Vorgaben beugen

Wenn ich etwas nicht mag, dann wenn sich Menschen nicht an die jeweiligen Regeln/Vorgaben halten. Das betrifft das Team im Büro, Mitglieder von Vereinen oder auch einfach Mitglieder derselben Gesellschaft.

Das Thema verfolgt mich bereits seit ein paar Wochen. Im Büro wird ja der Teamgedanke von Mrs. Wichtig hoch gehalten. Aber nur so lange sie keinen Hunger hat. Wir hatten vor kurzem eine Besprechung im Büro, die länger dauerte als erwartet. Es ging bis rein in die Mittagszeit. Als die Besprechung dann endlich zu Ende war, haben mein Kollege, unser Chef und ich selbstverständlich das dreckige Geschirr zusammengeräumt. Da kam Mrs. Wichtig auf mich zu und meinte, ich solle doch mitkommen zum Mittagessen. Wir könnten ja einfach zusperren und das Geschirr später wegräumen. Ich schickte sie alleine essen und war mit den Jungs in zehn Minuten mit allem fertig. Da wurde mir mal wieder klar dass die Vorgabe „Wir arbeiten im Team“ nur so lange gilt, solange sie keinen Hunger hat…. Weiterlesen

Ins Tun kommen

Teil zwei meiner Ausbildung Projektmanagement hat stattgefunden und es waren zwei kurzweilige, informative, spannende Tage!

Ich bin ja ungewollt im Team mit zwei Kollegen von meiner alten Dienststelle gelandet. Mit beiden habe ich schon im Projekt bei der alten Dienststelle zusammen gearbeitet und ich habe die Nähe nicht gerade gesucht. Doch bei aller Kompliziertheit und Eigenheiten, sprechen wir halt doch eine gemeinsame Sprache. 13 Jahre bei der selben Dienststelle prägen halt schon sehr… Wo ich bei der neuen Dienststelle teilweise immer noch die Orientierung suche, kann ich mit Menschen von meiner alten Dienststelle ohne nachdenken „blind“ kommunizieren. Wir verstehen uns einfach. Oder ist es, weil es mir egal ist? Mache ich mir bei der neuen Dienststelle vielleicht einfach auch zu viele Gedanken? Will ich mich einfügen? Was bei der alten Dienststelle so was von egal ist und doch besser funktioniert? Liegt es vielleicht einfach an mir? Bin ich vielleicht schon wieder zu harmoniesüchtig….? Weiterlesen

Entschleunigung

Mein neuer Job und vor allem mein neuer Chef entschleunigen mich total. Wobei mich mein alter Chef auch nicht gestresst hat, dort waren es eher die Mitarbeiter!

In meinem neuen Job habe ich keine Mitarbeiter und ich bin nur dafür verantwortlich dafür was ich tue. Ich bekomme aber auch nur Aufträge für eine Person. Im alten Job bekam ich Aufträge für einen Bereich – hatte ja auch sieben Mitarbeiter – doch sehr viel der Arbeit blieb an mir hängen. Was natürlich einen gewissen Dauerstress verursacht hat. Ich lief eigentlich immer auf vollen Touren. Kaum im Büro gings auch schon los.

Im neuen Job ist das anders. Nicht dass mir fad wäre, ich bin mittlerweile schon ganz gut ausgelastet, aber ich laufe dabei nicht unter Stress. Ich mache und tue den ganzen Tag, aber es fühlt sich für mich trotzdem total chillig an. Wahrscheinlich auch deshalb weil ich nur meine eigene Arbeit verantworten muss und ich ja weiß dass ich gut bin! Weiterlesen

Erfüllung im Job

Braucht man einen Job der einen erfüllt? Muss jeder sein Hobby zum Beruf machen? Sollte ich nach höherem streben? Mir eine neue Herausforderung suchen?

In meinem neuen Job, ist mein Leben offensichtlich zu leicht für mich. Im alten hatte ich keine Zeit und Nerven darüber nachzudenken… Da wurde einfach nur gearbeitet….

Ich bin ja recht universell einsetzbar. Finanzwesen, Assistenz der Geschäftsleitung, Leitungsfunktion,… Ich mache einfach alles. Am liebsten sind mir stupide Arbeiten und zwar viele davon. Mein liebster Job war mein erster Job. Den ganzen Tag Belege kontrollieren und Excel-Listen befüllen. Die Genugtuung bekam ich über die Menge die ich tagtäglich abgearbeitet habe. Das ist meine Wohlfühlzone… Die habe ich aber schon seit Jahren verlassen… Immer wieder bekam ich auch Assistenz/Sekretariats-Jobs weil ich einfach super organisiert bin und ein gutes Zeitmanagement habe. Weiterlesen

Viel zu gut….?

