Wie, nicht nur wer….

Nach einem tollen Nachmittag auf der Buchmesse, gingen Aretha und ich noch essen und plauderten ein wenig. Ich erzählte ihr vom Vorabend und vom Vormittag. Und mit ihr, ging ich noch den letzten Punkt in diesem Zusammenhang an.

Wie soll denn eine optimale Beziehung für mich eigentlich aussehen? Und zwar aktuell. Ich habe ein sehr altes Bild von einer optimalen Beziehung mit mir herumgetragen. Doch war das heute noch gültig? Ich bin fast 40 Jahre und war die meiste Zeit davon Single. Ich bin es gewohnt alleine zu sein. Ja, ich geniesse die Nähe einer Beziehung. Die Körperlichkeit. Das gemeinsam etwas unternehmen. Aber brauche ich

  • zusammen leben?
  • jeden Tag sehen?

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Durchstarten

Für mich wird es Zeit mit dem Training neu durchzustarten. Mein Trainer sieht das übrigens genau so…

Am Dienstag war ich mal wieder im Fitnessstudio. Und es war toll. Mein Trainer hat zwischendurch sein privates Training unterbrochen und wollte mit mir plaudern. Und jetzt habe ich am Freitag einen Termin, wo wir zwei neue Trainingspläne erstellen. Weiterlesen

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Der heiße Nachbar

Ich habe ja einen total heißen Nachbarn. Im Sommer konnte ich ihn ein paar Mal oben ohne bewundern. Groß, breite Schultern, braun gebrannt, nett, durchtrainiert und so gar nicht mein Fall. Seit wann interessieren mich noch nicht mal mehr die hübschen Kerle?

Diese Woche bin ich ihm mal wieder begegnet und er hat mich tatsächlich auf einen Kaffee eingeladen. Gut, zuerst hat er mir erzählt, wie gern er hier wohnt, weil er schon sicher 100 Frauen kennengelernt hat. Aber sollte mich das wirklich stören?

Ja, ich denke irgendetwas an ihm stört mich. Ich plaudere gerne mit ihm wenn wir uns zufällig treffen, doch ich denke nicht, dass ich mal runter gehe auf einen Kaffee. Was sollte ich auch sagen. Hallo ich wär jetzt hier und hätte gern einen Kaffee? Was wenn eine der anderen 100 Frauen gerade da ist….

Ich glaube mein Radar für die falschen Typen funktioniert mittlerweile. Wenn ich jetzt noch den Schalter für den richtigen Kerl finde würde… 😉

© Libellchen, 2015

Drillingstag

Ich habe einiges erwartet, doch die Realität hat mich doch überrascht. S. hatte mir am Telefon schon einiges erzählt – die Kinder sind schlimm, es ist immer sehr laut und viel Action. Sie sind jetzt 3 Jahre alt. 2 Jungs und ein Mädchen.

Was ich in den letzten Jahren ein wenig vergessen hatte war, warum ich mich immer so gut mit S. verstanden habe – wir sind uns extrem ähnlich. Wir ticken ähnlich. Sind umsichtig, ordentlich, organisiert. Im Büro hatten wir oftmals ähnliche Probleme mit unseren Mitmenschen. Wir wunderten uns immer über die Kurzsichtigkeit unserer Mitmenschen. Und wir waren beide eher ängstlich. Wir hatten immer einen Plan, plus 3 Reservepläne – kann ja immer etwas schiefgehen. Wir haben an viele Dinge gedacht und somit gab es auch immer genug worum wir uns sorgen konnten.

3 ½ Jahre haben wir uns nicht gesehen. Wir sind älter geworden. Sie müder. Ich schlanker. Doch wir sind immer noch irgendwie dieselben. Wenn auch nicht mehr wirklich. Ich bin viel positiver geworden, sie entspannter. Sie sorgt sich immer noch – kein Wunder bei drei Frühchen – doch trotz all der Sorgen in den letzten Jahren ist sie trotzdem weit entspannter, als viele Mütter mit nur einem Kind. Weiterlesen

Ein unabsichtlicher Flirt

Da sitze ich am Freitag nichtsahnend im Büro, als das Telefon läutet. Der Kaffeeonkel war da und jemand musste ihn abholen und begleiten. Und weil mal wieder alle eigentlich zuständigen mit privat telefonieren bzw. rauchen beschäftigt waren, musste ich halt ran. Ist ja auch nicht gerade was Neues. Also ging ich ihn abholen. Und mein Einsatz wurde belohnt. Es war ein richtig hübscher, netter Kerl, der auch gleich mit mir plauderte. Und als wir gerade am schäkern waren, kam mein Lieblingskollege und guter Freund vorbei und gesellte sich zu uns. Weiterlesen

(Un-)Wahrheit – Lebensthema

Ach Gott, es kommt einfach immer und immer wieder. Die erste aufgedeckte Unwahrheit an die ich mich erinnere, kam natürlich von meiner Großmutter. Natürlich deshalb, weil meine Großmutter ihr ganzes Leben, bei so ziemlich allem, gelogen hat. Ich weiß bis heute nicht warum. Hat sie versucht sich zu schützen, weil sie in ihrer grenzenlosen Dummheit, mal wieder etwas verbrochen hatte und versuchte hatte von sich abzulenken? Glaubte sie den ganzen Mist wirklich den sie erzählte? War sie naiv? Dumm? Hinterhältig? Alles zusammen? Wie gesagt, keine Ahnung. Aber ich weiß noch wann ich begann nachzudenken. Weiterlesen