Negativer Filter

Am Donnerstag traf ich mich mit einem ehemaligen Kollegen. Und ich war nicht gerade erfreut darüber, da er mich zuvor über Social Media ein wenig genervt hat. Aber hin und wieder muss beim Netzwerken auch Kontakte pflegen die keine reine Freude sind! Und so machte ich mich am Donnerstag auf zu unserem Treffpunkt. Da das Wetter recht angenehm war, ging ich zu Fuß. War ja nur eine U-Bahn Station.

Da wir beide planlos waren, suchten wir uns ein Plätzchen direkt an der Donau. Dort bestellte ich mir einen Kaffee und er sich ein kleines Bier. Und dann ging es auch schon los. Er erzählte mir, was alles schief läuft in seinem Leben. Zuerst kam die Arbeit dran. Er war ja ein halbes Jahr nach mir bei der alten Dienststelle weggegangen und ist seit über einem Jahr versetzt, da seine Schwester wichtig ist und er den richtigen Namen hat. Ich hänge seit zweieinhalb Jahren in der Luft, habe vor kurzem den Job wieder gewechselt und sehe positiv in die Zukunft. Er hat was er wollte und regt sich über soooooo viele Kleinigkeiten auf! Unter anderem über etwas das ich genauso machen muss wie er und ich bis zu dem Zeitpunkt keinen Gedanken verschwendet hatte! Er hat aber offenbar irgendwann beschlossen „Ich bin doch keine Schreibkraft, die das alles abmalt“ und hat einfach eine Formulierung genommen, die halt an der Stelle – aus vertragsrechtlichen Gründen – nicht optimal war. Wofür er eine Rüge bekommen hat. Weiterlesen

Wehwehchen 40+

Also heuer hat mein Körper so richtig zugeschlagen.

Das erste Problem war meine nicht enden wollende Periode nach der Umstellung der Pille. Drei Monate habe ich fast durchgehend geblutet, bevor ich einen neuen Gynäkologen fand, der auf mein Problem auch einging. Zwei Monate dauerte es dann noch, bis mir die Hormonspirale gesetzt wurde und sich das Problem langsam einpendelte. Mittlerweile habe ich meine Periode nur mehr schwach und auch nur mehr ein paar Tage. Und das ganze schmerzfrei.

Überlappend zu dem Blutungsproblem bekam ich einen Ausschlag am Rücken, der durch die Hitze im Sommer noch verstärkt wurde. Ein Hitzeausschlag in den Kniekehlen kam dann bei der zweiten Hitzewelle auch noch dazu. Meine Hausärztin sah das gelassen und meinte „Wenn es nicht besser wird brauchen sie eine Cortisonsalbe“. Da es nicht besser wurde, holte ich mir irgendwann eine Cortisonsalbe. Die half auch wirklich, der Ausschlag am Rücken verschwand, der Ausschlag in den Kniekehlen legte richtig los. Ich fuhr wieder in die Apotheke und holte eine andere Salbe. Die half noch besser. Jetzt ist es irgendwie immer noch da, aber nicht mehr so jukend. Ich habe es mehr oder weniger im Griff, gut ist es aber nicht. Nur ein Termin bei einem Hautarzt dauert halt…. Ist aber jetzt das nächste was ich angehe. Wobei ich mir zuerst einen Hautarzt suchen muss. Der den ich zuletzt hatte, war mir unsymphatisch. Weiterlesen

Voll ausnutzen

Ich bin ein Zahlenmensch. Habe eine kaufmännische Ausbildung. Mache Dinge gerne effizient. Und wurde von zwei Sparmeistern erzogen.

Das alles kombiniert, führte dazu dass ich versuche Investitionen auch bestmöglich zu nutzen. Wobei bestmöglich bedeutet, so viel wie möglich für mein Geld zu bekommen. Doch das hat auch eine Schattenseite. Wenn man nämlich etwas nur tut, weil man ja dafür bezahlt hat….

Ich wundere mich immer über Menschen die nicht alles nutzen wofür sie bezahlen. Zum Beispiel einige meiner Nachbarn sieht man nie am See, manche nur äußerst selten. Was ich bis vor kurzem nicht verstehen konnte. Schließlich zahlen sie dafür genauso wie ich….

