Priorität 1

Schön langsam bin ich mir sicher eine Lernaufgabe dieses Lebens für mich herausgefunden zu haben!

„Mache niemanden zu deiner Priorität, für den du nur eine Option bist.“

Mein „Lieblingsspruch“! Weil er so wahr und doch so schwer für mich zu leben ist. Ich neige dazu andere Menschen an erste Stelle zu stellen. Das Wohl anderer, wenn ich sie mag, ist für mich wichtiger als meine eigenen Wünsche. Das tue ich nicht vorsätzlich, sondern automatisch. Ich richte mich nach anderen. Passe mich ihrer Geschwindigkeit an. Das wäre ja noch nicht so schlimm, doch wenn ich an die falschen Menschen gerate, dann reibt mich das auf. Meistens sitze ich dann irgendwann depressiv zu Hause rum und muss mich wieder hochrappeln. Weiterlesen

Mache niemanden zu deiner Priorität,…

….für den du nur eine Option bist!

Was schwierig ist, wenn du für niemanden Priorität hast…..

Ja, es ist traurig aber wahr. Ich habe bei niemanden auf dieser Welt Priorität. Und das fehlt mir öfter als mir lieb ist. Besonders schlimm ist aber, ich hatte es auch noch nie… Ich kann mich in meinem ganzen Leben an niemand erinnern, der mich an seiner ersten Stelle hatte! Niemand in der Familie und kein einziger meiner Freunde.

Blöderweise auch nicht bei mir selber! Denn das ist ja das eigentliche Problem. Mir liegt am wohl meiner Mitmenschen immer mehr als an meinem eigenen. Umgekehrt ist das allerdings nicht so… Und so mache ich dauernd Menschen die ich mag zu meiner Priorität, obwohl ich für sie nur eine Option bin. Enttäuschungen werden dadurch regelmäßig frei Haus geliefert! Weiterlesen

Punkt 15 und 16

Großeinkauf war gar nicht so groß wie geplant. Waschmaschine und Staubsauger sind gekauft, Rest wurde aufgeschoben.

Ich hatte nicht gedacht dass es so schwer ist Türstopper zu finden. Schätze ich werde ein wenig im Internet recherchieren müssen. Dafür habe ich jetzt schon eine recht gute Idee bezüglich meiner Lampen. Diese werde ich aber erst nächste Woche kaufen und dann gleich in die neue Wohnung bringen. Weiterlesen

Vollgas

Momentan überschlagen sich die Ereignisse. Sowohl beruflich als auch privat werde ich momentan extrem gefordert. Mein Leben hat sich immens beschleunigt und zwar ganz ohne mein Zutun. Jede klitzekleine Planung muss ich mehrmals über Bord werfen. Pläne halten im Moment nur für ca. 1 oder 2 Stunden. Ich fühle mich hin und her geschleudert, reagiere nur mehr auf die äußeren Einflüsse und versuche dabei meine gute Laune nicht zu verlieren.

Eigentlich hat alles schon vor Monaten mit meinem beruflichen Baby begonnen. Gemäß den Plänen sollte ich einen 2. Bereich dazubekommen. Und so haben wir geplant und geplant und nichts ging weiter. Zuerst war Zieltermin August, dann Oktober und dann irgendwann nächstes Jahr. So viel zu den Plänen. Vor 1 Monat ging dann plötzlich alles drunter und drüber. Plötzlich sollten wir mit 1.1. starten, was ich dann Gott sei Dank auf 1.4. verschieben konnte. Schließlich musste ich noch 2 Leute einschulen und über Weihnachten sind wir sowieso schlecht besetzt. Dann wurde mein Großvater krank und ich fuhr 2x die Woche in das Spital um ihn zu besuchen.

Parallel dazu bekam ich die ersten neuen Aufgaben übertragen. Plötzlich kam ich nicht mehr jeden Tag um spätestens 1700 Uhr nach Hause, sondern frühestens um 1800 Uhr. Meistens wurde es jedoch noch später. Und die fehlende Freizeit merkte ich sofort. Ich spürte sofort, wie sich in mir Druck aufbaute. Ich fing an mich selbst zu stressen. Jeden Abend versuchte ich dagegen anzugehen, doch die Zeit dafür wurde täglich weniger. Vor 2 Wochen gipfelte der berufliche Stress in 10 Besprechungen in einer Woche. Und dann starb mein Großvater und ich hatte plötzlich anderes im Kopf als den Job. Doch da alle Kollegen anderweitig unterwegs waren, musste ich trotz der Trauer jeden Tag ins Büro. Weiterlesen