Geschützt: Ein guter Montag!

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Teddy – Kapitel 10

Fortsetzung zu Kapitel 9

Teddy lag ganz entspannt in ihrer Hängematte und ließ sich die letzten Monate noch mal durch den Kopf gehen. Sie dachte über ihr Leben nach und stellte fest, sie war glücklich wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Gut sie hatte hier in Sindames ja auch alles was man brauchte! Ihre Freunde, ein schönes Haus, einen See vor der Terrasse und einen Berg an dem sie sich austoben konnte. Gerade in den letzten Wochen war sie immer mal wieder auf den Domitak gestiegen. Sie genoss die Ruhe und die Natur und sie hatte sich auch schon einen Lieblingsplatz am Berg gefunden. Ein kleiner Vorsprung von dem aus sie direkt auf Sindames runter schauen konnte.

Sie sah zwar von diesem Platz aus nicht ihre Freunde, aber sie konnte die Freunde und ihr Glück trotzdem spüren. Sindames strahlte so viel positive Engergy aus, doch es gab Tage da genoss sie das alles lieber von hier oben. An manchen Tagen zog sie die Einsamkeit des Berges, der Gesellschaft ihrer Freunde vor. Es war nur hin und wieder wo sie diese Unruhe in sich spürte und sie konnte auch nicht benennen woher diese Unruhe kam. Die Welt hatte sich eindeutig zum Besseren verändert. Auf der Welt herrschte Frieden und die Menschen waren glücklicher als noch vor einem Jahr. Und zwar nicht einzelne, sondern alle. Auch sie selbst. Früher hatte sie viel gegrübelt und war oft unzufrieden, doch jetzt ging es ihr gut. Sie war glücklich, wenn auch nicht wunschlos. Weiterlesen

Sri Lanka 2012 – Tag 15

30. 1. 2012

Heute verbrachten wir den Tag am Badestrand von Hikkaduwa. Nach dem Frühstück machten wir uns also auf zu einem kleinen Spaziergang. Wir waren schon ein paar Tage zuvor hier gewesen, allerdings nur auf einen kurzen Besuch. Heute hatten wir vor, den ganzen Tag zu bleiben, was wir dann auch taten. Wir fanden gleich mal eine Doppelliege, in der wir es uns gemütlich einrichteten, und dann gings gleich mal ins Wasser.

So ein entspannender Tag am Strand ist echt anstrengend :-). Der Ozean zehrt echt an den körperlichen Reserven. Es war ein gemütlicher Tag, allerdings mit einem kurzen Schreck verbunden. Als wir gerade versuchten uns aus den Fängen des Ozeans zu befreien, meinte meine Freundin plötzlich „Schau, ur große Fische! Ach nein, das sind Riffhaie.“ Man war ich auf einem schnell an Land. Weiterlesen

Sri Lanka 2012 – Tag 12

27. 1. 2012

Die Tage werden immer weniger. Nur noch 5 Tage hier im sonnigen Paradies. Ich liege mal wieder am Strand und genieße das Spiel des Ozeans. Darüber könnte ich echt die Zeit vergessen. Es ist einfach herrlich. Momentan lese ich ein witziges Buch „Jesus liebt dich.“ Ich könnt echt die ganze Zeit lachen.

Kurz hab ich mich heute auch ein wenig in den Sand eingegraben. Dazu bin ich ein Stück weggegangen vom Hotel, hab mir einen Platz in der Sonne gesucht, hab mich einfach in den Sand eingegraben und den Moment genossen. Dabei ist mir extrem aufgefallen, wie freundlich die Menschen hier sind. Egal wer auch bei mir vorbei kam, hat zumindest gelächelt, wenn nicht sogar gegrüßt. Und zwar nicht nur die Einheimischen sondern auch andere Touristen.

Am Abend waren wir dann mal wieder fort. In unserem „Stammlokal“ und haben eine neue Urlaubsbekanntschaft verabschiedet. Echt genial war allerdings ein ganz besonders Lied das es spielte. Man stelle sich vor, man sitzt in Sri Lanka in einem Lokal und plötzlich schallt „Junge Römer“ von Falco, durch das Lokal :-).

© Libellchen, 2012

Kronleuchter

Heute Morgen hatte ich mal wieder eine Erleuchtung. Mir ging nicht einfach nur ein Licht auf, sondern ein ganzer Kronleuchter! Am Wochenende hatte ich ein Gespräch mit den Mädels, was mich nun noch 2 Tage nachhaltig beschäftigt hat. Ich habe mich unwohl und bedrängt gefühlt. Und das Gefühl lies mich einfach nicht los. Eigentlich ging es um ein banales Thema und es war auch nur eine kleine Diskussion, also nichts Aufregendes. Eigentlich. Doch bevor wir uns am Wochenende unterhalten hatten, war noch etwas anderes passiert, und ich denke in mir haben sich da ein paar Dinge einfach potenziert. So weit, so gut, doch das war noch nicht die Lösung.

