Therapiepause

Eine Therapie habe ich noch, dann sind die ersten 10 Einheiten erledigt. Nach der 8. hatte ich eine Entscheidung zu treffen. Aufhören oder weitermachen?

Ich überlegte hin und her und beschloss letztendlich, nach 10 Mal ist erstmal Schluss. Mir ist es einfach zu stressig in den nächsten Wochen nach der Arbeit zur Therapie zu fahren. Im Urlaub war es jetzt angenehm, aber zusätzlich zur Arbeit fühlte sich das einfach mühsam an.

Sollte der Schmerz retour kommen, kann ich aber nochmal zum Arzt und versuchen eine zweite Überweisung zu bekommen. 20 Einheiten sind pro Jahr normalerweise kein Problem, aber am Stück ist das richtig anstrengend. Weiterlesen

Energielos

Gut ich bin in Urlaub da darf ich das sein. Wenn mir aber sogar der Weg zum See zu weit ist, dann heisst das schon was!

Am Sonntag war ich zu nix zu gebrauchen. Nach unserem Freitagsausflug und dem Dienst am Samstag taten mir die Füße weh. Freitag Bergschuhe und Samstag Sicherheitsschuhe. Ich konnte kaum gehen. Also begnügte ich mich mit der Couch. Ich war sogar zu müde um mir etwas im fernsehen zu suchen. Ich zappte lustlos durch die Gegend bis ich das Gerät abdrehte und mir ein Buch schnappte. Danach ging es einigermaßen, aber gehen ging trotzdem nicht. Weiterlesen

Planänderung

Ich sollte ja den Schmerz in meiner Schulter provozieren. Der Plan war mit schwimmen.

Am Freitag war ja der Besuch bei den Verwandten, am Samstag hatte ich dann Dienst und am Sonntag wollte ich einfach schwimmen gehen und dazwischen mein Buch weiterlesen.

Als ich am Sonntag aufwachte war es aber grau in grau. So würde das erstmal nix mit schwimmen werden. Ich überlegte mir eine Alternative, während ich meinen ersten und zweiten Kaffee schlürfte und langsam munter wurde. Was auf jeden Fall anstand war Wäsche waschen, aber das würde meine Schulter nicht fordern. Weiterlesen

Provoziere den Schmerz

Am Freitag war es „endlich“ so weit. Nach Wochen des wartens auf Termine und etlichen Begutachtungen, hatte ich am Freitag dann die erste richtige halbe Stunde.

Da ich zum gelben Schalter musste, war ich bereits um 9 Uhr vor Ort, mit all meinen Befunden. Dabei hätten die Befundbriefe gereicht… Die Fotos haben sie eh nicht gescannt. Hätte ich mir auch einiges erspart, hätte ich das gewusst. Egal. Nach dem scannen habe ich die Unterlagen ins Auto gelegt und ging mal frühstücken.

Schön langsam habe ich es echt raus, das beste aus Situationen zu machen. Ich hatte Wartezeit, also gönnte ich mir ein Croissant und einen Kaffee. Weiterlesen

Glückliche Seele

Ein Nachtrag zu meinem Besuch bei der Kartenlegerin. Es gab da noch etwas, was sie mich fragte, worüber ich erstmal nachdenken musste!

„Weißt du was dich glücklich macht?“

„Klar doch, Sonne, lesen, im Wald spazieren, schwimmen,…“

„Nein, nein. Was deine Seele wirklich glücklich macht!“

Ähm. So spontan wusste ich da wirklich keine Antwort. Diese „kleinen“ Dinge des Lebens halten mich eigentlich glücklich. Aber ich weiß schon was sie meint. Was lässt mein Herz richtig aufgehen! Dieses tiefe Gefühl des Glücks. Wenn meine Seele frohlockt. Weiterlesen

Jahresrückblick

Das vergangene Jahr war zwar ein wenig durchwachsen, aber gehört eher zu den guten Jahren.

Vor allem deshalb weil ich mich von der Männerwelt ferngehalten und mir viele Tränen erspart habe. Nur einen sehr kurzen Flirt gönnte ich mir, bis ich draufkam, dass er vergeben ist….Und tschüss!

Im Job bin ich immer noch dienstzugeteilt. D.h. ich verdiene immer noch weniger als früher, habe aber keine Führungsaufgaben mehr und komme ganz gut klar. Mein Kollege ist zwar ein Arschloch, aber wenigstens ist es nur er! Seit ich aufgehört habe für ihn in die Bresche zu springen, ist auch Mrs. Wichtig mir gegenüber streichelweich. Offenbar bin ich da zwischen einen lang anhaltenden Streit gerutscht. Weiterlesen

Das hilft dir sicher!

Gut gemeint, ist nicht gut gemacht….

Am Sonntag begann die Migräne. Ich verkroch mich in meiner ruhigen, finsteren Wohnung und versuchte gegen den Schmerz anzuatmen – was anderes kannst da ja eh nicht tun…

Natürlich warf ich auch Medikamente ein und versuchte mich so wenig wie möglich zu bewegen. Am Montag legte ich mir dann Kühlpacks auf die Stirn, ansonsten blieb alles beim Alten. Wobei die Übelkeit am Montag dann schon verschwunden war. Ich war „nur mehr“ lichtempfindlich. Ich hatte genug Zeit meine Kopfschmerzen zu „beobachten“. Es gab mir einen Stich, dann flachte der Schmerz langsam ab, dann gab es zwei Sekunden schmerzfrei und dann kam der nächste Stich. So ging das fast zwei Tage lang.

Natürlich ging die Welt vor meiner Haustür weiter. Ich bin mit Migräne aber einfach nicht fähig mein Handy zu bedienen. Das Licht ist defintiv zu grell und so stauten sich die WhatsApp und Messenger-Nachrichten, wie auch die Facebook-Benachrichtigungen. Weiterlesen