Immer wieder Montag…

Eigentlich mag ich ja diese lustigen Sprüche von wegen am Sonntag schon Angst vor Montag haben. Die Woche dauert immer so lang und das Wochenende ist immer so kurz. Arbeit ist schlecht, Wochenende ist toll…..

Doch wenn man näher darüber nachdenkt, macht einem so eine Haltung das Arbeitsleben nicht gerade leichter….

Meine Großeltern waren der Meinung, während des Arbeitslebens wird gerackert und in der Pension kann man dann sein Leben genießen – wenn man es denn dann noch kann, ansonsten hat man halt Pech gehabt…..

Diese Einstellung habe ich schon vor Jahren über Bord geworfen und auch eine hitzige Diskussion mit ihnen diesbezüglich gehabt. Ich war der Meinung man sollte sich sein Leben schon so einrichten dass es mit der richtigen Work-Life-Balance auch während den berufstätigen Jahren lebenswert ist. Vor allem, woher soll ich denn wissen wann und ob ich überhaupt in Pension gehen kann. Wer weiß schon was in 25 Jahren ist und ob ich den Pensionsantritt überhaupt erlebe…. Weiterlesen

Ich hasse Technik!!!!

Mit jedem neuen PC bzw. Laptop. Mit jeder neuen Software muss man sich mit irgendeinem neuen Scheiß befassen!

Letztens haben wir zu zweit mit Excel gekämpft, weil er trotz Umstellung, doppelseitig gedruckt hat. Dabei muss man den Button zweimal umstellen. Warum eigentlich???? Damit wir gut beschäftigt bleiben? Ich weiß schon, lebenslanges lernen, aber das liegt ja in der Eigenverantwortung der Menschen. Dazu brauchen wir doch nicht die Softwarehersteller!

98 Prozent konnte ich meinen neuen Laptop so einstellen, wie ich es will. Ganz alleine. Und die 2 Prozent nerven mich seit Tagen. Weiterlesen

Blick hinter die Kulisse

Nach eineinhalb Wochen habe ich schon ein wenig eine Idee von meinen neuen Kollegen bekommen. Und eines weiß ich, mit meinen alten können sie nicht mithalten. Sie haben zwar auch ein paar Eigenheiten – habe ich ja auch – aber nichts womit ich Probleme bekommen werde. Obwohl. Eine Kollegin nervt schon ein wenig. Sie ist zwar sehr nett, aber sie ist auch sehr wichtig! Andererseits ist sie nicht mein Problem sondern wenn, dann das von unserem Chef. Ich habe ja ein arbeitsunabhängiges Aufgabengebiet von ihr. Von daher kann sie sich ruhig wichtig machen neben mir….

Klassisch war der Geschirrspüler letzte Woche. Als ich in der Früh als erste kam und das vorletzte Kaffeehäferl aus dem Kasten nahm, beschloss ich den Geschirrspüler anzuwerfen. Was sie auch durchaus positiv anmerkte. Irgendwann war er fertig und ich machte ihn auf zum Dampf ablassen. Wieder ein wenig später begann ich das Geschirr auszuräumen. Wo sie plötzlich der Eifer packte und sie mir half. Dabei war sie total hektisch, dabei haben wir dort nicht gerade den Stressjob! Und natürlich kam gerade da unser Chef dazu. Sie meinte dann auch zu ihm „Gleich kannst du her“ und riss damit die Arbeit irgendwie an sich… Ich wurde zur Hilfskraft degradiert. Was mir aber egal ist. Bei uns ist Teamwork wichtig. Ob ich jetzt die Initiative ergriffen habe oder nur geholfen habe, ist total egal. Doch nicht für sie. Wie gesagt sie ist ein wenig wichtig. Was zum Problem werden könnte. Weiterlesen

Energielos

Ich bin so fertig! Körperlich und emotional ausgelaugt. Es war mal wieder eine extrem lange Woche. Im Büro nervt mich Margit. Das Projekt fordert täglich neuen Input und die 100. Überarbeitung von allem Möglichen. Dazu kommen die monatliche hormonelle Herausforderung und auch die emotionale Auseinandersetzung mit mir als Führungskraft und meinen Mitarbeitern hat nicht gefehlt.

Dabei hat die Woche gut angefangen. Montags ging ich früher und war trainieren. Schön austoben, Infrarot und dann ein leckeres Abendessen. Dienstag und Mittwoch war geprägt von diversen Besprechungen. Am Donnerstag lernte ich meine neue Gyn kennen. Nach 25 Jahren habe ich jetzt nämlich wirklich gewechselt. Bei meinem „alten“ Arzt gab es leider, egal zu welcher Zeit man einen Termin hatte, immer mindestens eineinhalb Stunden Wartezeit. Dafür musste ich mich aber erstmal eine Stunde durch Wien stauen, dann dort ewig warten – während das Auto in der Kurzparkzone stand – um sich danach wieder durch ganz Wien nach Hause zu stauen. Weiterlesen