Zwischenuntersuchung und Alkohol

Nach eineinhalb Wochen musste ich zur Zwischenuntersuchung zur Ärztin. Davor kam aber noch die Stunde der Wahrheit. Als Vorbereitung der Untersuchung mussten wir unseren Blutdruck messen und uns abwiegen. Und ich hatte ein wenig Bammel vor der Waage. Ich wollte unbedingt abnehmen und hatte mich auch strikt an die Reduktionskost gehalten. Hatte mich viel bewegt und hätte eigentlich abnehmen müssen. Also rein rechnerisch. Wenn man mehrmals über 3000 Kalorien verbraucht und immer nur 1400 aufnimmt, sollte da schon was runtergegangen sein. Trotzdem hatte ich Angst davor mich draufzustellen. Ich vertraute mir und meinem Körper nicht wirklich…..

Dabei war meine Angst total unbegründet. Minus 2,6 Kilo in eineinhalb Wochen. Eine starke Leistung und der Beweis dass es schon geht, wenn ich mich ein wenig bemühe. Zu Hause hatte ich das im letzten halben Jahr einfach nicht hinbekommen. Ich muss sagen ich freute mich total und war den restlichen Tag enorm gut drauf! Weiterlesen

Frohe und besinnliche Weihnachten!

Ich wünsche euch alle schöne Festtage!

Ich hoffe der vorweihnachtliche Stress klingt schön langsam ab und die gemeinsame Zeit im Kreis eurer Lieben beginnt! Oder seid ihr lieber alleine an diesem Tag? Dann wünsche ich euch einen ruhigen Weihnachtsabend oder wahlweise auch eine ausgelassene Party! Hauptsache euch geht es gut!

Ich habe am Samstag die Packerl gemacht und seitdem bin ich im Erholmodus. Heute geht es zu Papa und Stieffamilie. Am 26. hat Aretha eine Überraschung für mich und am 29. habe ich dann mit Mama Mutter-Tochter-Tag und spüre als letztes Mal den besten Masseur aller Zeiten! Weiterlesen

Lebensrückblick – Teil 3, 3. Jahrzehnt

Mauer mit Sprüngen und Verluste.

20 bis 30….

Meine „Freundin“ die mit mir in der WG wohnte steckte zuerst jedem Jungen der mir gefiel ihre Zunge in den Hals und lies mich dann mit Schulden sitzen. Mein erster und letzter Kontakt mit dem Gerichtsvollzieher!

Der erste Job entwickelte sich gut. Ich war viel unterwegs, reiste viel, machte viele unbezahlte Überstunden und bekam dafür Anerkennung und jedes Jahr eine Gehaltserhöhung. Ich fühlte mich wohl. Ich konnte zeigen dass ich gut bin.

Am Wochenende gab es immer noch Party. Zuerst bei mir in der Wohnung und dann ging es in die Stadt. Weiterlesen

Party im Keller

Am Samstag gab ich mir ein ganz besonderes Event! Mein Chef spielt in seiner Freizeit als Saxophonist einer Wiener Ska-Band und sie feierten ihr 10jähriges Bestehen und ihr CD-Release. Und wir im Büro waren natürlich alle geladen. Letztendlich war ich die Einzige dort!

Da mir Aretha auch abgesagt hatte, war ich auch ganz alleine dort. Pünktlich bevor die erste Vorband spielte war ich vor Ort und wurde mal in den Keller geschickt. Dort fand ich nicht nur meinen Chef, sondern auch einen typischen Eventkeller. Vollgeschmiert, abgefuckt und gemütlich. Da wurde mir klar dass ich eine Reise in meine eigene Vergangenheit antreten würde…. Weiterlesen

Jahresendspurt

So jetzt geht er los, der traditionelle Jahresabschluss. Im Büro werden noch alle Projekte so weit fertig gemacht wie möglich, die Adventmärkte rufen, Weihnachtsgeschenke wollen gekauft werden und alle möglichen Jahresabschlussfeiern stehen ins Haus.

Zusätzlich habe ich heuer noch die Wohnungsgeschichte. Einen Notartermin haben wir jetzt schon und Treffpunkt ist bei mir in der Wohnung. Vorteil – ich muss nirgendwo hingehen. Nachteil – ich muss meine Wohnung auf Vordermann bringen. Gut, dass mache ich normalerweise sowieso vor Weihnachten. Diesmal halt ein wenig vorgezogen.

Dazu kommen noch diverse Events. 2Chellos war ich schon und zwei liegen heuer noch vor mir. Zum einen natürlich Julia Engelmann und dann geht es noch zu einer CD-Präsentation von der Band meines Chefs. Darauf bin ich schon gespannt. Ich habe ihn bisher noch nicht live gesehen, glaube aber dass die richtig gut Party machen können! Weiterlesen

Ausgelaugt

Am Wochenende war ich extrem fertig. Ich machte nur das notwendigste und schlief viel. Sogar tagsüber! Das ist ungewöhnlich für mich. Ich weiß nicht ob ich etwas ausbrüte oder ob es einfach nur Erschöpfung war, aber ich habe nicht wirklich viel gemacht am Wochenende. Noch weniger als normal eigentlich.

Andererseits mache ich unter Woche zurzeit auch extrem viel. Ein Durchhänger am Wochenende ist also nicht allzu ungewöhnlich. Und ich habe die letzte Woche ja sehr viel mein Gehirn benutzt und wie wir gelernt haben, braucht das Gehirn ja schon beim Nichtstun 20 % unserer Energie, von daher…

Beim Durchhängen ließ ich auch mal wieder mein Leben ein wenig Revue passieren. Ich hatte ja immer schon unterschiedliche Phasen. Manche Lebensphasen waren eher faul angesetzt, andere extrem aktiv. Als Kind war ich fast immer zu Hause, hatte meinen Kopf in Bücher gesteckt, hab entweder gelernt, gelesen oder mit mir selbst gespielt. Als Jugendliche war ich dauernd unterwegs und fast nie zu Hause. Weiterlesen

The death is not the end….

Es war Weihnachten 1996. Ich ging am 24. Dezember nach der heile-Welt-Feier außer Haus und landete im Haus meines Schwarms. Mich hatte jemand mitgenommen. Dort stieg nämlich eine Weihnachtsfeier. Naja, Party wäre wohl treffender die Bezeichnung. Und ich war mitten drin. Wir waren 2 oder 3 Mädels und zirka 25 Jungs. Und wir kannten uns alle. Kunststück, kleiner Ort….

Die Feier dauerte bis 26. Dezember. Zumindest für mich. Keine Ahnung wie lange die anderen feierten. Manche von uns feierten mit uns und gingen tagsüber nach Hause, doch zirka 10 von uns, blieben dort. 2 Nächte und 2 Tage. Wir aßen Pizza, duschten dort und schliefen dort. Irgendwo, wo wir Platz fanden. Ich suchte natürlich die Nähe meines Schwarms, was dazu führte dass ich ein Gespräch mithören konnte. Er beschwerte sich bei seinem besten Freund über meine Anwesenheit. Ich nervte ihn. Ich war nicht willkommen. Weiterlesen