Ein dubioser Brief

Ich möchte euch die Geschichte erzählen, so wie ich sie erlebt habe. Jemand anderer hätte wahrscheinlich anders reagiert, aber ich kann halt auch nicht aus meiner Haut raus und es gibt Dinge die mich antriggern. Wenn ich das Gefühl habe jemand will mich abzocken reagiere ich wie folgt:

Es war Sonntag, ich war auf dem Rückweg von der Bücherzelle und wollte meine Sonntagszeitschrift mitnehmen. Dabei fand ich auch einen Brief vor. Es war die Marke meines Autos im Absender, es war aber nicht meine Vertragswerkstatt! Ich öffnete den Brief und bekam als erstes einen Schreck! Als zweites wurde mir klar, dass dies nicht stimmen kann und danach wurde ich wütend! Ich habe dann den ganzen Tag hin und her überlegt was da schiefgelaufen sein könnte – ohne dass es eine Abzocke sei. Und ich kam immer wieder zurück auf den Versuch mir Geld aus der Tasche zu ziehen. Dazu kam die Frage „Woher haben die eigentlich meine Daten?“

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Wenn der Kunde König ist!

Die erste Firma bei der ich gearbeitet habe, hat mich als Kunden über die Jahre behalten. Auch wenn keiner der Verkäufer mich noch kennt, fühle ich mich immer noch sehr wohl. Letztens habe ich in meiner „alten“ Filiale – bei deren Eröffnung ich damals dabei war – einen „alten“ Kollegen getroffen und über alte Zeiten geplaudert. Doch normalerweise bin ich ganz anonym unterwegs. Auch wenn ich genau weiß wo das Damenklo im Lager versteckt ist, wo der Filialleiter sein kleines Büro hat und welcher Kaffee am Besten im Kaffeeautomaten schmeckt.

Doch nun bin ich umgezogen. Und mir war klar, dass ich mir etwas überlegen musste, da ich spätestens im Herbst meine Winterreifen von Wiener Neustadt nach Wien bekommen muss. Natürlich dachte ich darüber nach, sie abzuholen und sie selbst umzulagern. So bin ich einfach. Auf die Idee es von der Firma machen zu lassen, bin ich überhaupt nicht gekommen. Bis mich vor 2 Wochen ein Verkäufer aus Wiener Neustadt anrief und meinte, sie haben an diesem Wochenende eine Aktion – Minus 20% auf alle Winterreifen – und er habe gesehen, dass ich neue brauchen würde. Eine Info die ich zwar bereits im Hinterkopf hatte, aber bisher erfolgreich verdrängt hatte! Weiterlesen

Schönling

„Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen“

Woody Allen

Nachdem ich Gott gerne zum Lachen bringe, plane ich nach wie vor mein Leben. Allerdings kann ich mittlerweile mit Planänderungen sehr viel besser umgehen als noch vor ein paar Monaten. Sollte mal ein Plan nicht funktionieren, denke ich mir mittlerweile sofort – für irgendwas wird’s gut sein.

Diese Woche hatte ich mal wieder einen Plan. Ich wollte so effizient wie möglich den Reifenwechsel meines Autos hinter mich bringen. Das war am Montag, ich höre Gott noch immer lachen. 🙂

Am Montag war ich mit meiner Mutter massieren. Mein Plan war, Auto in die Werkstatt stellen, mit Mama massieren fahren, von Mama wieder in Werkstatt bringen lassen, mit Auto nach Hause fahren. Gut war er ja der Plan, aber es sollte mal wieder ein wenig anders kommen. Also eigentlich lief eh alles wie geplant, nur nach dem abholen, kam dann noch ein Anruf. Und wenn die Werkstatt anruft, kurz nachdem man dort das Auto abgeholt hat, kann das nichts Gutes bedeuten. In meinem Fall bedeutete es, bei einem Reifen nur 3 Radmuttern halten, da bei der vierten etwas zerstört worden ist. Und fragt mich bitte nicht was. Ich habe bei allen technischen Detail ein absolut selektives Gehör. Mir wurde es jetzt 3 Mal erklärt und ich weiß noch immer nicht was genau passiert ist. Weiterlesen