Als ich noch ein Kind war, hatten meine Großeltern einen Wohnwagen Standplatz an einem See. Dafür zahlten sie jährlich einen – nicht unbeträchtlichen – Betrag Miete. Natürlich wurde der Standplatz exzessiv genutzt von uns. Im Sommer waren wir fast durchgehend zwei Monate dort. Doch auch im Frühjahr und Herbst fuhren wir regelmäßig am Wochenden die eineinhalb Stunden – in eine Richtung – um nach dem rechten zu sehen, die Blumen zu gießen und den Platz zu „nutzen“. Für mich war das als Kind total schön. Als Jugendliche kippte das ganze aber. Es war nicht mehr schön, dauern am Campingplatz zu leben. Es nervte mich. Die ständige Fahrerei nervte. Ich wollte nicht hin, aber wir fuhren trotzdem. Das viele Geld sollte ja genutzt werden! Ich habe übrigens mittlerweile überhaupt nichts mehr am Hut mit Camping. Weiterlesen

Therapiepause

Eine Therapie habe ich noch, dann sind die ersten 10 Einheiten erledigt. Nach der 8. hatte ich eine Entscheidung zu treffen. Aufhören oder weitermachen?

Ich überlegte hin und her und beschloss letztendlich, nach 10 Mal ist erstmal Schluss. Mir ist es einfach zu stressig in den nächsten Wochen nach der Arbeit zur Therapie zu fahren. Im Urlaub war es jetzt angenehm, aber zusätzlich zur Arbeit fühlte sich das einfach mühsam an.

Sollte der Schmerz retour kommen, kann ich aber nochmal zum Arzt und versuchen eine zweite Überweisung zu bekommen. 20 Einheiten sind pro Jahr normalerweise kein Problem, aber am Stück ist das richtig anstrengend. Weiterlesen

Fauler Urlaub

Ich habe fast ein schlechtes Gewissen weil ich in meinem Urlaub so faul bin. Andererseits bin ich ja gar nicht soooo faul. Bin regelmäßig bei der Schultertherapie, am Wochenende auf Fortbildung, Hausarbeit, etc.

Und ich denke es ist auch mal ganz gut wieder richtig faul zu sein. Die Termine im September werden sowieso stetig mehr….Und das obwohl ich nur mehr dort zusage, was ich auch machen will.

Zwei Therapien habe ich noch für meine Schulter. – Ausser ich hole/bekomme eine Verlängerung. Muss ich mir noch überlegen ob ich eine beantrage. Weiterlesen

Planänderung

Ich sollte ja den Schmerz in meiner Schulter provozieren. Der Plan war mit schwimmen.

Am Freitag war ja der Besuch bei den Verwandten, am Samstag hatte ich dann Dienst und am Sonntag wollte ich einfach schwimmen gehen und dazwischen mein Buch weiterlesen.

Als ich am Sonntag aufwachte war es aber grau in grau. So würde das erstmal nix mit schwimmen werden. Ich überlegte mir eine Alternative, während ich meinen ersten und zweiten Kaffee schlürfte und langsam munter wurde. Was auf jeden Fall anstand war Wäsche waschen, aber das würde meine Schulter nicht fordern. Weiterlesen

Provoziere den Schmerz

Am Freitag war es „endlich“ so weit. Nach Wochen des wartens auf Termine und etlichen Begutachtungen, hatte ich am Freitag dann die erste richtige halbe Stunde.

Da ich zum gelben Schalter musste, war ich bereits um 9 Uhr vor Ort, mit all meinen Befunden. Dabei hätten die Befundbriefe gereicht… Die Fotos haben sie eh nicht gescannt. Hätte ich mir auch einiges erspart, hätte ich das gewusst. Egal. Nach dem scannen habe ich die Unterlagen ins Auto gelegt und ging mal frühstücken.

Schön langsam habe ich es echt raus, das beste aus Situationen zu machen. Ich hatte Wartezeit, also gönnte ich mir ein Croissant und einen Kaffee. Weiterlesen