Kandidat 1

Gleich vorweg, das war mein bestes Blind-Date aller Zeiten. Und nein, es war nicht mein erstes. Vor zehn Jahren habe ich es schon mal probiert, doch damals waren die Dates ein voller Reinfall.

Dieses war voll in Ordnung. Wir haben geplaudert und gelacht und hatten eine gute Zeit. Gefunkt hat es aber nicht. Erstens Raucher – muss ich überlesen haben. Nach zwei Stunden im Lokal konnte ich zu Hause noch den Rauch an mir riechen. Geht gar nicht! Zweitens leidenschaftlicher Fußballfan der oft und gerne ins Stadion geht und mich am liebsten mitgenommen hätte! – No Way! Weiterlesen

Geschützt: Muss das denn sein?

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Geschützt: Arbeitstrott

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Geschützt: Einfach mal so richtig schön reinsteigern! – Teil 1

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Zweifel

Es gibt Tage da bekomme ich echt Zweifel. Kann es wirklich sein, dass alle anderen falsch liegen und ich richtig? Es sind die Tage wo die verwirrten Menschen in der Überzahl sind. Doch ein oder zwei Menschen gibt es immer, die mir dann versichern, dass ich schon wirklich in Ordnung bin. Ich bin genug selbstreflektiert um zu wissen, dass nicht immer ich richtig liegen muss. Die verwirrten Menschen dieser Welt gehen jedoch davon aus, dass sie immer Recht haben und normal sind.

Vorige Woche gab es mal wieder so einen Tag, wo sich die dummen Fragen gemehrt haben und zur Krönung gabs dann noch ein Telefonat mit dem Baumeister meiner neuen Wohnung. Danach war ich wieder im Zweifel ob es wirklich sein kann, dass die Menschheit so verwirrt sein kann. Weiterlesen

Genug ist genug! – Part 2

Am 17. September rief ich mal bei der Genossenschaft an – ich hatte mir zwischenzeitlich den Namen und die Telefonnummer organisiert. Und die nette Dame am anderen Ende der Leitung erklärte mir, dass von ihnen eh alles in Ordnung ist, sie warte nur auf die schriftliche Kündigung meines „Vormieters“. Dies teilte ich ihm auch telefonisch mit. Er lud mich dann ein am Sonntag den 23. September vorbei zu kommen damit wir die Ablöse verschriftlichen. Was wir dann mehr oder weniger auch getan haben. Wir sind jeden Raum durchgegangen und haben alles aufgeschrieben was drinnen bleibt. Jede Lampe, jeden Vorhang und natürlich jedes Möbel. Und zum Abschluss habe ich ihn dann noch gefragt, wie er sich das jetzt in weiterer Folge vorstellt. Und er meinte, also er wolle jetzt noch die Oktober-Miete zahlen, im Laufe des Oktober ausziehen und für die Schlüsselübergabe Ende Oktober sorgen. Ich war total überrascht. Von ich weiß nicht ob ich will, zu ich ziehe innerhalb des nächsten Monats aus. Wann war er so schnell geworden?

Außerdem wollte er das, was wir nur provisorisch zusammen geschrieben haben, in einem Vordruck aus dem Internet genau eintragen, es unterschreiben und mir übermitteln. Und die Pläne der Wohnung wollte er mir auch in der folgenden Woche mailen. Das war Ende September. Am 4. Oktober eröffnete mir meine Mitarbeiterin er wolle am nächsten Wochenende ausziehen. Und ich erlaubte mir, mich zu freuen, dass es jetzt tatsächlich etwas wird – Sehr großer Fehler!!!!!! Weiterlesen

Neuanfang – Kapitel 2

Der verwirrten Seele fiel es wie Schuppen von den Augen. Nachdem sie plötzlich alles wusste was, warum in ihrem Leben passiert war, wusste sie auch, dass sie den falschen Weg gegangen war. Sie hatte sich Zeit ihres menschlichen Lebens darauf konzentriert, was ihr Umfeld ihr angetan hatte. Sie war davon ausgegangen dass sie keine Chance hatte, dabei waren ihr alle Türen offen gestanden. Doch sie war nicht hindurch gegangen. Sie hatte zu viel Angst gehabt, enttäuscht zu werden und so war sie verharrt in Selbstmitleid.

Sie war auf die Welt gekommen, kurz nach dem ersten Weltkrieg. Die Startbedingungen waren also nicht gerade die besten gewesen, doch sie hätte etwas daran ändern können, wenn sie den Mut dazu gehabt hätte. Viele Menschen hatten ihr gesagt, dass sie nichts wert sei und sie hatte es geglaubt. Sie hatte nicht widersprochen, doch sie wollte es ihnen zeigen. Sie wollte den anderen ihr Leben lang beweisen dass sie besser war als sie glaubten, doch sie hatte auch immer gezaudert. Hatte auch immer Angst gehabt es nicht zu schaffen. Und sie hatte es nicht geschafft. Nicht so wie sie es sich gewünscht hatte.

Es gab immer Menschen die sie für das was sie gesehen und erlebt hatte bewunderten, doch die wirklich wichtigen Menschen gehörten nicht dazu. Natürlich war ihre Familie für sie da gewesen und hatte sie geliebt, doch die Menschen denen es die Seele zeigen wollte, die hatte sie nie beeindrucken können. Es gab so viele Menschen die besser waren als sie selbst, an die sie nie herangekommen war und das hatte sie fertig gemacht. Sie hatte jahrelang nur den Mangel wahr genommen. Was sie nicht konnte, was sie nicht hatte, was sie nicht geworden war. Und ihre Mitmenschen hatte sie immer beneidet um das was sie erreicht hatten. Doch je länger sie mit ihrem Mangel gelebt hatte, desto mehr sah sie auf das was andere erreichte, während sie selbst auf der Stelle trat. Weiterlesen