Lange nicht gesehen…

Die Woche habe ich den einen oder anderen alten Bekannten getroffen. Manche erwartet, einer unerwartet.

Am Mittwoch bekam ich eine SMS. Ob ich Lust auf Abendessen hätte. Es war ein ehemaliger Arbeitskollege mit dem ich mich immer gut verstanden hatte. Wir hatten heuer zwar schon das eine oder andere Mal telefoniert, aber uns noch nicht gesehen heuer.

Da ich Abends sowieso nicht am See liege, sagte ich zu. Um 19 Uhr könnte er mich abholen. Was er auch tat. Das tolle an meinem See – die Nähe zu meiner Wohnung. Ich war bis 18 Uhr 30 vor Ort, dann schnell nach Hause, duschen, was anziehen und schon bin ich bereit für Abendessen. Weiterlesen

Seewoche

Der Kurzurlaub war spitze gewählt! Montag bis Freitag über 30 Grad.

Blöderweise mag es meine Schulter nicht zu schwimmen. Wie mit meinem Orthopäden ausgemacht, habe ich es ganz kurz probiert. Zweimal eine echt kleine Runde geschwommen an einem Tag, am Abend hat dann die Schulter wieder geschmerzt. Mist. Also bin ich dann nur mehr mit der Schwimmnudel ins Wasser und habe mich mit Fußantrieb fortbewegt. Damit kam ich aber nicht so weit, vor allem weil plötzlich auch noch mein rechtes Bein zu schmerzen anfing. Zuerst in der Wade, dann im Oberschenkel.

Es waren keine Krämpfe, es hätte ein Muskelkater sein können, aber nur auf einem Bein? Mich machte das ein wenig nervös, vor allem weil es beim Schwimmen schlimmer geworden ist. Einmal tat es richtig weh und ich war mir nicht sicher ob ich aus dem Wasser raus, auftreten kann. Ging aber dann problemlos. Es tat nur weh. Egal was ich tat. Weiterlesen

Zwischenurlaub

Wenn ein langes Wochenende nicht mehr reicht um die Energiereserven aufzufüllen ist es Zeit für Urlaub. Schön wenn das Wetter da auch mitspielt und die nächste Hitzewelle ankündigt.

Also habe ich am Montag als erstes Mal geschaut wieviel Urlaub ich noch habe und dann gleich mal neuen beantragt. Sieben Tage insgesamt. Von diesem Freitag bis Montag übernächste Woche. Also ein wenig mehr als eine Woche.

Und ich habe auch an den Wochenenden keinen Dienst, da bereits alle Dienste vergeben waren. Ich kann also die elf Tage durchgehend am See verbringen. Was auch der Plan ist. Weiterlesen

soziales Wochenende

Am Freitag am Abend war ich bei meinem ersten Mitarbeiterfest des roten Kreuzes. Im Vorfeld hatten wir im Team darüber gesprochen und ich wusste, dass einige von uns dort sein würden. Das wir prozentuell aber so stark vertreten sein würden, war eine Überraschung. Überhaupt waren die sozialen Dienste viel stärker vertreten als der Rettungsdienst. Mittlerweile kenne ich schon einige – auch von anderen Teams – und so hatte ich echt einen tollen Abend.

Wir haben gescherzt, gelacht, fast das Tanzbein geschwungen und wurden wieder mit extrem leckeren Essen versorgt! Die Stimmung war einfach herrlich. Umgeben von sehr sozialen Menschen die alle gut drauf waren! Vor der Fete gab es aber noch eine Rede und ein paar Auszeichnungen. Bei einer Auszeichnung fragten wir uns alle wie das ging. Ein sehr jung aussehender Mann bekam eine Auszeichnung für 14.000 Einsatzstunden! Also entweder ist der schon im Mutterleib Einsätze gefahren, hat er sonst kein Leben – wie er nicht wirkte – oder ist älter als er aussieht. Weiterlesen

Gefühls-Tsunami

Vorigen Freitag konnte ich schön beobachten wie mich eine Gefühlswelle überschwemmt hat!

Mir war klar was letztes Wochenende anstand, doch ich dachte, wir hätten das im Griff.

Vor ein paar Wochen hatte mich Aretha angesprochen, dass sie den Tag danach feiern wolle. Also den Tag nach der Katastrophe die unser beider Leben auf den Kopf stellt – in unterschiedlicher Intensität. Ich sagte natürlich zu und lies mir auch eine kleine Überraschung einfallen. Als ich sie drei Tage nach der Katastrophe im Spital besucht hatte, machten wir lustige Snapchat Fotos. Diese lies ich auf ein Poster drucken und wollte sie ihr zum Tag danach schenken. Als Erinnerung daran, was wir zusammen durchgestanden hatten. Weiterlesen

Ein guter Tag!

Mein Mittwoch war echt super!

Am frühen Morgen hatten wir schon die erste Besprechung, wo uns die Männer ihre Erkenntnisse von der Einschulung am Vortag näherbrachten. Oder besser gesagt, wo uns unser Chef die Erkenntnisse näherbrachte. Bei meinem Bürokollegen hatte man eher das Gefühl, dass er gar nicht dabei war….

Er hatte auch nichts mitgeschrieben gehabt und unseren Chef gefragt ob er seine Mitschrift zur Verfügung stellen könne, da er sich nicht mehr an viel erinnern könne! Echt jetzt? Das traut er sich auch noch sagen?

Unser Chef gab dann den Auftrag aus, sie zwei wollen die Arbeit vom Vortag rekonstruieren und in diesem Zuge solle mich mein Bürokollege auch gleich einweisen. Und ansonsten solle er ausprobieren, was geht und was nicht. Das gefiel ihm gar nicht. Er wollte klare Vorgaben wonach er suchen solle. Was unser Chef mehrfach ablehnte. Er könne noch keine Vorgaben geben, da er ja auch erst schauen muss, was in dem Tool noch alles versteckt ist. Und mein Bürokollege solle es ihm gleichtun. Er sei ja mitgewesen und habe den selben Kenntnisstand. Weiterlesen

Verantwortung

Aufgrund meiner Erfahrungen in den letzten Jahren, scheue ich es Verantwortung für ein Team zu übernehmen. Für mich selbst und mein Leben, kein Problem. Aber bitte nicht für ein Team. Und am Donnerstag habe ich mal wieder gemerkt, warum das so ist.

Ich nehme Verantwortung ernst. Wenn ich sie habe, lebe ich sie auch!

Unsere Teamleiterin bei der Tafel war jetzt eine Woche in Urlaub. Bevor sie ging, sprach sie mich an ob ich nicht ihre Stellvertretung machen will. Ich wollte nicht. Ich mag es gern mich einzubringen. Kümmere mich auch gerne um die Tagesleitung wenn ich vor Ort bin, aber die Teamleitung möchte ich einfach nicht machen.

Und am Donnerstag bestätigte sich mein Gefühl mal wieder. Eine Fahrerin am Freitag hatte sich offenbar am Fuß verletzt. So weit so schlecht. Sie fragte in unserer Whats App Gruppe nach ob jemand den Dienst übernehmen könnte. Weiterlesen