Bosch

In meinem Krankenstand habe ich ein wenig ferngesehen. Eine neue Serie. Bosch. Ich glaube mein Vater hat sie mir empfohlen.

In der Serie geht es um Detektiv Bosch. Ein Polizist der alten Schule, der manchmal ein wenig die Regeln beugt, wenn es der Sache dient. Nämlich die bösen Jungs zu schnappen. Dabei macht er sich nicht nur Freunde. Zusätzlich zu den zu klärenden Verbrechen gibt es auch noch seine private Geschichte. Zum einen der gewaltsame Tod seiner Mutter und zum anderen sein Verhältnis zu seiner Ex-Frau und seiner Tochter. Und als kleiner Drüberstreuer gibt es noch ein paar Machtspielchen innerhalb des Departments und der Stadt. Weiterlesen

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Spitz an der Donau 25 04 15

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet machten wir uns zu unserer Ganztageswanderung auf. Dazu muss man sagen, dass unser Guide ein eher gemütliches Tempo eingeschlagen hat, was sie aufgrund unserer Kondition sogar ein wenig steigern musste. Wir waren eine recht aktive, schnelle Truppe, obwohl der Heurigenbesuch am Vorabend bei einigen erst um halb 2 Uhr morgens geendet hatte – ich war da nicht so lange dabei!

Von Spitz gings über den Setzberg auf dem Welt-Erbe-Steig nach Mühldorf und von dort weiter über die Burg Oberranna wieder retour nach Spitz. Eigentlich hätten wir von Mühldorf mit dem Taxi retour fahren sollen, doch wir zogen es vor auch die letzten 6 km zu Fuß zurückzulegen. Und so stärkten wir uns in Unterranna beim zweiten Heurigen des Wochenendes und machten uns nach einer köstlichen Mehlspeise wieder auf den Rückweg. Weiterlesen

Mein Weg

Wolfgang hat mir bei unserer Diskussion ja einiges vorgeworfen, worüber ich auch nachgedacht habe. Das tue ich eigentlich immer, auch wenn ich es nicht immer kommuniziere. Ich habe noch immer über Input von Außen nachgedacht. Manchmal hat mich so ein Input auch zum Umdenken bewegt, aber halt nicht immer. Ich weiß ziemlich genau wer ich bin. Ich kenne meine Stärken, aber auch meine Schwächen. Da ich Schwäche nicht mag, habe ich in den letzten Jahren einen Weg gesucht und auch gefunden, wie ich mit meinen Schwächen leben kann. Ich trickse mich dabei selbst aus und bin mir dessen auch voll bewusst.

Ich habe ein Problem mit Druck von Außen. Mich können andere Menschen extrem stressen indem sie mir materiellen Druck machen. Geld haben oder nicht, ist ein großes Thema. Zumindest so lange, bis mir klar wurde, dass ich viel zu sehr auf die Meinung anderer gehört habe. Ängste von anderen haben mich oftmals emotional überrollt und ich habe mich dann wegen Probleme anderer selbst fertig gemacht. Ich weiß dass alles und habe mir mein Leben entsprechend eingerichtet. Ich lasse mich nicht mehr von anderen Menschen fertig machen, doch das geht nur, wenn ich mich abgrenze. Ich habe meine Grenzen kennen gelernt und gelernt, wie ich einfordere dass sie eingehalten werden. Seitdem geht es mir emotional bedeutend besser. Ich bin nicht mehr ein Spielball der Gefühle, Emotionen und Ängsten anderer. Und das gut so. Und dann kommt da Wolfgang daher und wirft mir vor, auf dem falschen Weg zu sein, denn so wie ich das mache, ist es falsch. Das Leben gehört anders gelebt. Nur wer spontan ist, ist glücklich. Nur wer keine Grenzen hat, ist frei.

Und ich versuche ihm zu sagen, dass das für ihn stimmen mag, doch ich da anders ticke. Doch das wollte er nicht einsehen. Er wollte mir sein Weltbild überstülpen. Doch die Zeiten wo das bei mir funktioniert hätte, sind vorbei. Vor ein paar Jahren wäre er allerdings erfolgreich gewesen. Da hätte ich mich ganz nach ihm gerichtet. Hätte meinen Instinkt unterdrückt und hätte ein Leben gelebt, dass nicht meines ist – auch das habe ich schon hinter mir! Doch heute weiß ich genau, wo meine Wünsche enden und die meiner Mitmenschen beginnen. Und ich bin da auch mittlerweile unbeugsam, was aber auch etwas mit meiner Erfahrung zu tun hat. Früher habe ich immer nachgegeben, auch wenn meine Intuition laut und deutlich „Nein“ geschrien hat. Doch ich wollte ja nicht egoistisch sein. Wollte nicht meinen Willen durchsetzen. Wollte von anderen geliebt werden. Doch genau diejenigen die mir immer ihren Willen aufzwangen, waren diejenigen die mich früher oder später – nachdem sie mich nicht mehr brauchten – sowieso fallen ließen. Weiterlesen

Sportliches Selbstbewusstsein

Ich finde meine Kondition toll. Ich fühle mich dadurch bei sportlichen Gruppenaktivitäten gleich viel besser.

