Oder auch nicht…

Ich wollte gerade schreiben wie sehr ich die zwei Wochen ohne mühsame Menschen genossen habe… Dann kam der Beitrag auf Facebook.

Offenbar sind auch die liebsten und nettesten Menschen nicht davor gefeit jeden Blödsinn zu teilen. Sicherheitshalber!

Ich bin ein treuer Leser von Mimikama. Die Jungs sind toll. Recherchieren was stimmt und was nicht. Sie gehen den Meldungen auf den Grund und erklären dann auch warum ein Fake ein Fake ist! Manchmal lese ich einen Beitrag und denke mir „Den brauche ich nicht teilen, sooooo blöd das zu glauben sind meine Freunde nicht!“ Und ich habe mich noch jedes Mal getäuscht. Leider! Weiterlesen

Kopf in den Sand?

Da mich das hin und her in meinem Bekanntenkreis schon ein wenig mitgenommen hat und ich ehrlich gesagt keine Lust mehr habe auf gewisse Propaganda-Postings, habe ich beschlossen mal diverse Seiten auszublenden.

Ich habe lange überlegt was ich tun soll. Menschen die ich schon ewig kenne und eigentlich auch mag – löschen? Ignorieren ging nicht mehr, dazu sind sie zu nachhaltig. Doch so wie ich sie kenne, meinen sie es gar nicht so böse. Sie haben halt nur eine recht eingeschränkte Sichtweise in gewissen Dingen. Wenn ich sie lösche, kann ich daran nichts ändern. Weiterlesen

Die Fronten verhärten sich

Zumindest habe ich den Eindruck. Immer mehr wird entweder für oder gegen Flüchtlinge gepostet. Oder soll ich besser sagen, für oder gegen Menschlichkeit? Die Gegner werden ja immer unmenschlicher bei ihren Kommentaren. Ertrinken lassen? Flammenwerfer verwenden? Leute das sind MENSCHEN! Wieso würdet ihr jedes Tier retten, aber Menschen ertrinken lassen? Ich kann das einfach nicht verstehen. Menschen die ausgesprochen Tierlieb sein können, würden andere Menschen einfach verrecken lassen.

Natürlich steckt da sehr viel Angst dahinter. Schließlich haben diese tierliebenden Flüchtlingsgegner einfach Angst. Dass ihnen jemand den Job wegnimmt? Die Wohnung? Geld? Ein paar haben auch Angst dass wir uns Terroristen ins Land holen. Klar lassen wir ruhig 300 Menschen ertrinken, könnte ja ein Terrorist darunter sein!!! Was ist denn das bitte für eine Logik. Klar, eine durch und durch angstgetriebene. Eine die ich für mich nicht mehr akzeptieren will.

Ich bin zu einem angstgetriebenen Menschen erzogen worden. 16 Jahre wurde mir eingetrichtert wovor man nicht alles Angst haben müsse. Ganz vorne weg, natürlich die Ausländer. Es ist also nicht so, als würde ich diese Gedankengänge nicht kennen… Doch ich habe mich weiterentwickelt. Heute weiß ich, je mehr man sich vor etwas fürchtet desto eher bekommt man es. Wenn man selbstbewusst und zuversichtlich durch die Welt geht, ist die Welt voller Wunder. Je netter man in den Wald hineinruft, desto netter wird man von den Waldbewohnern begrüßt. Weiterlesen

Geburtstagsstress!

Also ich muss sagen, ich bin ja kein Feind von den neuen Medien. Ich habe einen eigenen Blog, nutze das Internet täglich und habe ein Smart Phone. Doch gestern wurden die neuen Medien zu einer echten Herausforderung. Morgens wurde ich schon mit einer Geburtstags-SMS begrüßt – ja es gibt sie noch die SMS-Schicker. Sie sind eher die technikfeindlichen Menschen, trotzdem sind es nette Menschen.

Die nächste Flut an Glückwünschen erwartete mich auf Facebook. Schön kompakt von Facebook aufbereitet. Nur ein paar zogen die persönlichen Nachrichten in Facebook, meiner Pinnwand vor. Während ich noch meine „Dankeschön“ dazu kommentierte, gingen die SMS-Nachrichten weiter und parallel dazu begann auch WhatsApp mitzumischen. Irgendwann fiel mir ein, mein Diensthandy aufzudrehen, damit mir mein Chef gratulieren konnte. Er blieb der einzige Anrufer. Weiterlesen

Rücksichtnahme

Wir erwarten von unseren Mitmenschen, dass sie auf uns Rücksicht nehmen, doch ist das wirklich immer zulässig? Und vor allem wie weit soll diese Rücksichtnahme gehen? Muss ich alles tun, damit es anderen gut geht? Vor Jahren hätte ich noch ja gesagt, doch ich hab mich verändert. Ich habe meine eigenen Grenzen und wenn die Rücksichtnahme auf andere, meine eigenen Grenzen untergräbt, dann mach ich das nicht mehr. Ich muss mich nicht verbiegen, damit es anderen gut geht. Wenn andere ein Problem mit mir haben, ist das deren Problem, dass dürfen sie gerne behalten – oder ändern.

Ich kann meine Mitmenschen nicht ändern, ich kann nur mich selbst ändern. Und wenn mich etwas ärgert, dann ist es an mir, die Situation zu ändern – nicht von meinem Umfeld zu erwarten, dass sie sich an meine Wünsche anpassen. Auslöser für diesen Beitrag ist das leidige Thema Facebook-Spiele. Ich hab immer schon gern Computerspiele gespielt und auch den Facebook-Spielen bin ich nicht abgeneigt. Doch ich spiele nicht alles und die Spiele die ich nicht mag, die blockier ich einfach. Ist ein Knopfdruck und die Sache ist erledigt. Mir können keine Anfragen geschickt werden und ich sehe auch keine Postings auf meiner Pinnwand die mich nicht interessieren. Weiterlesen