Wenn der Glaube Berge versetzt

Wenn ich daran glaube dass alle Männer nur das eine wollen, werde ich nur Männer kennen lernen die nur das eine wollen! Ich glaube aber daran es einen oder mehrere Mann/Männer gibt der Single ist/sind und zu mir passt/passen. Ich muss ihn/einen von ihnen nur noch finden!

Klingt einfach, ist es aber nicht. Wäre es einfach hätte ich ihn schon gefunden! Wobei ich vor dem süßen Typen definitiv nicht bereit war für den „Richtigen“. Vor dem süßen Typen und dem Tief danach, wusste ich viel zu wenig über mich. Ich kannte mich zwar, glaubte aber noch, nicht ich selbst sein zu dürfen. Danach lernte ich mein Selbstwertgefühl zu steigern und begann darauf zu warten dass mir das Schicksal schon jemand schicken würde. Tat es zwar, aber wieder nicht den Richtigen…. Weiterlesen

Die 4 Entscheider meines Lebens

Ich habe mich vor kurzem Mal wieder mit einem Mann getroffen, der vom Verstand her perfekt zu mir passen würde. Und meine Seele fühlt sich auch sehr wohl in seiner Gegenwart. Leider sind das erst 50 % die notwendig wären, dass ich eine Beziehung mit ihm eingehen würde. Und ich denke das ist der Grund warum ich immer noch Single bin. Ich bin zu wählerisch. Ein Mann muss nämlich alle 4 Entscheider für sich gewinnen.

1. Kopf: Er muss eine gewisse Grundintelligenz mitbringen. Schließlich will ich mich geistig mit meinem Partner austauschen können. Ich will mit ihm philosophieren und diskutieren können. Ich brauche weder einen Ja-Sager, noch einen beschränkten Geist in meiner Nähe. Außerdem muss mein Verstand der Meinung sein, dass es gut gehen könnte. Er sollte einen Job haben, mit beiden Beinen im Leben stehen, Single sein. Die Beziehung mit „Der Ex“ war eine reine Kopfentscheidung damals. Er hatte damals vom Lebensplan genau gepasst. Außer dem Kopf sprach „der Ex“ auch ein wenig den zweiten Entscheider an – allerdings nur ein wenig Weiterlesen

Selbstmitleid

Mir geht es mittlerweile richtig gut. Menschen die mich schon lange kennen, freuen sich über die positive Veränderung genauso wie ich selbst. Doch trotz allem schnappt hin und wieder das Selbstmitleid nach mir. Hin und wieder kommt wieder das alt bekannte Gefühl „Keiner will mich“ durch. Dabei ist es ausgemachter Blödsinn. Wahr ist, die Falschen wollen mich!

Ich weiß das zwar, doch das Gefühl bin ich noch immer nicht gänzlich abschütteln können. Mein Kopf kann sich die Situation klar und emotionslos ansehen, doch mein Herz ist traurig. Ich war immer lange Single zwischen meinen Beziehungen. Ich habe die Zeit immer genutzt um wieder zu mir zu finden. Doch schön langsam wird es zäh. Ich habe das Gefühl auf der Stelle zu treten, dabei habe ich mich in den letzten Monaten und Jahren extrem weiter entwickelt.

Ich wünsche mir einerseits einen Menschen der Zeit mit mir verbringen will, andererseits wüsste ich nicht, wann ich Zeit hätte. Um aus meinem Tief zu kommen, habe ich begonnen mich um mich selbst zu kümmern. Ich habe begonnen Dinge zu tun, die mir gut tun. Und so habe ich mein Leben mittlerweile ganz schön ausgefüllt. Wenn ich alles unterbringen will, brauche ich mittlerweile einen richtigen Plan für meine Freizeit. Weiterlesen

Tief

Ich glaube nicht dass es Menschen gibt, die das ganze Jahr ausschließlich gut drauf sind. Jeder hat hin und wieder ein Tief. Meines ist jedes Jahr um diese Zeit. Diesmal dauerte es nur ein paar Stunden an. Ich habe mir meinen Gedanken von der Seele geschrieben und dann war es auch wieder gut. Früher dauerte dieses Tief den ganzen Winter. Ich habe in den letzten Jahren viel erreicht. Ich gehe positiver durchs Leben und habe mittlerweile gelernt das Leben auch alleine genießen zu können.

