Autodoktor erfolgreich

Der Montag begann wie angkündigt in der Werkstatt. Die Woche begann somit mit einem Fragezeichen. Würden sie es reparieren können. Wenn ja, rechnen sie direkt mit der Versicherung ab? Lasse ich das Auto dort oder warte ich? Wenn nein, wie lange dauert es?

Innerhalb von fünf Minuten war übrigens fast alles klar. Mein Ansprechpartner war zuversichtlich dass sie es reparieren können, obwohl es auch immer passieren kann, dass die Windschutzscheibe dabei bricht. Er wollte wissen ob ich das Auto dort lassen kann und gab mir einen Schadensbericht zum Ausfüllen. Ich erledigte alles, lies ihm den Schlüssel dort und fuhr mit Öffis ins Büro. Weiterlesen

Kindergarten für Erwachsene

Wenn jemand einen auf beleidigte Leberwurst macht, weil er oder sie zwar sehr gut austeilen, aber nicht einstecken kann und sich dann total angegriffen fühlt und in Folge zum Chef läuft heulen, dann ist das unangenehm wenn man der Auslöser ist. Wenn man aber nichts damit zu tun hat, sondern nur im Nachgang mitbekommt, das offensichtlich etwas war, was man nicht mitbekommen hat, dann ist das leider oftmals schlimmer als im Kindergarten!

In diesem konkreten Fall war ich nur eine Nebenbaustelle. Bei dem Frontalangriff auf meinen „bösen“ Kollegen, wurde ich nur kurz erwähnt, weil ich mir eine Aufgabe nicht habe umhängen lassen. Allerdings nicht zu mir, sondern nur zu meinem Kollegen. Was bei mir zu folgender Reaktion geführt hat:

……“kurz überlegt“…..“egal“….“ihr Problem“….. Weiterlesen

Bis zur Pension…

Manchmal höre ich noch was von meiner alten Dienststelle. Mein Ex-Chef besucht mich ca. zwei Mal im Monat und hin und wieder ereilt mich ein Anruf. Letztens hat mich mein Planungskollege angerufen. Derjenige der mich abgesägt hat, beerbt mich jetzt offiziell – welch eine Überraschung – und hat ihm den Stellvertreterposten angeboten. Also konkret die Budgetaufgaben. Und er wollte wissen, was da auf ihn zukommen würde, wenn er es denn annehmen würde…

Nach drei Minuten war er überzeugt, es nicht zu wollen. Vor allem auch wegen meinen Ex-Mitarbeiterinnen. Die sind nämlich laut seiner Definition „schwierige Persönlichkeiten“. So kann man es auch sagen… Weiterlesen

Intrigantenstadel

Was so auf meiner Hauptfront läuft, wisst ihr ja bereits. Es gibt aber noch eine Nebenfront! – Weil mir sonst vielleicht fad werden würde…

Es war an einem Tag Anfang Februar. Elke war in Urlaub und Daniela brauchte pflegefrei weil ihre Tochter krank war. Daher war die Kassa unbesetzt. Margit und ich saßen im Büro, Silvia telefonierte auf ihrem Platz im Nebenbüro. Plötzlich hörte ich ein Getrappel zu unserer Durchreiche und sofort wieder das weggetrappel. Keine zwei Sekunden später stand „zickiges Tussi“ vor der Tür und erklärte mir, dass ich etwas übernehmen MÜSSE. Dazu ist zu sagen „zickige Tussi“ hat mit mir dienstlich normalerweise nichts zu tun!

Als erstes dachte ich, sie wolle jetzt mir irgendwas in die Hand drücken, weil Silvia telefonierte und sie keine Minute warten wollte. Doch dann blubberte sie irgendwas von Rechnungen. Was mich erstmal verwirrte. Also fragte ich sie, was sie genau von mir will. Sie drängte sich an mir vorbei, stürmte in mein Büro und schön langsam bekam ich mit, dass es um Rechnungen für die Kassa ging. Da sie aber halt eine dumme Nuss ist, ersparte ich mir jeden Kommentar – das werde ich hinkünftig nicht mehr tun – und übernahm die Rechnungen halt. Dabei war ich ehrlich gesagt nicht zuckersüß zu ihr. Sie zu mir aber auch nicht… Danach stürmte sie aus meinem Büro raus, über den Gang in das Nebenbüro rein und blaffte Silivia an. Die blaffte zurück – aber so leise, dass ich es nicht hörte. Sie hat es mir danach nur erzählt. Für uns war die Sache danach erledigt. Das die Frau verhaltensauffällig ist, ist nichts neues und nicht weiter wert, darüber nachzudenken oder zu reden. Weiterlesen

Potenzialanalyse

Ich kenne jetzt endlich mein Potenzial! Obwohl. Nein, nicht wirklich. Viel Neues war ja echt nicht dabei! Ich bin zielorientiert und detailbezogen. Meide Misserfolge, bin entscheidungsfreudig, mag keine mehrdeutigen Situationen, rede lieber als zu streiten, strebe nach sozialer Akzeptanz und reagiere auf Belastung emotional. Wie gesagt alles nichts Neues. Was mich dann doch überrascht hat, ich bin angeblich null mitarbeiterorientiert. Darüber haben wir dann doch ein wenig geplaudert. Wie sich rausstellte habe ich den Test gemacht als mir meine Mitarbeiter mal wieder mit diversen Blödheiten gekommen sind – weniger Arbeit, nur die minderwertige Arbeit und mehr Geld bitte. Das dürfte sich ein wenig auf das Ergebnis ausgewirkt haben…. Weiterlesen

Geschützt: Die Sache mit dem Ego

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein: