber ich genoß die Pausen dazwischen auch sehr. Und wie mir meine Masseurin bestätigte dachten sie sich bei der Planerstellung auch etwas. Die Pausen waren sehr wohl gewollt. Und manche Behandlungen vertrugen sich unmittelbar hintereinander nun mal nicht. An einem Tag hatte ich aber vor neun Uhr drei Behandlungen und Frühstück gab es nur bis neun. Ich hätte also zwischen Teilmassage und Mikrowelle bzw. zwischen Mikrowelle und Heilgymnastik schnell frühstücken müssen. Da die Mikrowelle ganz in der Nähe meiner Masseurin war, schickte sie mich direkt dort vorbei und ich kam auch gleich dran. So konnte ich dann in Ruhe frühstücken! Weiterlesen

Holiday on Ice – Time

Es war herrlich! Holiday on Ice ist wirklich eine Bank. Und im Vergleich zu vielen anderen Veranstaltung auch eher günstig. Vielleicht auch weil sie nicht so lange machen… Nach zwei Stunden, inklusive Pause, war es leider schon wieder vorbei. Aber die Zeit war wirklich vollgepackt mit toller Musik, tollen Showeinlagen, herrlichem Bühnenbild, inklusive toller Lichtspiele. Das einzige worauf man achten muss – was ich heuer getan habe – ein Platz wo man die Bühne von vorne sieht, ist weit besser als auf der Seite! Weiterlesen

Träumen, leben, Träume leben

In letzter Zeit war es immer wieder Thema. Nicht bei mir persönlich, sondern in meinem Umfeld. Ich habe ja irgendwann damit angefangen, mir meine Träume bzw. Wünsche einfach zu erfüllen. Im Großen, wie im Kleinen. Ich will ein Eis, dann hole ich mir eines. Ich will in eine Therme, dann fahre ich. Ich will an die frische Luft, dann gehe ich raus. Ich will auf einen Berg, dann ziehe ich mir meine Bergschuhe an und gehe auf den Berg. Usw. Egal ob jemand Zeit hat mich zu begleiten, oder nicht. Das war zwar anfangs nicht allzu leicht für mich, doch ich habe mich daran gewöhnt und gemerkt, wie viel glücklicher ich gleich mal war, nachdem ich mir all meine Wünsche erfüllt hatte.

Mein größter Traum war eine eigene Wohnung. Die habe ich seit über zwei Jahren. Das einzige was bisher nicht funktioniert hat, ist der Wunsch nach einer funktionierenden Beziehung. Aber so sehr ich mich auch bemühe, alleine bekomme ich das einfach nicht hin…;-)

Irgendwann lernte ich meinen Nachbarn kennen. Der hatte eine unglaublich lange Wunschliste. Viele kleine und ein paar größere. Die kleinen haben wir in den letzten Monaten schon fleißig abgearbeitet. Neue sind zwar dazugekommen, aber es tut sich etwas. Und ihr solltet mal sehen wie der sich freut, wenn ich mit ihm was unternehme, was er schon seit Jahren machen wollte! Bei manchen Menschen ist es echt leicht zu erkennen wofür sie in das eigene Leben getreten sind. Also wofür er mich gebraucht hat, ist absolut offensichtlich. Natürlich freue ich mich mit ihm, doch vieles hätte er schon längst alleine erledigen können! Weiterlesen

Alive and swinging

Ich liebe Menschen die mir sagen was sie sich zum Geburtstag wünschen! Ich will ja gerne etwas schenken, das wirklich gefällt. Und so fragte ich Aretha rechtzeitig nach ihren Wünschen. Soll es lieber eine Veranstaltung werden oder eine Wanderung (inkl. Anreise, Liftkosten und Verpflegung)? Sie versprach darüber nachzudenken.

Am nächsten Tag am See erzählte ich ihr von den Veranstaltungen die ich mir anschauen will. Und ganz oben steht schon seit längerem ein Swing-Abend. Michael Mittermeier, Sascha, Xavier Naidoo und Rea Garvey. Ich meine, das kann nur gut werden! Und ich steh ja auch auf Swing. Die Robbie Williams Swing CD habe ich wochenlang rauf- und runtergehört! Weiterlesen

Geschützt: Out of the box

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Ein gespenstischer Hauch

Eigentlich begann die folgende Episode mit einem kratzenden Geräusch. Es war in der Nacht von Samstag auf Sonntag, kurz nach Mitternacht. Ich erwachte wegen des Geräusches. Doch ich wollte nicht wach sein, also versuchte ich weiter zu schlafen. Doch dann war da dieser Lufthauch. Der nicht hätte sein dürfen, da das Schlafzimmerfenster geschlossen war. Also wie konnte es da einen Lufthauch geben? Das machte mir Angst. Also drehte ich das Licht auf und stapfte nackt wie Gott mich schuf durch meine Wohnung. Ich suchte den Ursprung des Geräusches, doch da war nichts. Ich kontrollierte das Fenster, doch es war zu. Hatte ich vielleicht geträumt? Ich ging auch noch durch die restliche Wohnung. Im Wohnzimmer ging das Notlicht an, was die gespentische Stimmung noch verstärkte. Da ich nichts fand, ging ich aufs Klo und danach wieder retour ins Schlafzimmer.

Und da war er! Weiterlesen