Wow, Margit hat Sehnsucht…?

Es ist etwas ganz komisches passiert. Margit hat sich per SMS bei mir gemeldet… Sie hat gemeint dass sie meine neue dienstliche Telefonnummer nicht im dienstlichen Telefonbuch findet – was sie könnte wenn sie richtig nachschauen würde! – und wolle wissen wie es mir gehe….

Ach, echt jetzt? Also ich habe keine Sehnsucht. Im Gegenteil. Ich habe die Distanz zur Löschung unserer Facebook-Verbindung genutzt. Nennt mich ruhig feige, aber solange mir jemand im Büro gegenüber sitzt, lösche ich nicht die Facebook-Freundschaft. Wenn ich die Person aber nicht mehr sehe, dann ist das ganz was anderes. Okay, das ist nicht Feigheit, sondern meine Harmoniesucht. Ich stosse Menschen einfach nicht gern vor den Kopf. Weiterlesen

Sehnsucht

Eigentlich war das Herz ganz zufrieden. Sie war glücklich. Und das schon seit Monaten, ja sogar Jahren. Sie hatte es endlich geschafft! Ihr Glück hing nicht mehr von anderen Menschen ab. Sie hatte gelernt sich über kleine Dinge zu freuen. Wenn sich jemand über ein Geschenk freute, dann freute sich auch das Herz. Wenn sie am Gipfel eines Berges stand und ihren Blick schweifen lies, dann ging sie fast über vor Glück. Beim chillen am See, wenn sie gemeinsam mit der Seele das eigene Glück genoss. Sie hatte gelernt sich über jeden dieser Momente zu freuen. Ihn an- und aufzunehmen. Sie hatte ein sehr bequemes Leben mittlerweile. Doch das hieß auch, dass sie nicht mehr gefordert wurde. Es gab keine Highlights, niemand den sie vermisste wenn er nicht da war. Etwas fehlte….

Die Seele hatte aufgehört zu weinen – schon vor Jahren. Sie hatte aufgehört ihm nachzutrauern – schon vor Jahren. Sie hatte gelernt sich selbst zu schätzen und zu lieben. Sie hatte gelernt sich selbst zu mögen und jetzt genoss sie gemeinsam mit dem Herzen das Leben. Doch irgendwie war sie einsam. Keine andere Seele die sie forderte war da. Es gab keine Seele deren Nähe sie suchte. Die sie vermisste wenn sie nicht da war. Etwas fehlte…. Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 31

Kapitel 3 – Zurück in Australien

Zurück am Set erwartete mich eine angepisste Cynthia. Sie hatte die Fotos von Camilla und mir gesehen und nun war sie sauer. Hatte sie echt gedacht zwischen uns könnte sich etwas entwickeln? Offensichtlich. Ich hatte deswegen aber kein schlechtes Gewissen. Ich hatte mir nichts vorzuwerfen. Hatte sie nie ermuntert und immer auf Distanz gehalten. Und im Großen und Ganzen war ich ganz froh darüber, dass sie nun nur mehr das notwendigste mit mir sprach. So hatte ich am Set meine Ruhe und konnte mich auf die Arbeit konzentrieren.

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Drehbuch der Liebe – Teil 24