Als Kind war ich ja total unsportlich. Da meine Großeltern Angst hatten, dass mir etwas passiert, durfte ich nie mit anderen Kindern spielen. Ich durfte nicht mit anderen Kindern rumtollen, auf keinen Baum klettern, nicht mit anderen Kindern Rad fahren, noch nicht mal alleine schwimmen. Ich war immer unter Aufsicht ihrer Argusaugen und jedes Kind, das mich körperlich hätte fordern können, war unerwünscht. Der einzige Ort wo ich fallweise rumtoben durfte, war im Garten von der Schwester von meiner Großmutter. Dort durfte ich mit meinem Großcousin und meiner Großcousine herumlaufen, da wir nicht rauskonnten und somit nicht verletzt werden konnten.

Natürlich war das nicht genug um meinem Körper eine Grundkondition zukommen zu lassen und so war der Sportunterricht in der Schule für mich jedes Mal eine echte Herausforderung. Ich hasste es regelrecht. Mir ging jedes Mal die Luft aus, ich hatte einen knallroten Kopf und schaffte die Übungen trotzdem nicht. Ich versagte nicht nur regelmäßig, ich sah dabei auch noch schrecklich aus – eine doppelte Schmach. Und meine Schulkollegen nutzten mein Versagen dafür, mich auch noch damit aufzuziehen – Kinder halt! Das ging so weit, dass ich regelmäßig Bauchweh vor Turnen bekam….

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Mithalten

Bei unserem Betriebsausflug durfte ich mal wieder erstaunliches beobachten. Ein paar von uns sind ja zu Fuß zur Windmühle gegangen. Die Gruppe mit der ich unterwegs war, bestand aus 4 Personen. 2 sportlichen Jungs, Barbara und ich. Wie ich bereits erzählt hatte war es nur eine kleine Strecke. Wir waren in 10 Minuten da. Doch es ging die ganze Zeit bergauf.

Auch wenn ich mittlerweile einiges an Kondition vorweisen kann, so ist bergauf gehen, trotzdem nur langsam möglich. Ich habe mein eigenes Tempo. Langsam, gemächlich, aber stetig. So komme ich auf jeden Berg. Dauert halt ein wenig länger. Die 2 Jungs die mit waren, haben noch einiges mehr an Kondition. Sie liefen den Hügel richtiggehend hinauf. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl mithalten zu müssen. Sie stachelten sich zwar immer gegenseitig zu einem noch schnelleren Schritt an, doch sie warteten dann auch immer auf uns. Weiterlesen

Faulsack

Da hab ich Urlaub und das Wetter ist mies – welch eine Überraschung! Aber vielleicht ist es besser so. Wenn ich so weiter gemacht hätte wie ich begonnen habe – jeden Tag einen Ausflug – wär ich nach 2 Wochen sowieso eingegangen. Ich hätte dieses Tempo sowieso nicht durchhalten können. Und so habe ich eine Zwangspause.

Ich nutze sie und kümmere mich um meinen Haushalt. Der freut sich. Ich lümmel also wieder mal rum. Vorm Fernseher und vorm Computer. Und trotzdem mache ich mehr, als in den letzten Jahren. Rumgelümmelt wird nämlich erst, nachdem das tägliche 2stündige Training erledigt ist. Mir ist das mittlerweile schon so ins Blut über gegangen, dass ich darauf immer mal wieder vergesse. Vor allem wenn ich ein schlechtes Gewissen bekomme, weil ich faul herumliege, muss ich mir vor Augen führen, dass ich morgens 2 Stunden trainiert habe!

Ausserdem schreibe ich und lese viel. Und ich schlafe jede Nacht 8 bis 9 Stunden. Das alles ist auch ein Zeichen, dass ich es mal wieder brauche, einfach nichts zu tun. Ich habe es schon vor meinem Urlaub gespürt. Ich war ziemlich fertig, emotional ausgepowert und angenervt. Und wenn ich mehrere Tage 9 Stunden am Stück schlafe, ist das ein Zeichen dass auch mein Körper mal wieder die Auszeit brauchte. So gesehen stört mich auch das schlechte Wetter nicht weiter. Es ist eine Zwangspause, die ich halt voll auskoste.

Und wenn mal kurz doch die Sonne durchkommt, schnapp ich mir was zu lesen und setz mich in den Park.

Sonne

© Libellchen, 2013