Ups….

Ich muss gestehen, ich habe mich echt geärgert als mir mein Kollege vor die Nase gesetzt worden ist. Allerdings hat er sich der Führungsaufgabe ganz dezent mit einer Knie-OP, plus verlängertem Krankenstand, gekonnt entzogen. Und da er nicht da war, habe ich alle Aufträge geerbt.

Eines habe ich durch die neue Konstellation auf jeden Fall gelernt. Bevor ich dauerhaft für so einen Idioten arbeite, übernehme ich lieber wieder selber ein Team….

In den letzten Wochen hat mich auch Mrs. Wichtig wieder ein wenig mehr genervt. Sie hat mich in regelmäßigen Abständen darauf aufmerksam gemacht, dass bei den ganzen Unterlagen, die wir bisher bekommen hatten, nirgendwo die dienstzugteilten Personen erwähnt werden. Und zwar immer mit dem Hinweis „Ich will dich ja nicht nervös machen, aber von euch ist da nirgendwo die Rede!“ Und das mehrmals die Woche! Ich habe ihr dann immer nur erwidert „Ich bin eh nich nervös!“ Weiterlesen

Ins Team einfügen

Meine alte Dienststelle hat sehr viel mit mir und meinem Selbstwertgefühl gemacht. Mitarbeiter die sich verweigert haben, Kollegen die einen in den Rücken gefallen sind, Personalvertretung die einen ständig gemaßregelt hat und ein Personalchef der jahrelang meine soziale Kompetenz in Frage gestellt hat.

Jetzt bin ich leider kein Mensch an dem solche Dinge spurlos vorüber gehen. Im Gegenteil. Ich suche den Fehler immer noch als erstes bei mir. Auch wenn ich mittlerweile gelernt habe, dass es nicht immer an mir liegen muss und ich so auch schon mal weitersuche. Aber irgendwas bleibt immer hängen. Ganz tief drinnen in meinem Herzen nämlich. Der Zweifel nicht genug zu sein. Den ich schon habe seit ich denken kann. Die Wurzel dafür liegt natürlich in meiner Kindheit, doch die Menschen die mir im Laufe des Lebens begegnet sind, haben diesen Zweifel auch immer irgendwie genährt. Also nicht alle Menschen, aber leider zu viele. Weiterlesen

Der ahnungslose Chef

Ich weiß jetzt, wie gesegnet ich bisher war in meinem Leben! Alle meine Chefs waren fachlich kompetent und menschlich voll in Ordnung. Ich hatte vor allen Respekt, aber keine Angst. Ich traute mich mit allen offen reden und arbeitete gerne für sie.

Seit kurzem bin ich Teil eines neuen Teams. Mein Kollege und ich. Und er ist der Chef. Blöderweise findet er nicht in seine Rolle! Er will nicht Chef sein und sieht uns als gleichgestellt an, obwohl unser Abteilungsleiter klar etwas Anderes festgelegt hat. Er sieht zwar mittlerweile ein, dass unser Abteilungsleiter es so festgelegt hat – anfangs wollte er mir erklären ich verstehe es falsch – er will aber trotzdem nicht die Aufgaben eines Chefs wahrnehmen. Weiterlesen

Energieschub

Am Samstag war mein zweiter ehrenamtlicher Einsatz. Ich war nicht mehr ganz so nervös wie beim ersten Mal, aber Routine ist das ganze auch noch nicht. Das Team war diesmal ein wenig anders als beim letzten Mal und ich hatte eine neue Aufgabe. Beim letzten Mal war ich bei der Registrierung, diesmal bei der Ausgabe. Die Ausgabe ist auf jeden Fall die dankbarere Aufgabe!

