No (Wo)Man, no Cry

Stellt euch vor es ist kurz vor Mitternacht am 31. Dezember. Ihr wartet auf den Jahreswechsel, im Fernsehen läuft ein Song und plötzlich habt ihr ein Aha-Erlebnis. So ging es mir mit Bob Marley. Die erste Erkenntnis kam also noch im alten Jahr, der Rest dann die Tage danach…

Als ich ein Kind war, vermittelte mir meine Großmutter immer dass ihr Leben leichter wäre, wenn sie Opi nicht dauernd bedienen müsste. Er war ein Pascha, der Herr des Hauses und sie hatte den ganzen Tag zu tun um ihn glücklich zu machen. So weit, der Stand der Beziehung wie er mir vermittelt wurde. Jahre später wurde mir klar, dass Omi sich über ihrer Märtyrerrolle definierte und ihr ganzer Lebensinhalt war unter ihrer Umwelt zu leiden. Allen voran natürlich Opi. Der war natürlich wirklich ein Egoist. Andererseits hatte sie ihn sich ausgesucht….Doch der Grundgedanke „Frauen sind ohne Männer besser dran“ war da schon gelegt. Weiterlesen

Erstens kommt es anders….

… und zweitens als man denkt!

Das Leben hat mir mal wieder meine Pläne durcheinandergewirbelt.

Jetzt gerade – wo der Beitrag online geht – läuft meine D-Zertifizierung zum Junior Projektmanager. Und irgendwie lief diesbezüglich nichts rund. Bin schon gespannt ob ich vielleicht im letzten Moment doch nicht zugelassen werde, da die Rechnung nicht rechtzeitig bezahlt worden ist…. Aber mal ausgehend davon, dass ich sie überzeugen kann, dass sie selber Schuld sind weil sie die Rechnung zuerst falsch gelegt haben – Höhe – und dann die Gutschrift und neue Rechnung in der falschen Form geschickt haben – keine e-Rechnung -, noch dazu an die falsche Person – die sie auch liegengelassen hat, weil sie nicht wusste was tun damit – gehe ich davon aus, dass ich gerade geprüft werde.

Und ich hasse Prüfungen… Ein Grund warum ich nie studiert habe, ich muss mich extrem auf jede Prüfung vorbereiten, da ich sonst solche Versagensängste schiebe, dass ich es tatsächlich versaue. Der Vorteil bei dieser Prüfung – sie ist schriftlich. Mündlich ist noch um einiges schwieriger! Weiterlesen

Am hohen Roß

Manche Menschen halten sich wirklich für etwas Besseres…. Vor allem wenn es um „niedere Dienste“ geht.

Mein Kollege – ja er schon wieder – hat diese Woche einen Auftrag erhalten. Er sollte an einem bestimmten Ort, um eine bestimmte Zeit eine bestimmte Person beim Eingang – einen Stock tiefer – abholen. Da er aber natürlich wichtig ist und nicht auf die Person warten wollte, suchte er einen Weg damit er nicht beim Eingang rumstehen müsse.

Kommen wir mal zu mir. Was würde ich tun wenn mir mein Chef den Auftrag gegeben hätte. Also ich wäre fünf Minuten vor der Zeit nach unten gegangen und hätte dort gewartet. Erstens ist es Dienstzeit. Zweitens ein dienstlicher Auftrag. Und drittens hätte ich gar nicht weiter darüber nachgedacht. Weiterlesen

Achtet unsere Erde!

In meinem Urlaub war es heiß. Sehr heiß. Fast drei Wochen hatten wir mehr als 30 Grad und das brachte mich zum Nachdenken. Wie war das früher?

Als ich noch ein Kind war, waren wir jeden Sommer auf einem Campingplatz mit einem See. Damals lag ich den ganzen Tag in der Sonne und las. Nur drei oder vier Mal im Sommer war es mir zu heiß dazu. Das waren die Tage wo es damals 30 Grad erreichte. Das ist meine persönliche Schmerzgrenze. Ab da suche ich den Schatten und für mich wird es unangenehm. Weiterlesen

Der pure Egoismus?

Ist die Suche nach einem glücklichen Leben gut für die Gesellschaft oder einfach nur Egoismus pur? Ich habe in letzter Zeit Argumente für und wider gehört und konnte sie auch nachvollziehen.

Ich kenne es wie es ist wenn man in der Dunkelheit lebt. Nicht mal die Hälfte meines Lebens fühle ich mich glücklich. Sehr lange war ich einsam, unglücklich, wurde gemobbt, ausgegrenzt und fühlte mich ungeliebt. Doch ich habe funktioniert. Habe meinen Job sorgfältig erledigt und meinen Beitrag geleistet. Dafür wurde ich entlohnt und habe das eingenommene Geld ausgegeben und damit die Wirtschaft gestärkt. Ich war ein brav funktionierendes Mitglied dieser Gesellschaft, bis ich es nicht mehr schaffte zu funktionieren. Weiterlesen

Mich lieben

Ich wurde erzogen mit dem „Wissen“ dass ich nicht so geliebt werden kann, wie ich bin. Das hat mir meine Großmutter jahrelang eingebleut. Wenn ich Anerkennung und Liebe haben will, muss ich mich anpassen. Das war jahrzehntelang sehr tief verankert in mir. Ich habe trotzdem beschlossen meinen eigenen Weg zu gehen, auch auf die Gefahr hin, keine Liebe zu finden.

Und dann geschah das „Wunder“ es kam ein Typ daher der mich „trotzdem“ liebte. Ja, genauso empfand ich es damals. Er liebte mich trotz allem. Er gab mir das Gefühl perfekt zu sein und deshalb zweifelte ich auch gar nicht daran, dass es mit uns nichts werden könnte…. Wenn man so viel Glück erfährt im Leben, dass man so geliebt wird wie man ist, dann ist das Schicksal. Dann gehört man zusammen. Wahrscheinlich war das eine sehr naive Sicht der Dinge. Weiterlesen