Geschützt: Nicht meine Preisklasse

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Liebster Award!

Liebster Award

 

Tja, da habe ich mal wieder einen Award gewonnen. Ich mag zwar keine Kettenbriefe, doch wenn die Fragen ein wenig ausgefallener sind, so dass ich über die Antworten ein wenig nachdenken muss, dann finde ich das ganze schon wieder spannend. Und so habe ich beim Beantworten der Fragen, wieder ein wenig was über mich gelernt

Vielen Dank für die Nominierung Gedankenteiler, ich hoffe meine Antworten „gefallen“ dir! Weiterlesen

Immer dasselbe mit ihm!

Da saß sie nun die Seele und konnte nur mehr den Kopf schütteln. Vor kurzem waren sie sich wieder mal nahe gekommen. Und so schnell wie sie sich angenähert hatten, so schnell war er wieder geflüchtet. Doch das kannte sie ja schon und im Gegensatz zu früher, nahm sie es nicht mehr persönlich. Es lag nicht an ihr. Er hatte nur Probleme wenn ihm jemand emotional zu nahe kam. Und sie schaffte das jedes Mal wenn sie sich sahen und das letzte Mal waren sie sich nicht nur emotional nahe. Und die körperliche Nähe war auch nicht zu verachten. Sie verband etwas. Das konnten sie mittlerweile einfach nicht mehr abstreiten. Sie waren Freunde, Verbündete und fallweise sogar Liebende. Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 9

Kapitel 2 – Arbeitsalltag

Irgendwann war ich dann doch noch eingeschlafen. Als ich erwachte, lag Aksel am Rücken und ich hatte mich an ihn gekuschelt. Mein Kopf an seiner Schulter, mein Arm quer über seinen Oberkörper. Seine Hand, die zu dem Arm gehörte auf dem ich lag, lag auf meinem unteren Rücken. Mein Shirt war hochgerutscht und so konnte ich seine Finger auf meiner nackten Haut spüren, wo sie sich langsam, gedankenverloren, hin und her bewegten. Seinen anderen Arm hatte er auf meinen gelegt. Und er war wach.

Als ich sah, dass er mit offenen Augen an die Decke starrte, murmelte ich ein „Guten Morgen“ und wollte mich von ihm wegbewegen. Doch er hielt mich fest.
„Guten Morgen, Sonnenschein. Hast du gut geschlafen?“
„Ja, tut mir leid, ich wollte dir nicht auf die Pelle rücken.“ Mir war die Situation richtig peinlich.
„Also ich habe damit kein Problem. Jeder Mensch braucht doch hin und wieder ein wenig Nähe.“ Ein wenig? War das sein ernst. Nicht das es mich störte. Im Gegenteil, es fühlte sich verdammt gut an. Viel zu gut! Am liebsten wäre ich gar nicht mehr aufgestanden. Schön langsam wurde es Zeit, diese viel zu angenehme Situation zu beenden. Sonst würde ich es vielleicht nicht mehr schaffen. Ich beschloss mit der Situation, wie mit einem Pflaster umzugehen. Schnell, mit einem Ruck, abziehen. Zuerst von der Situation ablenken und dann schnell die Flucht ergreifen. Weiterlesen

Kelch

„Gott sei Dank ist dieser Kelch an mir vorüber gegangen.“

Diesen Satz hab ich in meinem Leben schon zweimal aus tiefster Erleichterung von mir gegeben. Das erste Mal vor 10 Jahren, das zweite Mal vor ein paar Wochen. Vor 10 Jahren habe ich meine erste große Liebe wieder getroffen und hab zu meinem Erschrecken gesehen welcher Mensch aus ihm geworden ist. Das zweite Mal war vor ein paar Wochen in Bezug auf den süßen Typen. Wobei ich den süßen Typen allerdings nach wie vor mag. Aber am liebsten hab ich ihn im Moment, wenn er weit weg ist von mir.

Er hat grad eine Phase, die brauch ich nicht. Echt nicht. Und so bin ich froh, dass aus uns nie ein Paar geworden ist. Er nervt. Und zwar nachhaltig. Sein neuestes Spiel ist, meine Gelassenheit anzugreifen um mich aus der Bahn zu werfen. Er findet es lustig, ich nicht. Am ausgeglichsten und glücklichsten war ich in den letzten Monaten immer dann, wenn ich ihn länger nicht gesehen habe. Ich mag ihn, aber er tut mir nicht gut. Weiterlesen

Egoismus

Erst letztens hab ich mich mit einem Arbeitskollegen unterhalten der meinte Einzelkinder neigen zu Egoismus. Nun, dann muss das für mich auch gelten, denn auch ich bin ein Einzelkind. Doch eigentlich halte ich mich nicht für einen Egoisten und die Theorie hält einer näheren Betrachtung auch nicht wirklich stand. Egal ob Einzelkind oder nicht, mich regen Egoisten extrem auf, was nahe legt, dass ich da ein Thema noch nicht verarbeitet habe. Doch ich bin grad ein wenig planlos.

Von mir kann man eigentlich alles haben, egal ob ich will oder nicht. Wenn man mich fragt und ich nein sage und das wird nicht akzeptiert fühle ich mich bedrängt und gebe ich sowieso meistens nach. Was dazu führt dass ich mich schlecht fühle und meinem Gegenüber Egoismus unterstelle. Ob das stimmt, oder ob es einfache Ignoranz meiner Wünsche ist, ist eigentlich egal. Ich muss lernen meinen Willen durchzusetzen. Vielleicht wollen mir das die Egoisten in meinem Umfeld lehren. Dass ich lerne mehr auf meine eigenen Bedürfnisse zu schauen. Das ich lerne nicht immer aus Rücksicht auf andere, meine Wünsche zurück zu stellen. Aber eigentlich will ich so gar nicht werden. Weiterlesen