Lalalala…

Ich bin diese Woche nicht einteilbar und das ist gut so!

Vor zwei Monaten hat mein Chef einen Freiwilligen/eine Freiwillige bei uns im Büro gesucht. Diese Woche ist eine Fortbildung und einer von uns beiden sollte daran teilnehmen. Mein Kollege erwiderte sofort „An diesem Freitag brauchte ich frei, da habe ich am Wochenende ein Rennen!“ Eh nix neues…. Freitags ist er oftmals nicht da. Mir war es „egal“ und so stimmte ich zu. Ich wurde gemeldet und bekam die Zusage. Dann passierte lange nichts. Weiterlesen

Das Aschenputtel-Prinzip – Saam Faradji

Ich hab angefangen meinen Bücherlesestapel „abzuarbeiten“. Die ca. 8.000 Seiten „Das Lied von Eis und Feuer“ ist erledigt, jetzt kommt wieder ein wenig Abwechslung auf mich zu!

Angefangen mit einem Ratgeber zum Thema Selbstliebe und Lebensfreude. Vieles darin kannte ich schon, manches lebe ich sogar! Doch wie immer, habe ich auch darin etwas gefunden was ich ausprobieren will. Und etwas dass ich schon lange weiß, aber nie wirklich gelebt habe, werde ich jetzt auch mal angehen. Mein Kollege wird sich freuen, der ist diesbezüglich auch immer sehr streng mit mir!

Endlich umsetzen: Wenn mir ein Blödsinn passiert oder ich etwas übersehe, habe ich keine Hemmungen mich selbst zu schimpfen „Man bin ich blöd!“ Ich meine das nicht so, fühle mich auch gar nicht schlecht dabei, doch man sollte es halt nicht tun. Sprache schafft Realität! Irgendwo wird die negative Haltung zu einem selbst doch gespeichert und in einem anderen Fall suche ich dann vielleicht die Schuld bei mir „Weil ich halt so blöd bin“. Weiterlesen

Absage

Manchmal ist eine Absage einfach nur befreiend!

Für gestern war ein Blind-Date „geplant“. Er wollte sich treffen, doch meine vorgeschlagenen Termine am Montag oder Donnerstag ging bei ihm nicht. Wochenende wäre ihm lieber. Mir zwar nicht, aber ich lies mich breitschlagen.

Jetzt ist es nur so, dass ich Freitagabend normalerweise einfach nur geplättet bin. Da habe ich schon die Arbeitswoche hinter mir, bin fünfmal zwischen halb sechs und sechs aufgestanden und war schon das eine oder andere Mal trainieren. Zusätzlich hatte ich diese Woche noch die Geburtstagsfeier am Mittwoch. Weiterlesen

Ausflug nach Ungarn

Den letzten Freitag habe ich dann mal mit einem Arztbesuch in Ungarn begonnen. Natürlich habe ich brav meinen neuen Pass eingesteckt und hab mich auf den Weg gemacht. Zwei neue Füllungen und eine Mundhygiene erwarteten mich. Doch in Ungarn angekommen, wartete erstmal ich. Mein Zahnarzt ließ mich warten. Nach einer halben Stunde ging es dann aber doch los.

Zuerst bekam ich mal wieder zwei Spritzen und dann legte er los. Die alte Füllung raus und die neue rein. In Wien dauert das 10 Minuten in Ungarn eine halbe Stunde! Eine halbe Stunde werkte er an einer Füllung. Klar eine lichtgehärtete Kunststofffüllung dauert nun mal länger als die giftige Amalgamfüllung die ich in Österreich immer bekomme! Vor allem bei so tiefen Füllungen wie meinen. Da muss er eine Schicht nach der anderen härten, bevor er die nächste auftragen kann. Und als er damit fertig war, begann das schleifen. Ich glaube mein Zahnarzt ist ein Perfektionist. 10 Mal ließ er mich auf ein Plättchen beißen und 10 Mal schleifte er nach, bevor er endlich zufrieden war. Weiterlesen

Gibt es ein zu viel an „Life“?

Immer wieder wird ja von der richtigen Work-Life-Balance gesprochen. In meinen beruflichen Anfängen lebte ich ja diese Balance eindeutig in Richtung „Work“. Ich arbeitete 10 bis 12 Stunden – ohne Überstunden oder Zeitausgleich – pendelte eine Stunde in jede Richtung und am Wochenende traf ich mich dann auch noch oftmals mit Arbeitskollegen, wo dann natürlich auch dauernd über die Arbeit gesprochen wurde. Sogar Kurzurlaube im Kollegenkreis waren normal und natürlich wurde bei diesen wiederum über die Arbeit gesprochen. Ich lebte für die Firma.

Irgendwann wechselte ich dann die Firma, aber nicht das Verhalten. Auch in der neuen Firma freundete ich mich mit meine Arbeitskollegen an und wir verbrachten jedes Wochenende zusammen. Einer zog sogar bei mir ein und wir gründeten einen kleine WG. Abschalten von der Arbeit gab es weder in der einen, noch in der anderen Firma. Erst der Wechsel in den öffentlichen Dienst brachte eine Änderung in diesem Verhalten. Was möglicherweise auch daran lag, dass ich keine Kollegen habe, mit denen ich das Wochenende verbringen wollen würde. Und meine Arbeitseinstellung teilen sowieso die wenigsten meiner Kollegen, von daher – worüber sollten wir schon reden…. Besser nicht über die Arbeit, sonst gibt es nur Streit! Weiterlesen

Happy Birthday!

Heute hat meine Großmutter ihren 91. Geburtstag. Grund genug für meine Mutter und mich, sie gestern zu besuchen. Nach dem Tod meines Großvaters ist sie ja freiwillig ins Altersheim gezogen – natürlich in eines, das sowohl von meiner Mutter, als auch von mir extrem weit weg ist. Eh klar. Sie wollte schließlich bei ihren Freunden sein. Das sie gar keine hat, war ihr damals wohl nicht so klar… Ob sie es mittlerweile wohl schon gemerkt hat?

Mittlerweile raffe ich mich nur mehr zwei Mal im Jahr auf und fahre sie besuchen. Früher war das anders. Früher setzte ich mich ihrer negativen Energie jeden Monat aus. Doch auch wenn ich oftmals ein wenig selbstmordgefährdet von ihr weg fuhr, so konnte ich doch nicht einfach wegbleiben. Mein Pflichtgefühl zwang mich dazu sie immer und immer wieder zu besuchen. Gott sei Dank habe ich das mittlerweile in den Griff bekommen! Weiterlesen