In den letzten Wochen gab es einiges an Denkarbeit im Büro zu tun. Meine Kernkompetenz sozusagen. Wo ich bei zwischenmenschlichem oftmals scheitere, bin ich beim Dinge durchdenken oftmals vorne dabei!

Zwei Dinge liefen parallel. Wir haben einen Auftrag bekommen, den wir als Team abarbeiten sollten. Ich bekam die Teamleitung von dem kreativen Team sage ich mal. Mein Kollege bekam die Grundlagenforschung und aufgrund seiner Ergebnisse sollte ich Ideen für die Zukunft entwickeln. Und zwar, für mich ganz ungewohnt, nicht sofort und alleine, sondern binnen einer Woche im Team! Weiterlesen

Freut euch nur!

Bei manchen ist die Freude offensichtlich groß dass ich gehe. Die zickige Tussi, wo es erst vor kurzem ein Gespräch gegeben hat, hat bereits ihr Gift verspritzt. Sie ist der Meinung dass sicherlich sehr viele froh sein werden, wenn ich gehe. Da hat sie sicher recht. Doch es gibt auch genug die mich vermissen werden. „Wer macht denn dann die Arbeit?“ „Du schupfst doch den ganzen Laden!“ „Auf dein Wort war immer Verlass!“ „Die Zusammenarbeit mit dir war immer total angenehm!“ „Ich bin total schockiert!“ „Wieso bloß?“ Nur ein kleiner Auszug was mir in letzter Zeit ins Gesicht gesagt worden ist. Leute wie die zickige Tussi bleiben sich treu und reden hinter meinem Rücken. Und einer der Gründe warum ich gehe sind genau diese hinterhältigen Leute bei uns. Die kann man nämlich nicht nachhaltig meiden. Selbst wenn ich jahrelang nicht mit ihnen rede, ein Wort von mir und schon wird wieder getuschelt.

Natürlich sind diese Menschen nicht der Hauptgrund, aber sie machen mir das weggehen leichter! Und auch die eigenen Mitarbeiter haben nicht das Potenzial mich traurig zu machen aufgrund der Trennung. Im Gegenteil! Ich bin auch froh wenn ich die nicht mehr sehen muss! Es gab in meinem eigenen Team eigentlich niemand mit dem ich menschlich auf einer Linie war. Ich konnte mit der einen oder dem anderen besser zusammen arbeiten, aber privat sehe ich da gar keinen Anknüpfungspunkte. Ich werde also sehr vieles nicht vermissen. Bleibt die Frage ob ich etwas vermissen werde! Einzelne Menschen vielleicht. Doch mit denen kann ich ja Kontakt halten. Und mehr als eine Handvoll sind es sowieso nicht! Weiterlesen

Schnellzug erwischt

Um bei der gestrigen Metapher anzuknüpfen, bleiben wir bei Weichen und bei Zügen.

Als erstes möchte ich mal zusammenfassen wie bei uns eine Arbeitsplatzbewerbung erfahrungsgemäß von statten geht. Es wird ein Arbeitsplatz ausgeschrieben, man bewirbt sich, geht zu einem Hearing, wird getest und interviewt und in meinem Fall, persönlich angegriffen. Zweimal erlebt, zweimal dasselbe!

Seit dieser Woche weiß ich, das ist nur bei uns so!!!! Am Montag war ich ja bei dem Gespräch. Am Dienstag rief mich eine Freundin an. Da ich nicht abheben konnte, schickte sie eine SMS nach, dass ich sie bitte dringend zurückrufen solle! Ich hatte ehrlich keine Ahnung was los ist, suchte mir ein ruhiges Plätzchen und rief zurück. Und dann kam es. Sie wusste von meinem Gespräch am Montag. Ihr Chef hatte mit ihr gesprochen dass er gehört habe, dass bei meiner Dienststelle jemand aus dem Budgetbereich weg wolle. Sie habe ihm dann erklärt dass es sich dabei um mich handle und hat ihm meinen Lebenslauf in die Hand gedrückt, den sie von mir zuvor schon für alle Fälle bekommen hatte. Wobei ich nicht wusste, wie die beiden Abteilungen zusammen hingen. Jetzt weiß ich es. Sie haben denselben Chef. Denjenigen der mich laut der Schwester meines Kollegen kontaktieren würde. Weiterlesen