Hamma a Problem?

Der Versuchsballon ist hochgegangen und wurde genau von der Person aufgenommen, wo ich es mir gedacht habe! Ich kenne ja meine Pappenheimer!

Ich hab meinen Facebookauftritt zusammen geräumt. Zu privates habe ich gelöscht oder ausgeblendet. Titelbild und Profilbild sind neu. Und die eine Freundin meiner Mutter, die immer so gscheit ist, habe ich aus meiner Freundesliste geworfen und blockiert. Und dann habe ich mal ein Video geteilt, wo man sehen kann mit welcher Partei ich in letzter Zeit unterwegs war…. Weiterlesen

Grundhaltung

Jeder Mensch hat in sich eine gewisse Grundhaltung. Und ich meine jetzt mehr als Optimist oder Pessimist. Ich meine Ehrlichkeit, Angst, Betrug, Negativität, uvm.

Ich fange mal mit mir damit es klarer wird was ich meine. Wenn jemand zu mir etwas sagt, dann gehe ich im ersten Ansatz davon aus, dass er oder sie auch genau das so meint. Das liegt daran, dass ich umgekehrt genau das sage was ich meine! Wenn ich etwas nicht weiß, dann sage ich, dass ich das nicht weiß. Wenn ich etwas eher nicht will, sage ich, dass ich darüber noch nachdenken muss, weil ich noch nicht weiß ob ich das will. Wenn ich etwas will, sage ich, dass ich das will. Manchmal sage ich auch nichts des lieben Frieden willens. Man kann aber bei mir davon ausgehen, dass ich nicht Ja sage und Nein meine. Ein Nein fällt mir zwar schwer, aber dann kommt erstmal ein Vielleicht, bis ich mich zum Nein durchringe. Ich sage aber nicht Ja! Weiterlesen

Was ich skeptisch sehe…

Nicht alles ist klar gut oder schlecht für mich! Es gibt auch sehr viele Dinge die haben ihre Vor- und Nachteile…

Der Sozialstaat zum Beispiel:

Ich bin in einem Sozialstaat aufgewachsen und nehme das System so hin wie es ist. Mir ist bewusst, dass das System sehr komplex ist. Wenn man eine Kleinigkeit ändert, kann das große Auswirkungen haben. Ich würde mich also scheuen da einzugreifen. Ein echter Fan bin ich aber nicht uneingeschränkt. Weiterlesen

Mach ma scho!

Ich bin nicht wirklich Teamarbeit gewohnt. In meiner alten Dienststelle hatte ich Mitarbeiter. Wir arbeiteten in einem sehr hierarchischem System. Ich war Chef, gab Aufträge und die Mitarbeiter setzten sie mehr oder weniger um – je nachdem ob ihnen danach war oder nicht. Wenn sie es nicht taten musste ich die Chefin raushängen lassen und ihnen die Aufgabe nochmal nachdrücklicher geben. Das spielten wir oftmals ein dutzend Mal hin und her. Bis keine Zeit mehr war und ich es einfach selber machte. Ich hatte mir das System nicht ausgesucht. Das war ganz normal. Ober und neben mir. Alle machten das so. Fakt war, ich war verantwortlich und habe mich daran auch gewöhnt.

Letzte Woche war meine letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub. Eine sehr lange Woche! Montag ein 12 Stunden-Tag, Dienstag nach der Arbeit zur Ärztin – Wartezeit inklusive, Mittwoch nach der Arbeit zum Training und Donnerstag wurde es ganz lustig. Eine Dienstreise stand auf dem Plan. Geplant war ja eigentlich dass mein Kollege mit mir fährt. Zu zweit hätten wir uns die Arbeit teilen können, doch er war immer noch krank. Mrs. Wichtig wollte unser Chef nicht mitnehmen – ich habe nicht gefragt warum – also blieb es an mir hängen. Hätte ich es mir nicht zugetraut, hätte ich mich gewehrt, doch ich bin es gewohnt Dinge alleine zu bewerkstelligen. Also habe ich nichts gesagt. Und so fuhren wir am Donnerstag um 6 Uhr 30 vom Büro weg. Ich fuhr. Ohne Frühstück. Knapp zwei Stunden. Dort angekommen, baute ich erstmal den PC auf. Danach schrieb ich fünf Stunden mit fürs Protokoll. Als Dankeschön zahlte mir mein Chef das Mittagessen und danach brachte ich uns wieder heil nach Hause. Weiterlesen

Von der Stamm- zur Ex-Kundin

Die folgende Geschichte beschäftigte mich eigentlich die ganze Woche. Und zwar aus mehreren Gründen, zum einen die Geschichte selbst, zum anderen die „Unterstützung“ von meinem Kollegen.

Fangen wir mal mit der Geschichte an. Auch wenn sie total fantastisch klingt, sie ist nicht erfunden! Weiterlesen

Spotlight

Eigentlich wollte ich mir den Film damals schon im Kino anschauen, aber irgendwie ist er mir entgangen. Doch jetzt war es endlich so weit. Und er ist echt sehr sehenswert! Wahrscheinlich auch weil es sich leider um wahre Geschichte handelt.

2001 in Boston schreibt eine Kolumnistin des Boston Globe eine Kolumne über den sexuellen Missbrauch von mehreren Kindern durch einen Pfarrer. Und dass er angeblich von einem Kardinal gedeckt wird. Der neue jüdische Chefredakteur setzt „Spotlight“, das vierköpfige, investigative Team des Boston Globe darauf an. Die fangen an zu recherchieren und finden bald heraus, dass es dabei nicht nur um einen Pfarrer geht und das ein totales System dahintersteckt. Auch ein paar Anwälte verdienen damit gutes Geld. Auf Kosten der Opfer natürlich…. Weiterlesen

Hut ab!

Ich muss sagen ich habe die Österreicher unterschätzt. Als voriges Wochenende die Hilfskräfte die Bahnhöfe besetzt haben um den Flüchtlingen zu helfen, war ich positiv überrascht von der Hilfsbereitschaft der Österreicher. Am Westbahnhof ist die Caritas im Einsatz, am Hauptbahnhof eine zusammengewürfelte selbst organisierte Gruppe, die mittlerweile ein Verein sind. Natürlich werden auch sie von der Caritas unterstützt. Vor allem wenn es um Notquartiere geht. Doch den täglichen Bedarf lösen sie anders. Sie posten auf Facebook – wo ich sie verfolge – und auf Twitter, was sie gerade brauchen. Wasser, Bananen, Brot, Jacken, Decken, Hosen, Kosmetiker, Helfer*innen, Dolmetscher*innen, aber auch Fahrer mit Autos die Dinge nach Nickelsdorf bringen oder holen. Und sie bekommen was sie brauchen. Gerade das fasziniert mich extrem!

Wenn sie schreiben wir brauche in der nächsten Stunde 10 Helfer*innen, haben sie innerhalb von 10 Minuten 20 Kommentare dass Leute auf dem Weg sind! Und das ist ganz egal ob solche Postings um 5 Uhr morgens, um 14 Uhr oder um 1 Uhr Nachts geschrieben werden! Die Leute kommen mit selbstgekochtem oder holen Wäsche um sie zu waschen. Sie geben Essen aus, kleiden die Durchreisenden neu ein, schenken den Kindern Stofftiere, eine Umarmung oder was auch immer sie brauchen. Vorigen Sonntagabend begann ich an dem System zu zweifeln. Klar am Wochenende ist das leicht. Da haben die meisten frei, doch wie wollen die das unter der Arbeitswoche schaffen? Weiterlesen