Freut euch nur!

Bei manchen ist die Freude offensichtlich groß dass ich gehe. Die zickige Tussi, wo es erst vor kurzem ein Gespräch gegeben hat, hat bereits ihr Gift verspritzt. Sie ist der Meinung dass sicherlich sehr viele froh sein werden, wenn ich gehe. Da hat sie sicher recht. Doch es gibt auch genug die mich vermissen werden. „Wer macht denn dann die Arbeit?“ „Du schupfst doch den ganzen Laden!“ „Auf dein Wort war immer Verlass!“ „Die Zusammenarbeit mit dir war immer total angenehm!“ „Ich bin total schockiert!“ „Wieso bloß?“ Nur ein kleiner Auszug was mir in letzter Zeit ins Gesicht gesagt worden ist. Leute wie die zickige Tussi bleiben sich treu und reden hinter meinem Rücken. Und einer der Gründe warum ich gehe sind genau diese hinterhältigen Leute bei uns. Die kann man nämlich nicht nachhaltig meiden. Selbst wenn ich jahrelang nicht mit ihnen rede, ein Wort von mir und schon wird wieder getuschelt.

Natürlich sind diese Menschen nicht der Hauptgrund, aber sie machen mir das weggehen leichter! Und auch die eigenen Mitarbeiter haben nicht das Potenzial mich traurig zu machen aufgrund der Trennung. Im Gegenteil! Ich bin auch froh wenn ich die nicht mehr sehen muss! Es gab in meinem eigenen Team eigentlich niemand mit dem ich menschlich auf einer Linie war. Ich konnte mit der einen oder dem anderen besser zusammen arbeiten, aber privat sehe ich da gar keinen Anknüpfungspunkte. Ich werde also sehr vieles nicht vermissen. Bleibt die Frage ob ich etwas vermissen werde! Einzelne Menschen vielleicht. Doch mit denen kann ich ja Kontakt halten. Und mehr als eine Handvoll sind es sowieso nicht! Weiterlesen

Überforderung

Gleich vorweg, der Kurs ist toll. Wir lernen mal wieder einiges Neues und auch ein wenig Altes wird wiederholt. Aber mal ganz ehrlich. Ist diesen Leuten eigentlich klar, dass auch Vorgesetzte Menschen sind? Ich meine wir sind ja keine Wunderwuzzis! Wir sollen Leader sein, Manager, Experten und Coach. Wir sollen unsere Mitarbeiter motivieren, ihnen Sicherheit geben, sie fordern, sie beschützen und dabei natürlich auch dem Unternehmen dienen.

Wobei das alles in der Theorie total plausibel und logisch klingt, aber wie gesagt wir sind halt auch nur Menschen. Und wenn jemand, so wie ich, nicht gerne leere Worthülsen von sich gibt, nur um jemanden das Gefühl zu geben dazuzugehören, auch wenn es noch gar nichts zu informieren gibt, dann frage ich mich wie ich dabei authentisch bleiben soll – was natürlich auch extrem wichtig ist!

Wir sollen unser eigenes Stammhirn in Schach halten, während unser Gegenüber natürlich seines ausfahren darf. Im Zweifelsfall sind wir selber schuld, weil wir dem Mitarbeiter nicht genug Sicherheit gegeben haben in seiner pragmatisierten Stellung im öffentlich Dienst. Weiterlesen

Geschützt: Aber die Rahmenbedingungen ändern sie nicht!

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Geschützt: Entbehrlich

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein: