Schlaflose Woche

Ich bin immer noch extrem müde, liegt aber vor allem daran dass ich die ganze Woche schlecht geschlafen habe und emotional ein wenig was durch habe, diese Woche!

Warum ich von Sonntag bis Mittwoch Probleme mit dem schlafen hatte, weiß ich nicht. Es war eigentlich nichts besonderes los und doch wälzte ich mich nur von einer Seite auf die andere. Statt 10 Stunden Schlaf wie am langen Wochenende, bekam ich nur ca. die Hälfte ab. Wenigstens war es im Büro nicht allzu stressig. Ich war nämlich extrem langsam unterwegs. Weiterlesen

Der längste Tag

Um 3 Uhr 31 war ich das erste Mal munter. Ich erwachte mit dem Gedanken an die noch nicht fertigen Prozesse. Allerdings schlief ich wieder ein. Um 4 Uhr 55 war ich das zweite Mal munter. Den Wecker um 5 Uhr ließ ich erst gar nicht läuten und stand gleich auf. Allerdings war ich nicht munter. Ich war nur auf.

Zuerst fuhr ich ins Büro und danach wieder in den Seminarraum. Dort wiederholten wir den Montag. Jeder arbeitet ruhig vor sich hin, zu Mittag holten wir uns etwas zu essen, plauderten ein wenig und arbeiteten danach wieder in Ruhe weiter. Und ich wurde mit allem fertig! Um 17 Uhr verließ ich den Seminarraum und fuhr trainieren. Und ich hatte überhaupt keinen Bock! Weiterlesen

Veränderung

Es ist für mich immer wieder unglaublich wie ich mich im letzten Jahr verändert habe. Situationen die mich vor 2 Jahren aus der Bahn geworfen und mir schlaflose Nächte bereitet hätten, sind mir heute einfach nur egal. Ich hab schon fast ein schlechtes Gewissen, da mich das Leben nicht mehr fertig macht. Aber nur fast. Mir geht es einfach viel zu gut, als dass ich ein schlechtes Gewissen brauchen könnt.

Ich genieße mein Leben, auch wenn es dasselbe wie vor 2 Jahren ist. Ich hab dieselbe Wohnung, fast denselben Job, zumindest im selben Unternehmen, bin nach wie vor Single, habe im letzten Jahr wieder mal einen Freund gehen lassen und trotzdem bin ich glücklich. Das Thema Freunde war ja lange Zeit ein heikles Thema für mich. Wenn ich mal Menschen gefunden habe, die mich nicht zu oft, nicht zu sehr verletzt haben, waren sie meine Freunde. Und wenn sie dann nach Jahren wieder aus meinem Leben verschwunden sind, war ich am Boden zerstört, weil ich versagt hatte. So hat es sich früher immer angefühlt. Weiterlesen

Schlaflos

Bevor ihr beginnt, das hier zu lesen, könnt ihr euch ruhig noch einen Kaffee machen. Es wird nämlich ein wenig länger dauern.

Ich habe eine schlaflose Nacht, mit unzähligen Erkenntnissen hinter mir. Dieses Wochenende ist etwas passiert, was bei mir einige Synapsen im Gehirn verbunden hat. Ich habe in den letzten Geschichten darüber geschrieben dass ich Dinge persönlich nehme, dass mir meine Familie nur bedingt das Gefühl gibt, dass sie stolz auch mich ist, wie ich mir das Leben selbst schwer machen, wenn ich etwas nicht will, aber trotzdem tue, dass ich meine Einzigartigkeit zeigen will und ich habe darüber geschrieben dass es mir lieber ist, dass ich ein schönes Leben habe und für überheblich gehalten werde, als dass mich alle mögen und ich dafür unglücklich bin. Jede dieser Geschichten kann man für sich so stehen lassen. Doch letzte Nacht habe ich das alles zu einem ganzen verbinden können. Und der Grund für diese Erkenntnis, war eine Reihe von Ereignissen.

Vor ein paar Wochen hat mir der Muserich geraten, ich solle auf einen Zettel aufschreiben, was ich mir von einem Mann erwarte und auf der Rückseite soll ich aufschreiben, was ich einem Mann bieten kann. Und mit diesem Zettel soll ich mir dann den für mich Richtigen bestellen. Jetzt ist es so, dass ich die Ratschläge des Muserichs zwar sehr zu schätzen weiß, sie jedoch selten so umsetze, wie er es mir rät. Allerdings regen sie mich immer wieder an, etwas zu tun. So war es auch diesmal. Dass ich alles aufschreibe, ist zwar grundsätzlich eine gute Idee, aber was wenn ich was Wichtiges vergesse? Ich hab den Film „Teuflisch“ gesehen. Und auch wenn das Universum nicht teuflisch ist, ein Restrisiko besteht da trotzdem. Ausserdem soll man sich ja beim Wünschen auch nicht selbst beschränken. Ich hab mich also hingestellt und mir einfach den für mich Richtigen „bestellt“. Das Universum wird schon wissen, wer für mich passt.

Was mir bei der „Bestellung“, noch nicht klar war, war dass ich noch einiges zu klären hatte, bevor ich für den Richtigen bereit bin. Und da das Universum manchmal recht flott ist, hat es mir jetzt einfach ein Thema nach dem anderen geschickt und die letzte Botschaft kam dann das letzte Wochenende. Und letzte Nacht, wurde mir dann der Zusammenhang von allem klar. Bevor ich ins Detail gehe noch eines vorweg. Ich beschreibe euch nur wie eines zum Anderen kam, ich will niemanden was vorwerfen und bin auch niemanden böse. Ich bereue nichts was ich getan oder erlebt habe und ich bin auch mit allen im Reinen. Nichts desto trotz war mein Leben nicht immer ganz leicht. Ich hab vieles auf die harte Tour gelernt, was wahrscheinlich auch einfacher gegangen wär. Und alles was ich erlebt habe, hat aus mir den Menschen gemacht, der ich heute bin. Doch ich glaube man muss meine Vergangenheit kennen, um mich verstehen zu können. Dann fangen wir mal am Anfang an.  Weiterlesen