Was mich als erstes beschäftigte war die Tatsache, dass ich ein gutes Gefühl hatte, als ich der Verabredung zusagte. Und wenn ich davon ausgehe – was ich ja gerade austeste – dass mein Bauch immer Recht hat, hätte es eigentlich keine Diskussion geben dürfen. Doch so einfach ist das Leben nicht immer. Ich hatte noch was zu lernen, und genau dafür brauchte ich diese Diskussion. Und auch den Stau heut morgen, denn da hatte ich dann die Erleuchtung. Und in dem Moment wo sich der Kronleuchter in meinem Kopf entzündet hatte, war plötzlich das miese Gefühl im Bauch verschwunden. Ich konnte richtiggehend spüren, wieder etwas gelernt zu haben.

Im Grunde genommen sind 3 Dinge zusammen kommen:  Weiterlesen

Urlaub

Ich habe 5 Wochen Urlaub im Jahr, so wie alle anderen auch. Doch ich habe heuer meine Urlaube und auch meine Wochenenden viel mehr genossen, als in den vergangenen Jahren. Und so wirkt es nach außen, als hätte ich mehr freie Zeit als andere. Erst letztens hat mich wieder eine Bekannte gefragt, wie viel Urlaub ich eigentlich habe, denn jedes Mal wenn sie auf Facebook reinschaut, poste ich Bilder von Seen und Bergen.

Ja, ich war heuer viel mehr in der freien Natur als in den vergangenen Jahren. Nach der Arbeit, am Wochenende und natürlich auch im Urlaub. Und auch mit meinen Mädels unternehme ich mehr als früher. Früher trafen wir uns zum Kaffee trinken und gingen anschließend fort, heute machen wir Ausflüge und verbringe schöne Tage in der Natur. Früher hatte ich die Einstellung – man muss arbeiten bis zur Pension, um dann sein Leben genießen zu können – heute meine ich, man sollte wirklich versuchen die Tage zu genießen.

Früher brauchte ich meine Urlaube echt dringend. Ich war in meinem Arbeitstrott gefangen und wenn ich dann mal eine Woche Urlaub hatte, war ich so gerädert, dass ich die ersten beiden Tage meistens erschöpft auf meiner Couch verbrachte. Ich lies mich von der Arbeit auslaugen und am Wochenende ging ich dann oftmals fort und lenkte mich ab. Ich lebte einfach dahin. Das einzige Highlight war oftmals eine Urlaubswoche im Jahr, wo ich wirklich irgendwohin fuhr. Doch den Rest des Jahres war ich in meinem Alltag gefangen. Und ich fand es auch noch gut, da ich Angst vor Veränderungen hatte. Somit war mein Alltag ein Stück Sicherheit. Weiterlesen

Sauna

Ich war 3 Tage in der Therme und hab es sehr genossen. Ich hab getan nach was mir war, und hab mich nicht stressen lassen. Wenn ich müde war, hab ich geschlafen, ohne schlechtes Gewissen, dass ich nicht fürs schlafen soviel Geld bezahlt habe. Ich habe getan wonach mir war. Es war entspannend und chillig und ich war sogar freiwillig, mehrmals, in der Sauna. Früher hatte ich ein echtes Problem damit, mich vor fremden Menschen auszuziehen. Doch mittlerweile macht es mir nichts mehr. Vorarbeit hierzu haben meine Freundinnen geleistet, auch wenn es ihnen gar nicht bewusst ist.

Ich hatte immer Freundinnen, wo ich das Gefühl hatte, mich für meine Körper schämen zu müssen. Vielleicht war es Einbildung, vielleicht aber auch nicht. Ich habe ein feines Gespür dafür, wenn ich gemustert werde, und wenn mich Freundinnen mustern, wenn ich mich im Bikini zeige, dann werde ich mich nicht ganz nackt zeigen. Doch jetzt hab ich 2 Mädels, die mir kein schlechtes Gefühl machen. Im Gegenteil. Ich habe eher das Gefühl, dass es sie absolut nicht interessiert. Und sie leben mir eine gewisse Entspanntheit mit der Nacktheit vor.

Jetzt war ich in der Sauna, aber nicht mit den beiden. Aber durch die 2 habe ich gelernt, mir darüber keine Gedanken zu machen und so habe ich es auch in der Therme gehalten. Und es war herrlich. Zum einen habe ich das „heisse Nockerl“ oder auch Murnockerl-Dampfbad, für mich entdeckt, zum anderen eine Bio-Sauna. Und ich habe alles rausgeschwitzt. Ich habe literweise Wasser verloren und auch manche grüblerischen Gedanken. Nach 3 Tagen Therme und vor allem Sauna, war ich wie leer. Keine Gedanken die mich beschäftigen. Keine Männer die mir durch den Kopf spuken. Weiterlesen