Einen arbeitsreichen Monat später stand ich vor einem kleinen Problem. Ich musste Dina dringend erreichen und ihr unbedingt erklären, dass die Gerüchte nicht stimmten. Hoffentlich glaubt sie nicht, dass ich was mit Cynthia habe. Gerade Cynthia. Verdammte Paparazzi. Da lasse ich mich nach 2 Monaten zu einem simplen Abendessen überreden und natürlich erwischen sie uns. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Cynthia da nicht nachgeholfen hatte. Hier in Australien waren die Paparazzi normalerweise nicht so anhänglich. Aber egal wie es dazu gekommen war. Jetzt sind wir in jedem Klatschblatt abgebildet, als neues Traumpaar. Und Cynthia strahlt in jede Kamera, während sie ihr verschmitztes „Kein Kommentar“ haucht. Wenn ich es nicht besser wüsste, ich würde sofort an eine Affäre denken. Wenn nun Dina auch so ein Interview auch gesehen hatte? Gerade jetzt musste das passieren. Die letzten 2 Wochen hatten wir keine Möglichkeit gehabt zu kommunizieren, da wir im Dschungel gedreht hatten, wo es kein Internet gab. Und kaum retour, kamen die Fotos. Ich muss bei Dina unbedingt klarstellen, das an dem Gerücht nichts dran ist. Ich vermisse sie so schrecklich. Es sind nur mehr 4 lange Monate. Ich hoffe ich hab es nicht versaut!
„Dina? Dina bist du das?“ Die Verbindung war ja mal wieder herrlich.
„Hallo Aksel!“ Ohoh, sie klang ein wenig unterkühlt. Weiterlesen

Ist lesen ansteckend?

Für alle die hier regelmäßig mitlesen dürfte es keine Überraschung sein, dass ich eine Leseratte bin. Ich liebe es in Geschichten einzutauchen. Vollständig mit den Darstellern eines Buches und ihrer Geschichte zu verschmelzen. So etwas verstehen allerdings nur andere Leseratten. Menschen die mit lesen nichts am Hut haben, können das nicht nachvollziehen. Zu denen gehörte auch Margit.

Zusätzlich zu meinen Ambitionen bezüglich lesen, bin ich auch noch ein Serienjunkie. Fernsehen ist nicht so meins, aber meine Serien liebe ich. Margit ist genau so. Da konnte sie mich verstehen, was das lesen anbelangt, hatte sie da so ihre Probleme. Am wenigsten konnte sie nachvollziehen, wieso man ein Buch lesen sollte, wenn man schon den/die Filme kannte. Dieses Gespräch hatten wir das erste Mal zwischen „Twilight“ 3 +4 des Filmes. Ich hatte die ersten 3 Filme gesehen und mir die Bücher gekauft und gelesen. Warum? Weil ich wissen wollte wie es weitergeht und nicht warten wollte. So weit verstand sie es ja noch, aber wieso dann auch die ersten 3 Bände lesen? Weiterlesen

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Tief

Ich glaube nicht dass es Menschen gibt, die das ganze Jahr ausschließlich gut drauf sind. Jeder hat hin und wieder ein Tief. Meines ist jedes Jahr um diese Zeit. Diesmal dauerte es nur ein paar Stunden an. Ich habe mir meinen Gedanken von der Seele geschrieben und dann war es auch wieder gut. Früher dauerte dieses Tief den ganzen Winter. Ich habe in den letzten Jahren viel erreicht. Ich gehe positiver durchs Leben und habe mittlerweile gelernt das Leben auch alleine genießen zu können.

Doch gewisse Dinge kann man nicht schön reden. Man kann sie allerdings akzeptieren. Ich kann akzeptieren dass ich keine Kinder bekommen werde. Ich kann akzeptieren dass ich der ewige Single bin. Ich kann akzeptieren dass es keinen Mann gibt der mich liebt – Familienmitglieder natürlich ausgenommen. Doch um Dinge akzeptieren zu können, braucht es Zeit. Es kann mir niemand erklären, dass er schlechte Nachrichten einfach so, mit einem Schulterzucken akzeptieren kann.

Und mittlerweile nehme ich mir diese Zeit auch. Und wenn ich dann mal durchhänge dann ist das halt so. Und nein, die Umarmung eines Verwandten oder Freundes kann nicht alles heilen. Als ich von der gestorbenen Hoffnung schrieb, niemals Mutter zu werden, wurde ich gefragt ob es in meinem Leben keine Familie oder Freunde gibt. Doch natürlich gibt es die. Doch wie sollen die diese Lücke füllen? Weiterlesen