Ich meine was ich sage!

Wenn ich nein sage – dann meine ich nein.

Wenn ich ja sage – dann meine ich ja.

Wenn ich vielleicht sage – dann weiß ich es in dem Moment noch nicht.

Wenn ich sage ich denke darüber nach – dann denke ich darüber nach.

Ist das wirklich so schwer für die Menschen zu akzeptieren? Wieso muss immer etwas hineininterpretiert werden? Wieso wollen mich Menschen immer wieder zu etwas überreden nachdem ich nein gesagt habe? Warum reden Leute immer noch auf mich ein, nachdem ich schon ja gesagt habe? Wieso kann mir nicht einfach Zeit zum Nachdenken geben und ein wenig abwarten? Weiterlesen

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Egoismus

Erst letztens hab ich mich mit einem Arbeitskollegen unterhalten der meinte Einzelkinder neigen zu Egoismus. Nun, dann muss das für mich auch gelten, denn auch ich bin ein Einzelkind. Doch eigentlich halte ich mich nicht für einen Egoisten und die Theorie hält einer näheren Betrachtung auch nicht wirklich stand. Egal ob Einzelkind oder nicht, mich regen Egoisten extrem auf, was nahe legt, dass ich da ein Thema noch nicht verarbeitet habe. Doch ich bin grad ein wenig planlos.

Von mir kann man eigentlich alles haben, egal ob ich will oder nicht. Wenn man mich fragt und ich nein sage und das wird nicht akzeptiert fühle ich mich bedrängt und gebe ich sowieso meistens nach. Was dazu führt dass ich mich schlecht fühle und meinem Gegenüber Egoismus unterstelle. Ob das stimmt, oder ob es einfache Ignoranz meiner Wünsche ist, ist eigentlich egal. Ich muss lernen meinen Willen durchzusetzen. Vielleicht wollen mir das die Egoisten in meinem Umfeld lehren. Dass ich lerne mehr auf meine eigenen Bedürfnisse zu schauen. Das ich lerne nicht immer aus Rücksicht auf andere, meine Wünsche zurück zu stellen. Aber eigentlich will ich so gar nicht werden. Weiterlesen

Resümee

Fortsetzung zu Vorfreude

Aus dem „Vielleicht“ einer Person wurde im Laufe des Nachmittages noch ein „Nein“. Die Enttäuschung damit noch ein Stückchen größer. Aber ich hab mich nicht unterkriegen lassen. Wir haben den ganzen Nachmittag gebacken und am Abend haben wir uns aufgebrezelt und sind in die Stadt, mit Kostproben unserer nachmittäglichen Ausbeute. Und was soll ich sagen. Wir wurden erwartet. Und die, die gekommen waren, haben sich gefreut uns zu sehen, haben unsere Kekse verkostet und uns gelobt weil sie so lecker waren.

Und da jemand bestimmter nicht da war, hab ich mich mit jemand unterhalten, den ich bisher noch nicht wirklich gekannt hatte. Ich hab geplaudert, Punsch getrunken und ich hab mich wohl gefühlt. Es war ein netter Abend in netter Gesellschaft. Nicht wirklich aufregend, aber total angenehm. Wir sind auch relativ zeitig heim und so habe ich heute schon frühmorgens begonnen, das Chaos in der Küche zu beseitigen. Weiterlesen

Zeichen

Ich habe mittlerweile gelernt auf meine körpereigene Intuition zu hören. Wenn mich eine Situation oder ein Gespräch „anspringt“ lasse ich mich mittlerweile darauf ein und schau wohin es mich treibt und wenn sich mein Körper in der Gegenwart eines Menschen oder im Zuge eines Gespräches verkrampft, suche ich das weite. Ich versuche dem Fluss der Synchronizitäten zu folgen. Wahrscheinlich entgehen mir nach wie vor noch genug Zeichen und Möglichkeiten, doch einige hab ich schon wahr genommen. Gespräche die sich plötzlich in eine total andere Richtung bewegen, weil der Gesprächspartner über etwas Bestimmtes sprechen will, sind dabei das auffälligste. Früher habe ich mich auf so was einfach nicht eingelassen. Mir wurde über Jahre anerzogen worüber man spricht, und worüber nicht. Ich habe mich daran gehalten. Ich war sehr lange, sehr folgsam.

Ich habe mich mit Dingen abgequält, die man tut, die mir aber nicht liegen. Dafür habe ich Dinge nicht getan, die mir gefallen hätten. Doch irgendwann habe ich gelernt, dass ich mir nicht alles geben muss. Ich habe gelernt auf mein Bauchgefühl zu hören. Natürlich kann man unangenehmen Dingen nicht immer aus dem Weg gehen, aber wenn man sie reduzieren kann, kann man die verbleibenden, wenigen, unangenehmen Situationen auch leichter bewältigen. Zumindest empfinde ich es so. Da ich mir nicht mehr alles aufzwänge, habe ich einfach mehr Kraft, für jene unangenehmen Dinge, die ich nicht verhindern kann. Weiterlesen