Drehbuch der Liebe – Teil 8

Auf den Weg zur Party beruhigte ich mich wieder. Meine Emotionen waren wieder im Griff. Allerdings hatte ich fast das Gefühl, dass sich etwas zwischen uns verändert hatte. Es fühlte sich an, als hätten wir eine Tür geöffnet, durch die wir allerdings nicht durchgegangen waren. Und jetzt stand sie offen und erinnerte uns durch die Zugluft daran, dass es sie gab. Doch Camilla lenkte uns schnell ab. Sie bewunderte ihre Kleiderauswahl und meinte, ich sehe heiß aus. Ein Adjektiv, welches ich im Bezug auf mich selbst, bisher nicht gekannt hatte. Vor dem Club erwarteten uns schon wieder die Paparazzi. Eigentlich hatte ich gehofft, wie schon beim letzten Mal, unbekannt bleiben zu können. Doch das Kleid machte mir da einen Strich durch die Rechnung. Als sie uns erblickten, waren plötzlich alle Kameras auf mich gerichtet. Camilla bemerkte mein Unwohlsein, hakte sich bei mir unter und schob mich in Richtung Eingang. Aksel folgte uns auf dem Fuß. Sein Blick immer auf unsere Rücken gerichtet.

Im Club angekommen, hörte das Blitzlichtgewitter auf. Dafür erwartete uns schnell blinkendes, drehendes Stroboskoplicht. Normalerweise habe ich Probleme mit solchen Lichtverhältnissen, vor allem wenn es heiß und stickig war. Doch dieser Club war schön gekühlt und es gab auch viel Platz. Auch der Bass war wohldosiert und so war auch das Licht für mich auszuhalten. Und als sich meine Augen an das flackernde Licht gewöhnt hatten, sah ich sie. Die High Society von Hollywood. Die angesagtesten Jungschauspieler und –innen. Die heißesten Menschen in den schärfsten Klamotten, die sich zum Rhythmus der Musik treiben ließen. Und mitten drin ich. Dina Schreiber aus Wien, Österreich. Ich war berauscht, noch bevor mich der erste „Serienvampir“ auf die Tanzfläche zog. Und es wurde nicht besser. Weiterlesen