Jahresrückblick

Das vergangene Jahr war zwar ein wenig durchwachsen, aber gehört eher zu den guten Jahren.

Vor allem deshalb weil ich mich von der Männerwelt ferngehalten und mir viele Tränen erspart habe. Nur einen sehr kurzen Flirt gönnte ich mir, bis ich draufkam, dass er vergeben ist….Und tschüss!

Im Job bin ich immer noch dienstzugeteilt. D.h. ich verdiene immer noch weniger als früher, habe aber keine Führungsaufgaben mehr und komme ganz gut klar. Mein Kollege ist zwar ein Arschloch, aber wenigstens ist es nur er! Seit ich aufgehört habe für ihn in die Bresche zu springen, ist auch Mrs. Wichtig mir gegenüber streichelweich. Offenbar bin ich da zwischen einen lang anhaltenden Streit gerutscht. Weiterlesen

Blackout – Marc Elsberg

Ich hab ja Urlaub. Das bedeutet See. Das bedeutet schwimmen, lesen, Musik hören und schlafen. Vor ein paar Wochen habe ich mir daher mal neue Leselektüre zugelegt. Und Blackout war nicht nur ein preisliches Schnäppchen, sondern hat auch gehalten was die Kurzzusammenfassung versprochen hat!

Ich denke ja schon länger darüber nach, dass ich mir wirklich ein Notfallpaket zusammen stellen sollte, sollte der Strom mal ausfallen. Doch das ist ja gar nicht so einfach. Ohne Strom geht ja heutzutage wirklich nicht mehr viel…. Weiterlesen

Ruhepause

Nach sehr umtriebigen Wochenenden im Mai, wollten wir den Juni ein wenig entspannter angehen. Als erstes gönnten wir uns am Feiertag einen Seetag. Wir haben die Liegen vom Keller rübergebracht und sind gleich mal ins Wasser gesprungen! Der See hat angeblich schon 24 Grad und er fühlte sich auch gar nicht kalt an.

Aretha hatte einen Nudelsalat zubereitet und so hatten wir einen total chilligen Tag am See. Trotz Feiertag war gar nicht soooo viel los. Aber für Ende Mai war er schon ganz gut gefüllt. Weiterlesen

Weihnachtsmarkt Mariazell

Vor ein paar Wochen rief mich „meine“ Frau Doktor an. Ihr erinnert euch vielleicht an die Psychotherapeutin die ich beim Schwimmen kennen gelernt habe. Ich sage immer nur Frau Doktor zu ihr. Eine total überdrehte, gut situierte, viel reisende Singlefrau in den besten Jahren. Für sich selbst hat sie die Hoffnung auf eine erfüllte Beziehung zwar schon aufgegeben, aber mich will sie unbedingt unter die Haube bringe. Sie ist der Meinung, die Männerwelt kann gar nicht so blöd sein….

Wenn sie gerade nicht unterwegs ist oder mich zu verkuppeln versucht, plant sie den nächsten Ausflug. Letztens rief sie mich an und meinte nur „Ich will heuer mit der Mariazeller Bahn zum Mariazeller Weihnachtsmarkt fahren und zwar mit dir! Kannst du dich darum kümmern? Ich bin die nächsten zwei Wochen nicht im Land!“

Also habe ich mich gekümmert. Ich habe mir einen Tag ausgesucht und Fahrkarten für den Ötscherbären gebucht. Und so werde ich heuer zum ersten Mal auf den Mariazeller Weihnachtsmarkt kommen! Da freue ich mich schon darauf!

© Libellchen, 2016

Hätte ich das nur schon damals gewusst!

Ich war immer extrem gut in der Schule. Total brav und strebsam. Das einzige was ich nie konnte war Sport! Laufen war nicht meins, klettern war nicht meins, hüpfen ebenso wenig, werfen schon mal gar nicht und von fangen will ich gleich gar nicht anfangen! Bei den diversen Spielen war ich auch immer die letzte die in ein Team gewählt worden ist – auch nicht sehr toll fürs Selbstwertgefühl. Aber ich habe es verstanden. Ich war richtig schlecht! Das zog sich bis zur Matura. In 13 Jahren Schule habe ich keine Sportart entdecken können, die mich auch nur irgendwie hätte begeistern können. Das einzige was ich gern machte war schwimmen, aber das auch nicht unbedingt mit der Klasse, dafür war meine Figur zuerst zu unweiblich und dann zu weiblich!

Seit ein wenig mehr als einem Jahr gehe ich jetzt im physikalischen Institut trainieren. Doch unsere gemeinsame Zeit neigt sich dem Ende zu. Ich war ja schon im Fitnessstudio beim Probetraining und habe mich auch schon angemeldet. Bei dem Training erfuhr ich auch, dass einer meiner jetzigen Trainer ebenfalls „unten“ – im Keller – trainiert. Allerdings nicht welcher, da beide denselben Vornamen haben. Ich ging aber auch nicht näher darauf ein. Weiterlesen

Rust – 10 08 bis 12 08 15

Na das waren mal ein paar extrem faule Stunden! Am Montag gegen Mittag sind wir aufgebrochen. Erster Halt war gleich bei mir ums Eck, wo ich mir einen Eisbecher gönnte! Danach gings direkt ins Hotel. Dort checkten wir ein und danach gings gleich mal in den Wellnessbereich. Allerdings fühlte ich mich dort nicht besonders wohl. Der Indoor-Pool, die Wärme, der Chlorgeruch – war nicht ganz meines. Doch als ich gerade in meinem Liegestuhl lümmelte, beobachtete ich wie auf der Liegewiese 3 Liegestühle frei wurden. Also schleppte ich unsere Sachen nach draußen und machte mich im Freien breit.

Als die anderen mit schwimmen fertig waren gesellten sie sich zu mir und wir verbrachten den Rest des Tages schlafend und lesend. Abends rafften wir uns dann doch auf und holten uns etwas zu essen und ein paar Gelsenstiche. Zurück im Hotel tranken wir dann noch ein Gute-Nacht-Bier und danach fiel ich fast augenblicklich in einen tiefen Schlaf. Weiterlesen

Pool versus See

Bevor wir nach Bad Aussee gefahren sind, war ich kräftemäßig schon so fertig, dass ich es nicht mal zum See geschafft hatte. Ich war einfach zu müde. Kein gutes Zeichen, wenn ich mich nicht mal zum Baden aufraffen kann. Am Krippenstein konnte ich dann wieder richtig schön Kraft tanken. Und nach unserem Urlaub verbrachte ich dann auch jeden Tag wieder am See.

Meine Kraft und Motivation war wieder da. Zumindest zum rüber gehen. Wobei ich beim ersten Mal gefahren wurde. Aretha spielte Seetaxi, da ich noch recht humpelte mit meinem mittlerweile blau angelaufenen Knöchel. Da sie vormittags arbeiten musste, war ich am Donnerstag dann erst am Nachmittag am See. Und es war so schön, wie immer. Wir schwammen – im immer noch recht erfrischenden See – lasen, quatschten und schliefen. Weiterlesen