Provoziere den Schmerz

Am Freitag war es „endlich“ so weit. Nach Wochen des wartens auf Termine und etlichen Begutachtungen, hatte ich am Freitag dann die erste richtige halbe Stunde.

Da ich zum gelben Schalter musste, war ich bereits um 9 Uhr vor Ort, mit all meinen Befunden. Dabei hätten die Befundbriefe gereicht… Die Fotos haben sie eh nicht gescannt. Hätte ich mir auch einiges erspart, hätte ich das gewusst. Egal. Nach dem scannen habe ich die Unterlagen ins Auto gelegt und ging mal frühstücken.

Schön langsam habe ich es echt raus, das beste aus Situationen zu machen. Ich hatte Wartezeit, also gönnte ich mir ein Croissant und einen Kaffee. Weiterlesen

Hochgefühl

Nach meinem letzten Dienst ist es mir enorm aufgefallen. Freiwillige Hilfe verursacht bei mir ein total arges Hochgefühl. Ich komme nach Hause, bin körperlich geschafft, aber total aufgekratzt. Kaum heimgekommen will ich mir gleich den nächsten Dienst eintragen. Es ist wie eine Sucht.

Schön langsam verstehe ich die Menschen die sich aufopfern um anderen zu helfen. Früher habe ich sie belächelt. Die werden doch nur ausgenutzt…. Sind naiv…. Doch mittlerweile denke ich, dass sie es einfach genießen.

Keine Ahnung ob ich jemals so extrem werde – ausschließen kann und will ich das derzeit nicht -, doch mir ist auf jeden Fall eine Veränderung aufgefallen in meinem Leben. Obwohl ich ständig Dienste mache und nach wie vor meine Lieben treffe, bin ich nicht saft- und kraftlos. Ich habe ständig Termine, bin ständig unterwegs und bekomme doch alles unter einen Hut. Und es geht mir gut dabei. Weiterlesen

Geschützt: Homecoming Queen

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Wow, du bist so wow!!!!

Das waren die einleitenden Worte meines Masseurs am Freitag. Zu Beginn jeder Massage spürt er sich immer erstmal rein. Er merkt eigentlich immer sofort, wie es einem gerade geht. Ist man traurig, glücklich, depressiv, verstört, gut drauf…. Was auch immer. Ihm kann man nichts vormachen. Doch diesmal fehlten ihm offensichtlich die Worte.

Ja mir geht’s gut. Sehr gut sogar. Ich habe mir in den letzten Wochen sehr viele schöne Momente geschaffen, was zu einem großen Glücksgefühl führte. So darf es gerne bleiben! Ich bin da auf jeden Fall zuversichtlich. Weiterlesen

Auspowern

….Alltag versus an die Grenzen gehen….

Eigentlich liebe ich den Alltag. Nach der Arbeit schön nach Hause, bloggen, trainieren, lesen, Computer spielen, was leckeres Essen, ein guten Kaffee trinken – mehr brauch ich nicht zum glücklich sein. Weiterlesen

Punkt 39 ein dreiviertel Punkt und überraschenderweise ein halber…

Nachdem ich mir am Samstag erfolgreich eine Ausrede gesucht hatte und mich von meiner alten Heimatstadt verabschiedet hatte, habe ich am späten Nachmittag tatsächlich mit packen begonnen. Die größte Herausforderung dabei waren meine Bücher. Denn so sehr man sich auch bemüht – Bücher sind schwer und ich habe sehr viele davon. Also habe ich immer den Boden mit Bücher belegt und darauf, etwas Leichtes. 8 Kartons schaffte ich so schon am Samstag.

Am Sonntag begann ich dann erstmal mit putzen. Schließlich muss ich die Wohnung besenrein übergeben – was für mich heißt, aufgewaschen und mit geputzten Kästen. Ich würde niemals dreckige Kästen übergeben. Also habe ich erstmal den Platz in der Küche den ich verstellen wollte geputzt. Danach wurde weiter gepackt. Schön langsam begann das ganze eine Herausforderung zu werden. Ich hatte immer noch Bücher, doch nicht mehr wirklich leichte Sachen zum obenauf legen. Aufgeheitert wurde das ganze nur noch damit, dass ich dazwischen immer mal wieder putzte. Weiterlesen