Doch gewisse Dinge kann man nicht schön reden. Man kann sie allerdings akzeptieren. Ich kann akzeptieren dass ich keine Kinder bekommen werde. Ich kann akzeptieren dass ich der ewige Single bin. Ich kann akzeptieren dass es keinen Mann gibt der mich liebt – Familienmitglieder natürlich ausgenommen. Doch um Dinge akzeptieren zu können, braucht es Zeit. Es kann mir niemand erklären, dass er schlechte Nachrichten einfach so, mit einem Schulterzucken akzeptieren kann.

Und mittlerweile nehme ich mir diese Zeit auch. Und wenn ich dann mal durchhänge dann ist das halt so. Und nein, die Umarmung eines Verwandten oder Freundes kann nicht alles heilen. Als ich von der gestorbenen Hoffnung schrieb, niemals Mutter zu werden, wurde ich gefragt ob es in meinem Leben keine Familie oder Freunde gibt. Doch natürlich gibt es die. Doch wie sollen die diese Lücke füllen? Weiterlesen

Genuss

Nachdem ich gerade ein Tief hinter mir habe, konzentriere ich mich jetzt wieder voll und ganz darauf mein Leben zu genießen. Es war zwar nicht leicht, aber ich habe es geschafft nicht in alten Verhaltensweisen zu verfallen und habe es so ziemlich schnell wieder geschafft, dass es mir besser geht.

Ich habe zwar immer wieder gemerkt, dass meine Gedanken sich in Richtung Selbstmitleid bewegt haben, doch ich hab sie immer wieder gestoppt. Und ich habe gemerkt, wenn ich keine Zeit zum Grübeln hab, ist es leichter. Und so bin ich zurzeit wieder sehr umtriebig. Gestern war ich bei einem Panflötenkonzert und morgen hab ich mal wieder einen Masseurtermin. Weiterlesen

Wut

Irgendwann kam die Wut. Es war Montag und ich war sowieso schon mies drauf. Und dann hat noch jemand eine 180 Grad Drehung gemacht. Und ich stand da und dachte mir nur – Es reicht. Es gibt diesen Punkt da werd ich sauer. Da will ich dann nix mehr sehen und hören. Lauter kleine Stiche, bis einer zuviel ist. Und als ich schon beschlossen hatte, dass es reicht, kam dann noch was. Ich fuhr nach Hause und fing zu heulen an. Das tu ich immer wenn ich verzweifelt bin, aber auch wenn ich wütend bin. Und so heulte ich weiter, obwohl die Verzweiflung bereits in Wut überging.

Als ich so richtig stocksauer war, versiegten die Tränen. Ich war verzweifelt wegen Menschen die mich gar nicht zu schätzen wissen. Die jahrelang nur genommen haben und sich jetzt von mir abwendeten. Eigentlich sollte ich froh sein dass ich nun meine ganze Kraft wieder für mich habe. Doch ich war nicht froh. Ich war sauer. Ich hatte jahrelang Kraft in Menschen investiert die ich mochte. Doch sie drehten sich einfach um und gingen weg. Alles was ich investiert hatte war umsonst gewesen. Weiterlesen

Guten Rutsch!

Und wieder ein Jahr vorüber – und was für eines!

Vom tiefsten Tief zu höchstem Glück. Nun ja, falls das mit dem höchsten Glück nicht stimmt, bin ich auch nicht böse. Aber mal im Ernst. Voriges Jahr zu Sylvester. Wir saßen zu viert, mit verheulten Augen bei einem Freund rum. Nun, besser als alleine, aber definitiv am unteren Rand eines schönes Abends. Wir haben uns gegenseitig geholfen an diesem Abend und das war gut so. Doch uns ging es einfach allen nicht gut. Alle 4 hatten wir Kummer und wussten nicht was das Leben noch so für uns bereit halten würde, doch einer Sache waren wir uns sicher – es kann nur besser werden!

Und was mich betrifft, so stimmte das auch. Im Juni waren wir, dieselben 4 Personen, gemeinsam in Urlaub. Da ging es schon ein wenig besser – aber noch immer weit entfernt von gut. Wir waren noch immer füreinander da und sind es noch heute. Mal brauchen wir uns mehr, mal weniger. Doch wenn ich etwas aus diesem Jahr mitnehme, dann dass ich Freunde habe, die auch dann für mich da sind, wenn es mir richtig mies geht. Und was will man mehr? Weiterlesen