Umstieg auf Öffis

Die erste Woche mit den Öffis ist ebenfalls erledigt. Und erstmal geht es mir recht gut damit. Zeitaufwand ist ca. eine halbe Stunde mehr täglich. Dafür brauche ich mich nicht zu konzentrieren. In Wien Auto fahren ist ja manchmal auch nicht ohne.

Der Morgen beginnt mit einem Kaffee. Den trinke ich, während ich mich anziehe. Zwischen aufstehen und aus dem Haus gehen, habe ich 40 Minuten Zeit. Früher habe ich bereits nach 30 Minuten das Haus verlassen. Wenn ich fertig war, bin ich losgefahren. Das geht jetzt nicht mehr. Ich muss warten bis der Bus fährt. Also trinke ich einen Kaffee. In meiner Handy-App schaue ich ob mein Bus rechtzeitig kommt oder Verspätung hat. Er kommt ja aus dem Burgenland und hat bis zu mir schon einen weiten Weg hinter sich. Die Angaben in der App waren bisher immer sehr zuverlässig und ich kann die Wartezeit kurz halten. Weiterlesen

Geschichtsfortbildung

Meine Nebentätigkeit beim Roten Kreuz bringt auch wieder die eine oder andere Fortbildung mit sich. Und da die meisten ehrenamtlich tätig sind, fallen die Fortbildungen auf die Wochenenden.

Und so hatte ich letztens Samstag Dienst und Sonntag Fortbildung. Noch dazu eine Pflichtveranstaltung für neue Mitglieder die nicht besonders aufregend klang. Aber ich wusste dass unser Team zahlreich vertreten war, was mich zumindest ein wenig motivierte hinzufahren. Und ich lerne schön langsam auch alle Rot Kreuz-Stellen in der näheren Umgebung kennen… Weiterlesen

Rauhnachttage

Mein Problem mit den Rauhnächten ist, dass ich mich äußerst selten an meine Träume erinnern kann. Ich gehe zwar davon aus dass ich träume, doch beim aufwachen ist normalerweise davon nichts mehr vorhanden. Noch nicht mal ein Hinweis. Doch dann wurde ich von einem Beitrag inspiriert. Dabei geht es weniger um die Nächte, sondern vielmehr darum dass man auch die Tage entsprechend gestalten kann. Also je nachdem was man im neuen Jahr erreichen will, gestaltet man die Tage zwischen Weihnachten und den heiligen drei Königen.

Erstmal war ich aber planlos. Was sollte ich denn erreichen wollen? Naja, ein wenig Sicherheit im Job wäre mal wieder toll. Allerdings habe ich da nur bedingt Einfluss darauf. So sicher wie die Zeiten derzeit sind, kann keiner sagen was man tun oder lassen sollte. Doch dazu im nächsten Beitrag mehr. Weiterlesen

Ortsspaziergänge

Das Wochenende bin ich zwar ein wenig ruhiger angegangen, aber nicht faul! Ich hatte zwar keinen Ausflug – trotz Sonnenschein – geplant, ich lag aber auch nicht faul zu Hause rum.

Ich kümmerte mich mal wieder ausgiebig um meinen Haushalt und ging dazwischen meine Runden durch den Ort. An meiner neuen Wohnung liebe ich ja unter anderem auch die Tatsache dass direkt von zu Hause aus, Bewegung machen kann. Gleich gegenüber von meiner Wohnung sind Felder zwischen denen man spazieren kann oder man geht ein kleines Stück die Hauptstrasse hoch und biegt dann auf die Felder ab. Weiterlesen

Keine Routine

Was für eine Woche! Ich weiß nicht warum es sich jetzt auch noch durch den Jänner zieht – normalerweise ist nur der Dezember so….

Diese Woche war wieder extrem schlimm. Kein Tag glich dem anderen und ich merke schön langsam, dass ich immer mehr Dinge vergesse.

Am Montag stand ich normal auf, ging arbeiten und um 16 Uhr traf ich mich mit Aretha im Fitnessstudio. Und zusammen trainieren ist doch nochmal ganz anders als alleine. Wir haben zwar unterschiedliche Geräte, aber Cardio am Anfang geht gemeinsam und dazwischen wird auch gequatscht. Genauso wie danach beim duschen und im Infrarot. Und schon dauert das Training nochmal eine Spur länger. Was nicht schlimm ist, aber halt nicht so wie gewohnt. Weiterlesen

Samstagsplan

Der Plan für den vorigen Samstag war nichts tun! Ich wollte einfach nur rumlümmeln. Letztendlich kam es mal wieder anders als geplant. Den Vormittag verbrachte ich mit putzen, danach kochte ich mir ein leckeres Mittagessen und dann beschloss ich mal wieder einen Ortsrunde zu drehen. Die Sonne stand hoch am Himmel und es ging kein Wind. Ich setzte mir trotzdem die Haube auf und ging los. Und als ich so bei strahlendem Sonnenschein zwischen den Äckern dahinschlenderte ging mir mal wieder so richtig schön das Herz auf. Frischluft, Sonne, Bewegung und schon bin ich glücklich. Weiterlesen

Nahrung für die Seele

Endlich ist sie da, die Sonne! Und ich kann gar nicht genug bekommen von ihr. Am Wochenende und auch unter der Woche, nach der Arbeit, habe ich mich mit einem Buch auf den Balkon gelegt und die Wärme auf meiner Haut genossen. Und Recht viel mehr brauche ich auch nicht um mich glücklich zu fühlen.

Am Mittwochnachmittag kam dann noch ein Kollege vorbei und hat mir meine Uhr montiert. Als Belohnung lud er mich dann zum Essen ein und um das Essen wieder abzuarbeiten, schlug er vor eine Spaziergang zu machen. Also ging ich mit ihm ein Stück des Weges nach Biedermannsdorf. Und dabei ging mir mal wieder ein wenig das Herz über. Die Abendsonne, die gelben Weizenfelder, der Geruch der Blumen am Wegesrand, das Vogelgezwitscher und das alles mit fast 30 Grad im Schatten. Nicht zu vergessen natürlich die Bewegung und ein wenig freundschaftliches Geplauder. Was will das Herz und die Seele noch mehr? Geht es noch besser? Möglicherweise. Doch wenn ich den Ist-Stand bewahren kann, bin ich schon ein sehr glücklicher Mensch!

© Libellchen, 2015