Schockierende Mail

Es war eigentlich ein ganz normaler Tag. Im Büro war einiges los, Silvia ärgerte sich weil sie von einem Kollegen am Telefon unfreundlich abgewimmelt worden war. Wichtige Menschen am Gang und Margit war gerade erst im Büro eingetroffen, weil sie ihre Katze zur Operation gebracht hatte. Und ich saß vor meinem PC und sortierte die Post. Da poppte die Mailbenachrichtigung auf und als ich den Betreff las, glaubte ich an einen Fehler. Das konnte doch gar nicht sein. Nicht schon wieder!

Also öffnete ich die Mail und las. Doch was mich da wirklich erwartete, damit konnte ja niemand rechnen. Du bist mein Erster. Wahrscheinlich wusstest du das nicht und es wird dir auch egal sein. Mir nicht. Ich werde es nicht vergessen. Ich gab irgendeinen Laut von mir, der Margit alarmierte. Auch Silvia kam gerade wieder beim Büro herein. Ich winkte ihr zu und lies sie selbst lesen. Plötzlich wurde alles klar. Die wichtigen Besucher und das abwimmeln am Telefon.

Dein Kollege konnte ihr nicht sagen wo du bist. Keiner kann das. Außer jene die an den Himmel glauben…. Die haben sicher eine Idee. Andererseits. Wenn ich gläubig wäre, müsste ich dich in der Hölle vermuten. Die Formulierung „freiwillig aus dem Leben geschieden“ grub sich in meine Netzhaut ein. Mein erster Selbstmörder den ich persönlich kannte. Nicht nur kannte, der mir jede Woche mehrmals über den Weg gelaufen war. Weiterlesen

Hilfe dank Bauchgefühl

Nach dem sehr aufwühlenden Dienstagvormittag gings dann am Nachmittag in die Werkstatt. Pickerlüberprüfung. Da mein Auto bald 13 Jahre auf dem Buckel hat, ist dies nicht immer eine billige Angelegenheit. Obwohl – außer Verschleißteilen habe ich bisher nichts reparieren müssen. Doch genug Verschleißteile kosten auch genug! Und Geld ist derzeit sowieso ein wenig knapp, da ich unbedingt zu einem speziellen Wochenendausflug mit will und 2 Kronen zu machen wären… Aber hilft ja nix. Pickerl muss gemacht werden und wenn eine Reparatur ansteht, dann muss auch das sein! Weiterlesen