Rollen im Leben

Ich weiß nicht mehr wann und wo mir der Begriff das erste Mal unter kam, ich weiß aber noch dass ich das System anfangs nicht verstanden habe. Bei Rollen dachte ich immer an Schauspieler und ihre fiktiven Rollen und deshalb lehnte ich die Idee anfangs auch ab! Ich spiele doch keine Rollen, ich bin doch immer nur ich. Halt unterschiedliche Seiten meines Ichs, aber immer Ich. Aber genau das ist es.

Selbst die besten Freunde und Familienmitglieder kennen nicht jede einzelne Facette von uns. Und das ist auch gar nicht notwendig. Mal überlegen welche Rollen alle zu mir gehören/gehörten: Weiterlesen

Badeoutfit

Wenn ich so gemütlich in der schattigen Wiese am See liege, habe ich viel Zeit über vieles nachzudenken. Unter anderem über die Wahl der Bademode von einzelnen Personen. Fangen wir mit meiner eigenen Wahl an. Als ich noch bei weitem nicht so zufrieden war mit mir wie heute, trug ich schon Bikini. Badeanzüge hatten nämlich schon immer die Angewohnheit mich noch unförmiger erscheinen zu lassen, als ich sowieso schon bin. Und wenn ich Bikini trage, schauen die meisten Männer sowieso nur auf meine Brust und kommen mit ihren Augen gar nicht weiter nach unten. Eine Zeitlang habe ich Tankini probiert, aber Mädels wenn ihr zu viel Kilos habt, dann kaschiert dies auch der Tankini nicht! Nachdem ich das erste Foto von mir im Tankini gesehen hatte, beschloss ich den Mehrstoff wieder zu vergessen und einfach weiterhin jeden Fotoapparat zu meiden. Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 37

Kapitel 2 – Wahrheit

Wir erreichten L.A. einen Tag vor der Oscarverleihung. Kaum im Hotel angekommen, kam auch schon Camilla vorbei. Sie war schon ganz nervös wegen dem Zusammentreffen zwischen Aksel und mir. Die Oscars waren ihr mehr oder weniger egal. Sie freute sich zwar darauf, aber nicht so sehr wie auf unsere Versöhnung. Sie war so zuversichtlich, ich konnte dieses Gefühl allerdings nicht teilen. Meine Nervosität schlug mir auf den Magen. Mir war übel und ich fühlte mich krank. Ich wusste, es war nur meine Angst die sich in körperlichen Beschwerden äußerte, doch das änderte nichts. Mir ging es mies. Morgen würde ich auf Aksel treffen. Auch er war schon in der Stadt, doch die Aussprache würde erst danach stattfinden. Zuerst kam sein großer Auftritt, dann erst kam Cammy´s.
„Ich habe vorhin mit Aksel telefoniert!“
Diese Worte verstärkten mein Unwohlsein noch! Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 29

Wir lagen nackt im Bett herum und fütterten uns gegenseitig. Uns standen wieder 3 Monate Trennung bevor. Doch wir würden das schaffen. Schließlich wartete ein Monat gemeinsame Zeit auf uns. Ein Monat. Nicht wie diesmal 12 Stunden. Mittlerweile waren es nur noch 4 Stunden. Oh mein Gott. Wo war die Zeit geblieben. Nur noch 4 Stunden. Ich musste noch etwas los werden, bevor es wieder zu spät wäre.

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Drehbuch der Liebe – Teil 21

Der Tag im Ort führte uns vor Augen, dass es auch noch ein Leben außerhalb des Bettes gab und so beschlossen wir wieder öfter das Bett zu verlassen, um wandern zu gehen. In der folgenden Woche teilten wir unsere Aktivitäten auf. Einen halben Tag gingen wir wandern, die andere Hälfte des Tages hatten wir Sex und in der Nacht kuschelten wir. So gefielen mir die Tage noch mehr. Die frische Luft, die Bewegung, die Natur und danach den schönsten Mann auf Erden, in mir spüren, bevor ich in seinen Armen einschlief. Gerade das im Arm gehalten werden, genoss ich besonders. Mein Ex hatte das fast nie getan. Nur 2 Mal in 3 Jahren hatte er mich in den Arm genommen. Er wollte zwar kuscheln, doch war es immer an mir, ihn zu umarmen. Ich hatte mich damals so danach gesehnt und es so selten bekommen. Aksel wiederum gab von sich aus. Und das war ein total schönes Gefühl. Er ließ mich nicht warten und betteln. Er nahm mich einfach in den Arm.

Nach 3 Wochen in Kanada erhielten wir die Hiobsbotschaft. Die Produktionsfirma hatte das Geld aufgetrieben und die Dreharbeiten konnten weiter gehen. Drehbeginn war für den übernächsten Tag angesetzt, das bedeutete wir mussten mehr oder weniger sofort aufbrechen. Eigentlich war das ja eine tolle Nachricht, doch so empfand ich es keineswegs. Ich hätte liebend gern auf jedes Geld verzichtet, wenn wir nur hätten hierbleiben können. Andererseits wollte ich mein Drehbuch, umgesetzt auf der Leinwand sehen. Also verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unserer Zuflucht und brachen Richtung L.A. auf.
„Falls du dich mal verstecken und deine Ruhe haben willst, kannst du gerne jederzeit hier her kommen. Sollte ich nicht in der Nähe sein, hat Jimmy den Reserveschlüssel. Ich habe ihm gesagt, dass du hier jederzeit ein gern gesehner Gast bist.“
„Ach, das hast du bei unserem letzten Besuch in seinem Laden, mit ihm so verstohlen besprochen.“ Und ich hatte mich schon gewundert.
„Ja, ich habe ihm gesagt, dass dies nun auch deine Zuflucht ist, wenn du willst.“ Meine Zuflucht. Das klang gut. Natürlich würde ich das Angebot nie annehmen. Was sollte ich hier, ohne ihn. Okay wandern. Aber das kann ich auch zu Hause. Dafür musste ich nicht nach Kanada flüchten. Mit ihm würde ich allerdings jederzeit gerne zurück kommen. Doch wie groß standen dafür wohl die Chancen? Weiterlesen

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Meinung

Wenn man sich zu etwas eine Meinung bildet und diese auch kommuniziert, sollte man dann auch dazu stehen können. Wenn man das nicht kann, sollte man die Meinung auch nicht in die Öffentlichkeit rausposaunen. Ich stehe immer dazu was ich sage, was aber nicht heißt, dass ich meine Meinung nicht hin und wieder ändere. Der Mensch entwickelt sich weiter. Ich auch! Dinge die vor 16 Jahren für mich klar waren, sehen heute ganz anders aus. Doch damals wusste ich noch nicht, was ich heute weiß. Doch ich stehe dazu, dass ich mal anderer Meinung war. Ich habe kein Problem damit, meine Meinung zu ändern. Ich habe auch kein Problem damit, wenn es andere tun. Was ich nicht mag, sind Mitläufer die ihre Meinung, der Meinung der anwesenden Menschen angleichen.

Da sich normalerweise alle Menschen weiter entwickeln, ist es interessant zu beobachten, in welche Richtung sie das tun. Natürlich gibt es auch jene, die in ihrer eigenen Welt leben und sich gar nicht entwickeln. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, lasst euch nicht von diesen Menschen in eurer Entwicklung bremsen. Nicht jede Freundschaft oder Bekanntschaft bringt euch weiter. Es gibt auch jene, die euch bremsen, ohne dass ihr es merkt. Erst wenn sie nicht mehr Teil eures Lebens sind, werdet ihr merken, wie gut euch deren Abwesenheit tut. Weiterlesen