Achenweg nach Bad Hofgastein

Und weil wir doch sehr viele passive Behandlungen hatten und am Wochenende das Wetter ausgesprochen schön war, machte ich mich auf die Gegend zu erkunden. Meine Sitznachbarn bei Tisch – das Pärchen – hätte mich zwar zu ihren Wanderungen mitgenommen, doch das ging mir alles zu schnell. Die sprachen von Wegen die ich nicht kannte und nicht einschätzen konnte ob ich das körperlich schaffe. Ich hatte ja schon Probleme in den Ort rauf zu gehen, eine fünfstündige Wanderung mit Menschen wo ich nicht wusste wie fit sie waren, wollte ich mir nicht antun. Das klang nach Stress für mich und das wollte ich nicht. Doch sie halfen mir trotzdem sehr indem sie mir erzählten wo ich gehen könne! Ihr erster Tipp war der Achenweg nach Bad Hofgastein. Sie beschrieb mir genau wo ich starten musste und er erklärte mir genau wie ich wieder retour kam, nämlich mit dem Bus. Weiterlesen

Klimawandel

Ich denke dass das Klima in stetigem Wandel ist, ist vom größten Teil der Menschheit anerkannt. Worüber gestritten wird ist, ob der Wandel vom Menschen gemacht wird. Ob wir „Schuld“ sind an der Erderwärmung.

Ich kann es auch nicht sagen, da ich weder ein Wissenschaftler bin, noch Ahnung von der Thematik habe. Worüber ich schreiben möchte sind die Dinge die ich weiß.

Als ich ein Kind war, hatten wir zu Weihnachten Schnee. In den Weihnachtsferien war es auch immer kalt genug, damit wir Schlittschuhlaufen konnten. Im Sommer war es immer schön warm, heiße Tage über 30 Grad waren aber die absolute Ausnahme. Wir hatten im Sommer schon auch mal Hagel. Den einzigen Murenabgang erlebte ich mal auf einer Schulsportwoche in Kärnten. Meine erste Überflutung erlebte ich mit 19 Jahren. Es gab aber Fotos von meiner Mutter und meine Onkel wie sie mal bei einer Überschwemmung im Keller mit dem Boot fuhren. Weiterlesen

Gelassenheit

Ende erstes Quartal 2020 weiß ich allerspätestens wo ich zukünftig arbeiten werde. Und ich sage das ganz ohne Panik. Dass es jetzt wirklich losgeht, wurde von mir ja schon seit fast zwei Jahren erwartet, von anderen sogar länger.

Die erste Info-Veranstaltung hat bereits stattgefunden. Konkretes wurde aber nur am Rande kommuniziert. Und doch denke ich über meine möglichen Zukunftsalternativen nach. Weiterlesen

Abgesagt

Von Anfang an war ich davon nicht begeistert. Ein Kollege und seine Frau haben voriges Wochenende zur Wohnungseinweihungsfeier und danach anschließend Punsch am Christkindlmarkt eingeladen. Kurz vor Weihnachten. Am Samstag. Schon bei der Zusage, war ich nicht überzeugt.

Die Wohnung ist Mitten in Wien. Ich wohne ausserhalb. Ich könnte mit Öffis fahren, dann würde ich zwar hin und retour eineinhalb Stunden brauchen, aber ich könnte das Auto stehen lassen und einen Punsch trinken. Ich könnte auch mit dem Auto zum Hauptbahnhof fahren, dort parken und dann mit Öffis weiterfahren. Das würde zwar zeitmäßig wenig Unterschied machen, aber zumindest wäre es teilweise wärmer. Weiterlesen

Und schon wieder das Timing…

Am Mittwoch hatte mein Auto seinen Wohlfühltag – neuer Reifensensor, Service, Ölwechsel. Das Wellnessprogramm für Autos.

Ich fuhr am Morgen also nicht in die Arbeit sondern in die Werkstatt. Dort musste ich erstmal warten, da bereits drei Kunden vor mir waren. Als ich das Auto abgegeben hatte, fuhr ich mit Öffis weiter. Den ersten Bus versäumte ich, doch der zweite kam sechs Minuten später. Ich fuhr zur U-Bahn wo ich am Steig auf die Bahn wartete, als sich ein Mann neben mich stellten. Relativ nah sogar. Ich blickte nach links, schaute weg und plötzlich kam mir die Erkenntnis. Den kenne ich! Weiterlesen

Autodoktor erfolgreich

Der Montag begann wie angkündigt in der Werkstatt. Die Woche begann somit mit einem Fragezeichen. Würden sie es reparieren können. Wenn ja, rechnen sie direkt mit der Versicherung ab? Lasse ich das Auto dort oder warte ich? Wenn nein, wie lange dauert es?

Innerhalb von fünf Minuten war übrigens fast alles klar. Mein Ansprechpartner war zuversichtlich dass sie es reparieren können, obwohl es auch immer passieren kann, dass die Windschutzscheibe dabei bricht. Er wollte wissen ob ich das Auto dort lassen kann und gab mir einen Schadensbericht zum Ausfüllen. Ich erledigte alles, lies ihm den Schlüssel dort und fuhr mit Öffis ins Büro. Weiterlesen

Es interessiert mich doch!

Jahrelang hat mich Margit angejammert, weil ihr die U-Bahn Verlängerung auf die Nerven gegangen ist! Sie wurde nämlich in unmittlbarer Nähe von ihrer Wohnung gebaut und da sie sowieso mit dem Auto fährt, hat es sie nur einfach genervt. Ganz ehrlich, wenn bei mir eine U-Bahn vor der Tür stehen bleiben würde, würde ich mich total freuen!

Aber dank Margit habe ich zumindest mitbekommen dass die U-Bahn gebaut wird! Was mir nicht klar war, wie toll das für mich wird! Da ich ausserhalb von Wien wohne, habe ich natürlich keine U-Bahn – das rote Wien und das schwarze Niederösterreich konnten sich da nie einig werden! Aber sie ist mittlerweile näher! Nein, falsch. Nahe war sie zuvor schon. Ich habe nur 10 Minuten zur U6 Endstation – also mit dem Auto. Zu Fuß sind es 40 Minuten. Doch die U6 deckt eher nur den Westen und Norden von Wien ab. In die Innenstadt kommt man mit der U6 nur mit etlichen Malen umsteigen. Weiterlesen