Aber fangen wir mal mit dem aufraffen an. Ich war schon die ganze Woche ur müde. Ging fast immer vor 22 Uhr schlafen, weil ich kaum die Augen offen halten konnte. Eine Krankheit lag nicht ganz ausserhalb der Möglichkeiten. Auch am Freitag lag ich bereits vor 22 Uhr im Bett und schlief acht Stunden durch. Doch auch eine andere Möglichkeit gab es für meine Schlappheit. Ich hatte die Pille umgestellt und sollte jetzt eigentlich keine Periode mehr haben. Dass ist aber meinem Körper egal… Am Freitag hatte ich den ganzen Tag Bauchkrämpfe und auch Blutungen, obwohl ich die nicht mehr haben sollte. Nach der Umstellung lag das allerdings im Bereich des möglichen. Der Blutverlust könnte natürlich auch Schuld an meiner Schlappheit sein! Was ich an dieser Stelle positiv erwähnen sollte, seit der Umstellung der Pille hatte ich keine Migräne mehr! Juhu!!!! Weiterlesen

Tolles Team

Am Samstag war es endlich so weit. Mein erster ehrenamtlicher Einsatz! Nichts genaues wussten wir nicht im Vorfeld, deshalb trafen wir uns am Freitag. Da begutachteten wir mal die Räumlichkeiten, fanden den Schlüsselkasten für den Haupteingang, erfuhren den Code, bekamen einen Schlüssel zur Wohnung und tauschten uns mal ein wenig aus. Und ganz wichtig, wir erfuhren wann wir uns am Samstag treffen wollten.

Am Samstag war ich dann schon ein wenig nervös. Ich zog das erste Mal in meinem Leben eine Uniform an und machte mich auf den Weg. Als ich ankam war es schon ein wenig chaotisch. Wir hatten Unmengen von Waren und mussten sie schon aufbereiten. Und obwohl wir alle neu in dem Geschäft waren und keine Ahnung hatten, ging es wunderbar Hand in Hand. Wir arbeiteten ohne viele Worte super miteinander. Jede half jeder und die Arbeit ging wie von selbst von der Hand. Und da wir auch so flott waren, hatten wir dann auch noch Zeit für eine Kaffeejause. Wir tauschten uns aus, lernten uns ein wenig besser kennen, tauschten Telefonnummern aus und erstellten eine WhatsApp Gruppe. Weiterlesen

Jahresausblick

Was kommt 2019 auf mich wohl alles so zu….?

Zum einen mein erster Kuraufenthalt. März/April geht es nach Bad Gastein auf Kur. Darauf freue ich mich schon, auch wenn ich noch sehr unsicher bin. Wie wird das wohl werden? Was brauche ich dort für Klamotten? Wird es mir drei Wochen gefallen? Auf welche Menschen treffe ich dort wohl? Mein Ziel ist dass ich mir vorher und nachher auch noch frei nehme, dass heißt, dass ich vier Wochen nicht ins Büro muss. Das alleine ist schon mal toll!

Mitte Februar startet dann vermutlich meine ehrenamtliche Tätigkeit. Auch darauf freue ich mich schon. Doch auch hier liegt noch vieles im Dunkeln…. Doch ich denke hier wird jetzt im Jänner ein wenig mehr Licht reinkommen. Es bleibt auf jeden Fall erstmal spannend. Weiterlesen

Die Last der Umsicht

Das wahrscheinlich schönste an meiner „neuen“ beruflichen Situation ist, dass ich meine Umsicht nur mehr für mich selbst einsetzen muss! Als ich ein Team leitete, habe ich die Umsicht für den ganzen Bereich eingesetzt.

Wenn man so tickt wie ich, dann sieht man Unheil weit früher kommen als andere Menschen. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, ist nur meine ganz persönliche Erfahrung. Immer wieder wundere ich mich, wenn sich Menschen über etwas wundern…. Mir war das immer schon im Vorfeld klar dass es so kommen könnte. Ich habe immer alle möglichen und unmöglichen Möglichkeiten im Kopf. Die Menschen können mich zwar trotzdem überraschen – für allem wenn sie unlogisch aus der Angst heraus agieren – aber mit jeder Erfahrung die ich mache, wird auch das immer weniger. Je älter ich werde, desto mehr hat sich gefestigt „Es gibt nichts, was es nicht gibt!“ Weiterlesen